Ägypten: Aus für Alkohol und Bikinis?
Tags
Alkohol, Tourismus, Muslimbruderschaft, Verbot, Extremisten, Bikinis, Partei der Freiheit und gerechtigkeit, Lebenweise, NacktheitFoto: Svetlana Makarova / Wikimedia
Bereiche
Ägypten
Die populären Rebellionen im arabischen Raum haben zwar den einen oder anderen Diktator gestürzt, doch von westlichen Demokratien sind diese Länder weit entfernt, auch Ägypten. Keine Partei erreicht in den Umfragen mehr als ein Siebtel der Wählerstimmen, viele Ägypter sind noch unschlüssig, und nach wie vor führt die Muslimbruderschaft alle Umfragen an, deren Ziel die absolute Mehrheit im neu zu gründenden Parlament ist.
![]()
Foto: Svetlana Makarova / Wikimedia
Im Gegensatz zur restlichen verstreuten Parteilandschaft geht die Bruderschaft mit konkreten Plänen ins Rennen. Die neueste Ankündigung der „Partei der Freiheit und Gerechtigkeit“, wie sich der politische Flügel der Muslimbrüder nennt, unterstreicht erneut die islamistische Ausrichtung: Touristen sollen sich der islamischen Lebensweise anpassen, wenn sie das Land besuchen.
Unter anderem inkludiert diese Forderung ein Verbot des Alkohols auf Ägyptens Straßen und eine Restriktion der Badekleidung: Bikinis beispielsweise sind viel zu unzüchtig für ein islamisches Land. „Badetourismus muss die Werte und Normen unserer Gesellschaft beachten“, so Muhammad Saad Al-Katatny, Generalsekretär der Partei. Jugendsprecher Ali Khafagy findet noch deutlichere Worte: „Badeanzüge und Drinks am Strand sind Dinge, die unserer Tradition entgegengestellt sind. Das ist nicht nur eine Sache der Religion. Wenn ich an den Strand gehe, will ich keine Nacktheit sehen.“
Auch das kulturelle Erbe des Landes ist im Visier der Extremisten, unter anderem die Pyramiden und Gräber mit all ihrer jahrtausendealten (und ganz und gar unislamischen) Kunst. Ein Sprecher der salafistischen Dawa-Gruppe verlangt, die Gesichter der Statuen mit Wachs zu bedecken, da sie sonst gegen das religiöse Verbot verstoßen würden: „Die pharaonische Kultur ist verdorben“. Zumindest in diesem Punkt stimmt die Muslimbruderschaft glücklicherweise nicht mit den Extremisten überein: Ägyptens Archäologie gehöre der gesamten Menschheit, „man kann nicht einfach etwas vernichten, das man nicht mag“.









Kommentare
Urlaub in Österreich machen!
Oder in befreundeten Nachbarstaaten.
Ist auch volkswirtschaftlich sinnvoller!
Moschee baba in USA?
http://de.nachrichten.yahoo.com/video/reutersdenews-1421426/malbuch-soll...
Jaja die Amis - dort wäre Moschee - baba ein Kassenschlager, aber bei uns - in Bagdad? Da wütet der Schariastaatsanwalt, der Moslemvolksinquisitor!!
Massengebet von Moslems in Moskau
Bald wird in Moskau der Vodka verboten werden!!!
http://sosheimat.wordpress.com/2011/09/01/massengebet-von-moslems-in-mos...
Das sagen schon Moslemzwergerln!
http://www.youtube.com/watch?feature=fvwp&v=afACGDD7Im8&NR=1
http://www.youtube.com/watch?v=Vt0-k2KSQ_0&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=rGASQvf_fqc&feature=related
Das einzig wirklich Gute ...
... am Kommunismus war, daß da alle Religionen erfolgreich unterdrückt wurden!
dfW
Afghanistan vor unserer Haustüre
Zuerst die Kunstwerke sprengen, dann die Frauen in Ganzkoerperpraeservative kleiden, das gleiche Muster. Ehrenmord, Zwangsehe, Dschihad und Selbstmordattentäter so wird's enden, in ganz Nordafrika und im Nahen Osten.
"Arabische Revolution"
Hauptsache der ÖGB bringt diese Tage ein Buch heraus mit dem Titel: Arabische Revolution!" - verschweigt dabei allerdings die Allianz der Linken mit den Islamisiten!!!
http://sosheimat.wordpress.com/2011/08/14/ogb-tagebuch-der-arabischen-re...
Der Tradition entgegengestellt
Na bitte- die bräuchten sich vince versa ja nur an ihre eigenen Vorgaben halten, wenn sie hier bei uns sind... und wir hätten kein "Ausländerproblem" mehr!
Aus für Alkohol und Bikinis?
Außerdem ist jeder selber Schuld wenn er (sie!) in einer der ach so tolle Destinationen
seinen Urlaub verbringt! Aber dann bitte sich nicht zu Hause über deren "Gesetze" aufregen!
Gibt genügend andere Länder zur Auswahl die uns dann nicht auch noch ihre
unliebsamen Mitbürger in die Heimat nachschicken!!
Neuen Kommentar schreiben
- Die Meinungsfreiheit bewegt sich im Rahmen der geltenden Gesetze. Wer zu Gewalt aufruft oder gegen Teile der Bevölkerung hetzt, kann die Meinungsfreiheit für sich nicht in Anspruch nehmen. Ebenso gilt dies bei Beleidigungen oder Anschuldigungen gegenüber konkreten Personen. Wer die Gesetze missachtet, muss damit rechnen, straf- oder zivilrechtlich verfolgt zu werden. Als Betreiber sind wir bei entsprechenden Ermittlungen zur Kooperation mit den Behörden verpflichtet.
- In der Diskussion mit anderen Kommentatoren erwarten wir einen respektvollen und höflichen Umgang, auch wenn verschiedene Meinungen aufeinander prallen.
- Beziehen Sie sich in ihren Kommentaren bitte auf das Thema des Artikels.
- Sollten Sie sich durch den Inhalt eines Kommentars in Ihren Rechten verletzt fühlen, kontaktieren Sie uns bitte unter kontakt@unzensuriert.at.
Unzensuriert.at behält sich vor, Kommentare wegen Verstößen gegen diese Regeln zu löschen und in besonders krassen Fällen oder bei Wiederholung einzelne Benutzer zu sperren.Die Länge der Kommentare ist auf 1.000 Zeichen begrenzt.