ORF-Wahl boykottieren!
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SPÖ, Wahl, ORF, Demokratie, Publikumsrat, Boykott, RadioBereiche
FernsehenSeit 26. Jänner läuft die Wahl zum ORF-Publikumsrat. Angesichts des Chaos, das der Staatsfunk selbst um diese völlig antiquierte Fax-Wahl inszeniert hat, kann man nur eine vernünftige Empfehlung aussprechen: Nehmen Sie alle Zuschriften - egal ob von ORF oder einer Partei - und übergeben Sie diese dem Altpapier!
An dieser Wahl ist nichts demokratisch. Es beginnt schon bei Auswahl der Kandidaten, die von Interessenvertretungen im Vorfeld von SPÖ und ÖVP nominiert werden. Wer sich also nicht permanent im rot-schwarzen Umfeld aufhält, gehört per Definition nicht zum wählbaren Publikum.
Heuer ist dem ORF dann noch die Panne mit den Wahlformularen unterlaufen, mit denen ohne Teilnehmernummer kaum jemand etwas anfangen kann. Zum Glück für die Geschäftsführung ist die SPÖ in die Bresche gesprungen und hat den Zwangsgebührenzahlern wenigstens ein Ersatzformular (siehe Bild) geschickt, auf dem bereits die Zahlencodes der roten Kandidaten eingetragen sind.
Hinzu kommt, dass laut offizieller Auskunft durch die Telekom Austria nur rund 23 Prozent aller Haushalte ein Faxgerät ihr Eigen nennen. Alle anderen müssen aufs Postamt gehen, wenn es denn noch eines gibt in ihrer Heimatgemeinde.
All das lässt nur den Aufruf zu, diese Wahl zu boykottieren. Das haben auch bei den letzten Wahlen übrigens zwischen 95 und 97 Prozent der Wähler gemacht - ganz ohne Aufruf. Die Menschen haben also ein gutes Gespür für Demokratie und ihr Gegenteil.









Kommentare
Privatisierung der Medien
Man würde sich wünschen, dass die FPÖ für eine völlige Privatisierung von Rundfunk und Fernsehen und damit für die Abschaffung des monopolistischen ORF eintritt. In einer pluralistischen Gesellschaft hat ein Einheitsmedium mit weitgehenden Zugriffsrechten auf alle Staatsbürger (Zwangsgebühren!) nichts verloren.
ORF Wahl
also ich habe das Formular dorthin expediert, wo es hin-
gehört, nämlich in den Papiercontainer . Ich denke, daß
unser Staatsrundfunk ohnhin nur Aussendungen tätigt, welche bei den meisten Fernsehzusehern Brechreiz und Ärgernis hevorrufen ( 3.u.4.klassige "Primetimes" sowie
unendliche Uraltwiederholungen ), gar keinen schwulstigen Publikumsbeirat benötigt ! Der Wrabetz sollte lieber drauf schauen, das er seine "fleißigen" Mitarbeiter in den Allerwertesten tritt, damit die Beitragszahler endlich von diesen Joch befreit werden
können, Und nicht noch sogenannte "Publikumsbeiräte" mitfinazieren zu müssen !!
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