Staatlicher Goldraub: Wie der Bürger am Kauf gehindert wird

29. September 2011 - 13:32
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Die USA schützen ihr Gold hinter Stacheldraht und Betonmauern.
Foto: MargaretTaylor2010 / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

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Goldreserven

Gold ist der Rettungsanker, sollte der Euro zusammen brechen. Ein Szenario, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit längst nichts mehr mit Verschwörungstheorien gemeinsam hat. Im Gegenteil: Analysten und Ratingagenturen prognostizieren der europäischen Gemeinschaftswährung eine düstere Zukunft.

Schwindendes Vertrauen in Papiergeld

Papiergeld beruht auf einem Versprechen: Bürger und Unternehmen können gegen einen Geldschein Waren und Dienstleistungen eintauschen. Die Nationalbank hat zu garantieren, dass diese Scheine ihren Wert behalten. Die Währungskrisen der Vergangenheit belegen, dass auch dieses Versprechen nicht von Dauer sein muss und gebrochen werden kann. Und das wird es auch. Die Politik der Europäischen Zentralbank liefert eine aktuelle Fallstudie. Seit Mai des vergangenen Jahres kauft die Bank große Mengen von Staatsanleihen, die die Finanzmärkte nicht mehr aufnehmen wollten. Die Ausfallswahrscheinlichkeit ist schlicht zu hoch, ein Investment bedenklich. Das hindert die Lenker der EZB nicht daran, den Wert des Euro mittels dieser Schuldverschreibungen auszuhöhlen. Der Bürger hat allen Grund, dem Versprechen der Nationalbank, dass sein Geld entsprechenden Wert besitze, immer misstrauischer gegenüberzustehen.

Gold wird dem Bürger vorenthalten

Der steigende Goldpreis ist ein aussagekräftiger Indikator dafür, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die im Umlauf befindliche Währung bereits schwindet. Gold bietet, sollte die Währungsunion zerfallen, eine Möglichkeit, sein Vermögen zumindest großteils zu retten. Der Gesetzgeber hat ein gegenläufiges Interesse. Er muss bestrebt sein, dass seine Währung akzeptiert wird und den Handel dominiert. Schwindet das Vertrauen der Bevölkerung in das jeweils gültige Zahlungsmittel, kann er regulierend eingreifen. In Österreich und Deutschland passiert das im Moment. Es ist nur mehr erlaubt, Gold im Gegenwert von 15.000 Euro anonym zu erwerben. Darüber hinausgehende Investitionen müssen legitimiert werden. Offiziell soll damit das Waschen von Schwarzgeld unterbunden werden. Möglicherweise ist das auch eines der Motive dieser Regelung – nebenbei hat das allerdings zur Folge, dass der Bürger an das Papiergeld gebunden wird.

Das ist in der Geschichte kein Novum. Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt hat diese Methode während seiner Amtszeit praktiziert. Er bezeichnete in einer Durchführungsverordnung den privaten Gold- und Silberbesitz als „eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden, die Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Vereinigten Staaten“. „Um die Interessen unseres Volkes zu schützen, müssen geeignete Maßnahmen sofort ergriffen werden“, betonte er die Bedeutung seines Vorhabens. Die Conclusio: Privater Gold- und Silberbesitz wurde am 9. März 1933 rechtlich untersagt: „Daher verkünde ich in Ausübung der obengenannten Vollmacht, dass solcher Gold- und Silberbesitz verboten ist und dass jeder solche Münzen, Anlagemünzen oder anderen Gold- und Silberbesitz innerhalb von vierzehn Tagen bei amtlichen Beauftragten der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Erstattung zum offiziellen Preis in offiziellen Zahlungsmitteln der Regierung abzuliefern hat.“ Eine Antwort darauf, weshalb Gold und Silber in den Händen der Bürger das Wohlergehen der Gesellschaft gefährden würde, blieb Roosevelt freilich schuldig.

Regierungen machen sich krisenfest

Unsere Regierungen wissen, was sie tun. Sie machen ein lukratives Geschäft. Analysten von Bloomberg zufolge, wird der Goldpreis in diesem Jahr die magische Marke von 2.000 Dollar durchbrechen. Die instabile Wirtschaftslage treibt den Preis immer weiter in die Höhe. Einzelne Ökonomen rechnen damit, dass ab einem Kurs von 7.000 Dollar – was im Fall eines Zerfalls des Euroraumes denkbar wäre - wieder Goldwährungen eingeführt werden könnten. Vermutlich vorsorglich decken sich unsere Staaten bereits jetzt mit dem Edelmetall ein. Der einfache Wähler und Bürger bleibt auf der Strecke.

Kurztitel: 
Staaten bremsen privaten Goldkauf
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Kommentare

ich weiß ja nicht wie viel Cash Ihr auf Euren Sparbüchln liegen habt, aber es ist ganz einfach: hebt es ab und kauft das Gold in Bar bei einer anderen Bank. Wenn Ihr mehr als 15.000,- anlegen wollt, dann geht halt nacheinander zu verschiedenen Banken.

LG

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Wenn man Gold unter € 15.000,-- kauft, bekommt man z.B. nur einen 250g Barren. Der kostet derzeit € 9.999,--. Kauft man gleich einen Kilobarren, kostet der 39.795,--. Wenn man also 4x 250g kauft, bezahlt man um € 201,-- mehr für das Kilo. Bei Münzen kommt noch Prägegeld dazu. Das heißt, wenn man 32 Philharmonika kauft, hat man sogar etwas weniger als ein Kilo Gold und bezahlt dafür € 40.896,--. Das alles sollte man überlegen…….

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Lt. einem geheimen Vertrag der 3 westall. Siegermächte mit dem
Parlamentarischen Rat, dem "Grundgesetzschöpfer", wurde vor
der Ausrufung des Vasallenstaates Bundesrepublik (23.5.49)
folgendes festgelegt:
1. Jeder Bundeskanzler hat den 3 westall. Mächten dies separat
zu unterschriftlich zu bestätigen:
2. daß bis 2099 der alliierte Vorbehalt in den Medien besteht, die
deutsche Politik und die Medienchefs dürfen nichts Negatives
gegen die drei Siegermächte in allen Medien befördern, an den
Ergebnissen der Nürnberger Tribunale darf nicht gerüttelt werden
und 3. bleibt der deutsche Goldschatz bis 2099 in alliiertem Gewahrsam.
Wer diesen "Vertrag" nicht glaubt, wird aber durch die Fakten immer wieder darauf hingewiesen, Tausende Indizien in den letzten 60 Jahren haben den Sachverhalt öffentlich gemacht.
Werden die Deutschen sich wie die Amerikaner unter Roosevelt ihr Gold/Silber von der dt. Regierung zu einem Spottpreis abnehmen lassen?

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Wenn jeder Österreicher und Deutsche ab jetzt Goldkäufe über Euro 15 000.- melden muß glaubt die österreichische und deutsche Regierung nicht mehr den Euro retten zu können. Da jeder Österreicher und Deutsche registriert ist der Gold über Euro 15 000.- besitzt, kann die jeweilige Regierung wenn der Euro zusammenbricht schnell alles Gold von seinen Bürgern zwangsweise einziehen. So wie dies im obenstehenden Bericht in den 30iger Jahren in den USA geschehen ist. Was aber nicht oben steht! Die USA bezahlte den Bürgern nur einen Bruchteil vom damaligen Marktwert des Goldes. Dies ist Zwangsdiebstahl an den eigenen Bürgern! Und im Europa des Jahres 2011 steuern wir genau dorthin!

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