Neue Tötungsstätten der Tito-Partisanen in Kärnten entdeckt

3. September 2011 - 21:34
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Florian Rulitz (Mitte) deckte bisher verschwiegene, umgedeutete sowie völlig
unbekannte Einzel- und Massengräber im Raum Bleiburg (Kärnten) auf.
Foto: Rulitz

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Kärnten

MassengrabWährend Slowenien mit einer Euro-Gedenkmünze einem Kommandanten der Tito-Partisanen huldigt und sich der Grünen-Abgeordnete Harald Walser gar nicht dankbar genug für die „Leistungen“ der Mördertruppen des jugoslawischen Marschalls zeigen kann, hat ein Kärntner Historiker die Verbrechen der Tito-Partisanen in Kärnten genauestens erforscht. Florian Rulitz hat dabei zahlreiche Tötungs- und Grabstätten entdeckt.

Partisanen mordeten noch zwei Wochen nach Kriegsende

In Kärnten endete der Zweite Weltkrieg erst am 21. Mai 1945. Denn in den zwei Wochen nach dem offiziellen Ende des Krieges wurden in Südkärnten noch etwa 1000 Menschen von Tito-Partisanen ermordet. Neben 130 verschleppten Kärntnern waren das vor allem antikommunistische Kroaten und Slowenen, aber auch Zivilisten und in einigen Fällen deutsche Soldaten, die sich auf dem Rückzug befanden. Auf diese Erkenntnisse kommt der junge Kärntner Historiker Florian Rulitz, der vier Jahre lang Zeitzeugen interviewte, Gendarmerie- und Pfarrchroniken und Geheimakten sichtete und dadurch bislang unbekannte Gräber ausfindig machen konnte.

Massengrab

Massengrab

Florian Rulitz (Mitte) deckte bisher verschwiegene, umgedeutete sowie völlig
unbekannte Einzel- und Massengräber im Raum Bleiburg (Kärnten) auf.
Foto: Rulitz

Schon während seiner Forschungen entdeckte Rulitz zahlreiche Gräber in Südkärnten, die er mit der zweiwöchigen Partisanenbesatzungszeit in Verbindung bringt. Die Tötungs- und Grabstätten entdeckte er vor allem in Regionen südlich der Drau im Bereich Klagenfurt Land und Völkermarkt. In einem Massengrab im Osten Klagenfurts sollen sich 52 Leichen befinden. Einige dieser Grabstätten waren bisher völlig unbekannt oder waren umgedeutet als sogenannte „Heimkehrergräber“ und „Partisanengräber“.

Rulitz erklärt, dass er mittlerweile weit über 250 verzeichnete Opfer der Partisanengewalt in Kärnten anhand von Quellen anführen kann, die in seinem Buch „Die Tragödie von Bleiburg und Viktring“ zu finden sind. Bevor die unbekannten Massengräber freigelegt wurden, schätzt Rulitz, dass insgesamt an die tausend Menschen während der rund zweiwöchigen Besatzungszeit den Tod fanden. Rulitz erklärt sich die Zahl der Opfer anhand von Dokumenten und Zeitzeugenaussagen, die belegen, dass aus den Gefangenenlagern südlich der Drau tote Flüchtlinge per LKW nach Jugoslawien abtransportiert worden sind. Hunderte der auf dem Bleiburger Feld getöteten Flüchtlinge wurden ebenfalls per LKW nach Jugoslawien gebracht. Diese Leichen wurden dann in Jugoslawien verscharrt, nur einige blieben in Österreich. In seiner Schätzung sind auch jene Opfer mit eingerechnet, die durch Kämpfe, Selbstmorde, Krankheit usw. ihr Leben verloren haben. Die Verluste der Partisanen sind ebenfalls berücksichtigt. Das genaue Ausmaß könne aber erst durch Exhumierungen eruiert werden.

