„Zur Zeit“ wird von der Wochenzeitung zum Magazin

30. Oktober 2011 - 6:47
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Das erste Magazin-Cover der Zur Zeit.

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BildDie Wochenzeitung „Zur Zeit“ ändert ihr Erscheinungsbild radikal. Anstatt in Form einer Zeitung wird sie künftig als Magazin erscheinen, wie Herausgeber Andreas Mölzer in der ersten Nummer der neuen Ära bekanntgab. Gleichzeitig wurde der langjährige ORF-Journalist Walter Seledec als zusätzlicher Chefredakteur zu Mölzer präsentiert.

ZZ-Magazin

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Das erste Magazin-Cover der Zur Zeit.

Der Nullnummer des neuen Zur Zeit-Magazins folgen zunächst noch weitere Ausgaben in der bewährten Form, ehe man im Jahr 2012 endgültig im neuen Design durchstarten will. Die Umstellung werde sich auch auf die Art der Berichterstattung auswirken, wie Mölzer und Seledec „in eigener Sache“ ankündigen:
Naturgemäß ändert sich damit aber auch der journalistisch-mediale Charakter des Blattes, da Wochenzeitungsjournalismus und Magazinjournalismus eben unterschiedlich sind. Die klassische Wochenzeitung mit ihren feuilletonistisch-beschaulichen Beiträgen ist eben etwas anderes als das stärker investigative, von Reportagen und ähnlichen Elementen gekennzeichnete Wochenmagazin. Dennoch werden wir uns von den herkömmlichen österreichischen Nachrichtenmagazinen grundlegend unterscheiden, da wir weiter so etwas wie ein patriotisches, freisinniges, wertkonservatives und national-bewußtes Richtungsblatt bleiben wollen.

Walter Seledec verstärkt die Chefredaktion

An der Umsetzung des Magazin-Projekts wird ein neuer, zusätzlicher Chefredakteur maßgeblichen Anteil haben: Professor Walter Seledec, zuletzt zentraler Chefredakteur im ORF, hat sich entschlossen, in den Zeitungsjournalismus zurückzukehren. Als Brigadier und Vorsitzender der parlamentarischen Bundesheer-Beschwerdekommission hat er den ersten Magazin-Schwerpunkt maßgeblich mitgeprägt, widmet sich Zur Zeit doch Fragen der Wehrpolitik und stellt auf der Titelseite fest, dass Österreichs Sicherheit „verraten und verkauft“ sei.

Abonnenten finden das Magazin Zur Zeit am 31. Oktober in ihren Postkästen. Ab sofort ist das Medium auch im Facebook vertreten.

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