Französische Kriegsschiffe für Griechenland - auf Kosten der EU?

20. Oktober 2011 - 16:53
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Bis zu vier solcher Fregatten hat Athen bestellt.
Foto: William Jamieson / wikiemdia / public domain

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Frankreich

BildGriechenland muss sparen, um weiterhin Kredite zu erhalten - damit sind aber offenbar nur die Durchschnittsverdiener gemeint. Entgegen der Notwendigkeit aller Sparpakete gibt sich die griechische Regierung ausgerechnet im Rüstungssektor spendabel - und bestellt französische Kriegsschiffe im Wert von bis zu 1,2 Milliarden Euro. In Paris zeigt man sich aufgrund der prekären finanziellen Lage des Kunden großzügig: Die Fregatten müssen erst in 5 Jahren bezahlt werden.

 

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Bis zu vier solcher Fregatten hat Athen bestellt.
Foto: William Jamieson / wikiemdia / public domain

Ob das Land bis dorthin wieder fähig ist, die Summe zu bezahlen, ist mehr als zweifelhaft. Wenn die Pleite eintritt, müssen die anderen EU-Länder für die Schulden einspringen - und somit die französische Rüstungsindustrie finanzieren. Dies sorgt für Empörung: „Im Moment braucht Griechenland alles Mögliche, aber ganz bestimmt keine Kriegsschiffe“, so SPD-Rüstungsexperte Klaus Barthel.

Besonders pikant ist auch die Anschuldigung des deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp, der sich ebenfalls um den Auftrag bemüht hatte, jedoch abgewiesen wurde. Laut einem internen Dokument des Unternehmens verstößt der aktuelle Deal möglicherweise  gegen das EU-Subventions- und Vergaberecht.

Nun werden Taten gefordert: Wofür braucht der griechische Staat neue Kriegsschiffe, wie kann er die ihn unterstützenden Staaten derart verhöhnen, und - vor allem - warum unterstützt Frankreich dieses Vorgehen? Fakt ist, dass der Handel die französische Industrie stärkt und Frankreich aus der Krise hilft - im Zweifelsfalle auf Kosten der europäischen Steuerzahler.

Kurztitel: 
Griechen "kaufen" Kriegsschiffe
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Kommentare

Wenn diese Schiffe gegen Bootswirtschaftsangreifer und illegale Invasoren eingesetzt werden, dann sollen sie damit die EU-Aussengrenze abriegeln. Über Griechenland geht derzeit die Hauptschlepperangriffsroute nach Europa!

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Bild des Benutzers der faule Willi

... waren schon immer geschäftstüchtiger als die Germanen!
Wenn man sich auf Kosten anderer bereichern kann?
Aber Spass beiseite, wir finanzieren ohnehin mit jedem "Rettungsschirm" ausschließlich Spekulanten und "Investoren"!
Wenn Griechenland seine Zinsen nicht mehr zahlen kann, muß eben die Allgemeinheit herhalten.
Wenn eine Bank zusammenzubrechen droht, muß die Allgemeinheit blechen.
usw.
Wir haben die Schnauze voll!!!
Die Banken, Spekulanten und Investoren (alles dieselbe Mischpoche) haben sich in den letzten Jahrzehnten allein an Zinsen gesundgestoßen, ja mit Sicherheit mehr verdient, als sie an Krediten ausgegeben haben.
Jetzt ist Schluß mit der Schuld und Zins-Knechtschaft!!!
Wir fordern:
ENTEIGNUNG DER GELDMAGNATEN!!!
ENTSCHULDUNG DER GANZEN WELT!!!
ARBEITSLAGER FÜR BÖRSEN-SPEKULANTEN UND INVESTOREN!!!
oder schlagt sie mit ihren eigenen Waffen (siehe "die Glücksritter" mit Eddie Murphy 1983)

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dfW