Damals 15-Jähriger beobachtete Hinrichtung

Zeitzeuge Johann Neubersch schilderte dem Historiker einen besonders schlimmen Fall, der sich im Mai 1945 in einer unscheinbaren Kurve an der Straße von Bleiburg nach Slowenien, etwa drei Kilometer von der Grenze entfernt, zugetragen haben soll. Der damals 15-jährige Bauernbub beobachtete vom Wald aus, wie kommunistische Partisanen einige Kroaten sowie deren Pferde erschossen und verscharrten. „Drei oder vier Pferde und fünf oder sechs Ustascha; die waren unterhalb und die Pferde haben sie über sie geworfen. Da drinnen, bei den großen Bäumen, da war so ein Loch.“ Aber das sumpfige Gelände ist nicht das einzige, wo noch Tote liegen könnten. Oberhalb der Straße im Wald half der Junge im Frühsommer 1945 selbst mit, ein Opfer zu begraben. Ein Kleinbauer hatte seinen Vater über den Toten informiert: „Voller Würmer war er, da hat man keine Haut mehr gesehen, gar nichts; da haben wir auf der Seite 30 Zentimeter hinein gegraben und mit zwei Schaufeln haben wir ihn hineingeworfen, auf dem Bauch, anders konnten wir das nicht machen.“

Nach der Veröffentlichung der neuen Gräberfunde hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt in einigen Fällen Ermittlungen wegen Verdachts der Verbrechens gegen die Menschlichkeit eingeleitet. Auch zum Mord an dem Klagenfurter Gemüsehändler Nikola Martinovič am 17. Februar 1975 sind neue Erkenntnisse aufgetaucht.

Kurztitel: 
Wo Titos Mannen in Kärnten mordeten
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Kommentare

Intressante Diskussion zum Buch von Dr. Rulitz -UDBA/Partisanenverbrechen in Kärnten und die österreichische Feigheit sich darüber auseinaderzusetzten.

http://www.woche.at/klagenfurt/leute/buchpraesentation-qdie-tragoedie-vo...

Nur keine unangenehmen Wahrheiten ans Tageslicht bringen! Dabei müsste man sich doch jetzt nicht einmal mehr mit einem existierenden kommunistischen jugoslawischen Staat auseinandersetzten!!!!

http://www.woche.at/klagenfurt/leute/buchpraesentation-qdie-tragoedie-vo...

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Waren ja auch Partisanengräber.
Nämlich Gräber von Partisanen ermordeter (deutsch-) österreichischer Patrioten.

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Viel zu selten liest man derartig wertvolle Kommentare wie hier auf unzensuriert, sie sprechen mir aus der Seele! Das ist das Dilemma der Kriegsverlierer Österreich und Deutschland - während man bei jeder Äußerung die auch nur im entferntesten in die Nähe einer rechten Ideologie anstreift sofort eine Haft riskiert, gilt alles kommunistisch marxistische Gedankengut nach wie vor als salonfähig.
Das nächste Problem ist, dass der Kulturmarxismus bereits die politische Mitte und das Bürgertum (Medien, Bildungsbürgertum usw.) verpestet hat. Deshalb ließt man bereits pro kommunistische Artikel in der Presse und CO!

Siehe:
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/676127/Unertraegliches-o... (dieser links-feministische artikel wäre vor 20 jahren in der presse nie abgedruckt worden)

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Warum werden diese Verbrechen und Morde noch nicht aufgearbeitet. Warum wird keine Untersuchung bzw. eine Kommission eingesetz. Warum ist es so, daß dies der Öffentlichkeit nicht bekannt ist. Die Aufarbeitung der Vergangenheit verlief bisher sehr einseitig. Man gewinnt den Eindruck, sie stellten sich auf dem linken, kommunistischen Auge blind. Hingegen wurden und werden die damaligen Taten und Verbrechen der rechten Seite penibelst aufgearbeitet.

Videobeitrag zu den Partisanenmorden in Kärnten:

http://www.youtube.com/watch?v=LHeinr76qjg

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Der Aktenkofferträger des Ostspions "Holec" alias H.Zilk, tritt im Fernsehen (er wird auch auf unsere Schüler losgelassen - Scholz oder so ähnlich heißt dieser ehrenwerte Herr)) auf und verkündet die Bußfahrten für alle nach Mauthausen und sogar bis Polen! Na da wäre doch nur im Sinne der Geschichtsforschung Slovenien ein ausgewogener Kontrast - ach so - linke Mörder sind ja nicht so schlimm - na für die Ermordeten ist das kein Trost und eine freche Verharmlosung ist das obendrein! Geschichtsfälschung ist aber die liebste Tätigkeit solcher Nestbeschmutzer!

LESEN und erschaudern: "Titostern über Kärnten 1942-1945 Totgeschwiegene Tragödien" von Pust Ingomar

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