Kein Problembewusstsein für linke Verbrechen | Unzensuriert.at

Kein Problembewusstsein für linke Verbrechen

5. März 2011 - 12:01

Andreas MölzerIm 20. Jahrhundert hatten totalitäre Ideologien Europa fest im Griff. Während die nationalsozialistische Gewaltherrschaft vergleichsweise kurz dauerte, standen die Völker Ostmitteleuropas bis vor etwas mehr als 20 Jahren unter der Knute der kommunistischen Sowjetunion. Und wie wir wissen, hat sowohl der braune als auch der rote Totalitarismus unsägliche Verbrechen verübt. Wenn es aber um den Umgang mit diesen Verbrechen geht, bestehen in der sonst so menschenrechtsbewegten Europäischen Union große Unterschiede, weil die Leugnung kommunistischer Verbrechen straffrei ist.

Kommentar von Andreas Mölzer, Mitglied des Europäischen Parlaments

Andreas MölzerUnd dieser Umstand scheint für die Europäische Kommission kein Problem darzustellen, wie aus der Beantwortung einer Schriftlichen Anfrage des Verfassers dieser Zeilen hervorgeht. Denn die Brüsseler Behörde konnte sich nicht dazu aufraffen, kommunistische Verbrechen – zu denken ist etwa an den stalinistischen Terror, den von den Tito-Partisanen verübte Völkermord an den Volksdeutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs oder an die Abertausenden politischen Häftlinge, die in die Kerker von Stasi, Securitate und Co. eingesperrt wurden – klar und unmißverständlich zu verurteilen. Stattdessen versteckte sich die EU-Kommission lieber hinter der politisch korrekten Floskel, „wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Verbrechen wach zu halten, die totalitäre Regime in der Vergangenheit begangen haben“. Zudem spricht sich die EU-Kommission auch noch dagegen aus, für die Leugnung kommunistischer Verbrechen Strafen festzulegen.

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Offenbar sollen die Opfer totalitärer Systeme in zwei Klassen aufgeteilt werden. Dass jene Millionen Menschen, die Kommunismus, Stalinismus oder Maoismus auf dem Gewissen haben, zweitrangig sein sollen, hängt mit dem fragwürdigen Einfluss maßgeblicher linker Kreise auf die EU zusammen. Bekanntlich ist ja die Ansicht politisch salonfähig, der Kommunismus habe im Grunde genommen nur Gutes gewollt, sei dann aber durch Stalin pervertiert worden.

Andreas Mölzer schreibt regelmäßig in der Wochenzeitung "Zur Zeit".

Kurztitel: 
Linke Verbrechen kein Problem für EU
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Kommentare

Nachdem die EU-Kommission schon das zweite Mal einen ehemaligen Kommunisten an ihre Spitze gewählt hat, kann sie doch nichts gegen den Kommunismus sagen.

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Wenn es um die eigene Machtabsicherung geht, hört man von den Linken, dass sie die industrielle Massentötung verurteilen, aber:

"In Deutschland werden etwa 14 % der Schwangerschaften abgebrochen" (Schwangerschaftsabbruch Wikipedia)

Die Massenvernichtungsindustrie feiert fröhliche Urständ und ungeborene Menschen werden im Namen der Freiheit zu Hackfleisch verarbeitet. Das linke Geheuchel ist das Bösartigste, was die Menschheit zu bieten hat.

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"Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen und Terror"
Stephane Courtois, Nicolas Werth, Jean-Louis Panne (Herausgeber),
Pflichtlektüre für alle Politiker!
Die große Lüge der Linken, daß durch Information über die Verbrechen des Kommunismus doch nur die Verbrechen des Nationalsozialismus "relativiert" werden sollen, die ja angeblich "singulär" wären, wird durch dieses Buch enttarnt : denn mit solchem "Relativierungs"- Gewäsch sollen in Wahrheit nur die alten Idole der verbrecherischen marxistisch-leninistischen Ideologie vor Demaskierung geschützt werden. Es sollte nicht herauskommen, daß der Kommunismus eine Ideologie von Massenmördern war, auf deren Konto Verbrechen gegen die Menschlichkeit in millionenfacher Höhe gehen. Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, schwerkriminelle kommunistische Beglücker der Menschheit! Das Buch "relativiert" nicht NS-Verbrechen, sondern nennt endlich auch die ungeheuren Greueltaten kommunistischer Regime beim Namen und gehört in alle Schulen und Bibliotheken.
Unsere lieben Nachbarn lieben ja noch immer Benesch und AVNOJ, auch Maoisten und Trotzkisten sitzen im österr. Parlament, ganz ungeniert und bei "Antifa" Demos herrscht der gewaltbereite linke Pöbel - ganz normal, denn links darf lügen, prügeln, zerstören - Ebergassing läßt grüssen!
- Vae Victis!

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Der Kommmunismus hat weltweit über 100 Mio. Tote zu verantworten, das sind rund doppelt so viele, wie im gesamen 2. Weltkrieg umgekommen sind. Diese Tatsache wird ebenso wie die größte ethnische Säuberung Europas, nämlich die Vertreibung von ca. 15 Mio. Volksdeutschen aus Osteuropa, die mindestens 2 Mio das Leben kostete, politisch korrekter Weise nicht erwähnt. Letztere Problematik zieht sich in alle Bereiche. Schlägt man z.B. einen polnischen Reisführer beim ÖAMTC auf, wird zwar erwähnt,daß Städte wie Breslau, Gleiwitz oder Stettin einmal deutsch waren, was mit ihren Einwohnern passiert ist, erfährt der jedoch Leser nicht. Selbiges gilt für Schulen und Universitäten, dort sind die Opfer des Kommunismus ein untergordnetes Thema, über die Vertreibung und Ermordung der Volksdeutschen erfährt man nichts. Deutsche Zivilisten sind im öffentlichen Diskurs leider genauso Tote zweiter Klasse, wie die Opfer des Kommunismus.

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Die Gräuel sind heut genau so schlimm, wenn nicht versteckt schlimmer.

Die Callboys der Society lecken für Geld alles. Da wäre Gender angesagt und Hureherren ein passender Ausdruck. Die Diplomaten_Innen als Peitscherlbuben_Innen würde auch passen.

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daß die EU mit dem Kommunisten Barroso an forderster Front, die Fortsetzung der UDSSR ist? Jeder ,der in Brüssel hockt, und nicht den Austritt aus diesem Korruptionsstadel betreibt, macht sich mitschuldig am Untergang des Vaterlandes!

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Korrektur: An VORDERSTER Front.

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Unsere Zeit ist viel zu kurz und das Wesentliche verstehen wir, die es verstehen wollen.

Eugentluch sind es, auch beu der Grammatuk doch nur Schreubfehler.

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ist tot! (Aus Ägypten). Lieber Papajoe, ich habe Zeit bis zum Sterben. Aber danke für Deine Unterstützung. B.M. ;-)

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