WKR-Ballveranstalter rufen zu Protestmails gegen Hofburg-Betreiber auf

3. Dezember 2011 - 12:07
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		Die Veranstalter wollen gegen die Entscheidung, dass der WKR-Ball 2012
		letzmals in der Hofburg stattfinden soll, scharf protestieren.
Die Veranstalter wollen gegen die Entscheidung, dass der WKR-Ball 2012
letzmals in der Hofburg stattfinden soll, scharf protestieren.
Kurztitel: 
Protestmails gegen Hofburg-Betreiber

WKR-BallDer für die Veranstaltung des WKR-Balls verantwortliche Ballausschuss hat die Mitgliedsbünde des Wiener Korporationsrings aufgefordert, bei den Gesellschaftern der Hofburg Betriebsgesellschaft gegen die Aussperrrung der Traditionsveranstaltung ab 2013 zu protestieren. Die Betreiber hatten am Donnerstag via Presseaussendung mitgeteilt, dass der Ball am 27. Jänner 2012 das letzte Mal in der Hofburg stattfinden werde, und die mit der „politischen und medialen Dimension“ begründet, welche die Abhaltung des WKR-Balles in den letzten Jahren angenommen habe.

WKR-Ball

WKR-Ball

Die Veranstalter wollen gegen die Entscheidung, dass der WKR-Ball 2012
letzmals in der Hofburg stattfinden soll, scharf protestieren.

Wörtlich heißt es in dem Mail, um dessen Weiterleitung ausdrücklich gebeten wird: „Dem linken Mob ist es somit gelungen eine unserer renommiertesten und öffentlich wirksamsten Veranstaltungen zu verhindern, um uns weiter ins  gesellschaftliche Abseits zu drängen. Gegen diese demokratiefeindliche und unverschämte Vorgehensweise unserer politischen Gegner müssen wir mit aller Entschlossenheit entgegentreten. Wir ersuchen Sie daher, ein persönliches Protestschreiben an die Eigentümer der Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgmbH sowie die Geschäftsführung zu richten sowie mit Leserbriefen eine möglichst breite Öffentlichkeit zu informieren.“

Als Adressaten der Protestschreiben werden empfohlen:

Eigentümer der Betreibergesellschaft:

Geschäftsführung:
Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgmbH, Geschäftsführer Mag. Danler Renate (vienna@hofburg.com; r.danler@hofburg.com)

Ball 2012 als Zeichen gegen den linken Zeitgeist

Festgestellt wird weiters unmissverständlich, dass der WKR-Ball 2012 – entgegen den anhaltenden Forderungen linksextremer Organisationen und der Bitte der Hofburg-Betreiber – am 27. Jänner 2012 stattfinden wird. Man werde den 59. WKR-Ball nochmals nutzen, um öffentlich gegen den linken Zeitgeist aufzutreten.

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Kommentare

Was ein solch kleiner Beitrag beim ZDF doch für eine Welle auslösen kann. Für den Herrn Schröter kommt diese mediale Entrüstung natürlich wie gerufen. Wahlkampf im ganz großen Stil.

Ändern wird diese Konzert-Veranstaltung jedenfalls nichts.

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Bild des Benutzers der faule Willi
Bild des Benutzers der faule Willi

Die Hotels interessieren mich nicht wirklich, aber wenigstens weiss ich jetzt, wo ich nie wieder eine Reise buchen werde ...!!!

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dfW

Waidhofen an der Ybbs im Biedermeier
http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/11/24/medien-sorgen-fur-das-sel...
Darunter fällt natürlich auch so ein Ballverbot! Übrigens in Bayern will die CSU verhindern, daß Burschenschaften und die noch lebenden Ritterkreuzträger am Volkstrauertag der Toten gedenken.

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Hinterhältige Denunzianten erpressen Wirte mit Lügen quer durch Deutschland. Die Versammlungsfreiheit ist im hohen Maße bedroht.
http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/11/27/urteilen-sie-selbst-lugen...

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Also das kanns ja wirklich nicht sein. Ich gehe davon aus, dass die Betreiber mit diesem Ball recht gut verdienen. Nicht mit einer Silbe möchte ich als Ballveranstalter dieser "Ausladung" wiedersprechen. Es werden sich ja wohl auch noch Räumlichkeiten für diesen Ball finden lassen deren Eigentümer sie sehr gerne zur Verfügung stellen. Ich finde es sehr gut, dass hier die Eigentümer der Betreibergesellschaft genannt werden - aber nicht für sinnlose e-mails. Sondern dafür, dass sich verantwortungsbewusste Sympathisanten des WKR Balls gut überlegen ob sie bei diesen Institutionen noch einen einzigen Euro ausgeben. Und gewissen "Gruppierungen" tut nichts mehr weh als wenn die "Münze im Säckel nicht klingt".

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Wie kann man wo entspannt feiern, wo man nicht willkommen ist?

Ich rufe dazu auf, den Geschäftsführer der Hofburg-Gesellschaft auszutauschen.

Da wird die Republik, der Herr Bundespräsident, wohl ein gewichtiges Wort mitzureden haben.

Wenn nicht: Wer ist der Eigentümer der Hofburg? Was steht im Verpachtungsvertrag zur Hofburg drinnen?

Weg mit der Frau Mag. Danler!

Übrigens braucht es in einer Staatsoper auch keinen "Lifeball".

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