China wehrt sich gegen westlichen kulturellen Einfluss

10. Januar 2012 - 9:52
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Chinas kommunistische Elite wettert gegen westlichen Einfluss.
Foto: White House (Pete Souza) / wikimedia / public domain

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China

BildDer amerikanische Kulturexport trifft auf immer mehr Widerstand in der Welt. Zuletzt kritisierten Chinas Machthaben den "Westen" und seinen Einfluss auf die chinesische Kultur. Staatspräsident Hu Jintao verkündete, "internationale feindliche Kräfte" würden versuchen, das Land zu spalten. Er ruft die Beamten dazu auf, wachsam gegenüber solchen Bestrebungen zu sein.

 

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Chinas kommunistische Elite wettert gegen westlichen Einfluss.
Foto: White House (Pete Souza) / wikimedia / public domain

Präsident Hu hatte nicht angemerkt, wer genau die feindlichen Kräfte seien. Er positioniert China als Gegner des Westens in einem ideologischen und kulturellen Kampf. Dies ist auch Teil seiner innerpolitischen Strategie, da liberale Kräfte vermehrt die Anerkennung von Redefreiheit und Menschenrechten fordern - die Regierung betrachtet diese Werte als westliche Konzepte, die für China ungeeignet sind. Die Verbreitung von sozialen Netzwerken trägt zum offenen Widerstand gegen die Regierung bei, den Korruption, Einkommensungleichheit und die Schattenseiten des schnellen Wachstums verursacht hatten.

Unterdessen werden Kampagnen entworfen, die den Einfluss der Regierung sichern sollen. Unter anderem gibt es Filme, die die chinesische Kultur oder die kommunistische Partei bewerben sollen. Seit dem "Arabischen Frühling" wurden die Bestrebungen verstärkt, Aktivisten zu verfolgen und zu verhaften, die Kontrolle des Internets wurde verschärft: Seit letztem Monat sind Online-Blogger verpflichtet, sich mit ihrem richtigen Namen anzumelden. Sogenannte "Microblogs" hatten im letzten Jahr einen Protest von 12.000 Bürgern ermöglicht, um eine Petrochemiefabrik umzusiedeln.

Kurztitel: 
China gegen westliche Kultur
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Kommentare

Bild des Benutzers der faule Willi

... China aber neben allen "normalen" Sehenswürdigkeiten!
Man sieht dort so gut wie keine Moslems, gut erkennbar an Kopftuchweibchen, denen man hierzulande nicht mehr ausweichen kann. In Beijing sah ich einige, aber die waren offensichtlich nur Touristen auf Sightseeing am Großen Platz. Sonst ist das Land weitestgehend kopftuchfrei (ich meine damit das auffällige islamische Kopftuch, das die Religionszugehörigkeit allen so maßlos penetrant mitteilt).
Eine echte Wohltat!!!

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dfW

Bild des Benutzers der faule Willi

... aber die amerikanische Un-Kultur hat das Land leider schon fest in seinen Fängen.
Ich war im September in China (im Nordosten, Beijing und weiter NO). Es wimmelt vor Leuchtreklame, Kauftempeln und Fresstempeln mit unterschiedlichen Angeboten. Immer dabei ist allerdings die amerikanische Mc- Pommes und Schickenwings- Fast Food- Sche...! Der Haupttenor ist aber immer der Verkauf! Je aggressiver, desto besser!
Die Fernsehwelt besteht aus allen möglichen Soaps, naiven Game-Shows und dümmlichen HerzSchmerzSerien. Daneben gibt es noch die üblichen KungFu-Filme und eine einigermaßen gute Berichterstattung, die natürlich chinesische Belange in gutes Licht rücket (warum soll es dort anders sein?). Und Werbung ohne Ende!
Chinesische Tradition allerdings kommt im "modernen Fernsehen" nicht gut weg, die wird ziemlich durch den Kakao gezogen, bei Werbung z.B. findet man Persiflagen auf die chinesische Oper, aber immer auf lächerlich.
Schade!

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dfW

China sagt zu den USA: jetzt da wir soviele Dollars von euch haben, könnt ihr sie doch nicht entwerten, indem ihr ständig neue druckt!
USA sagt:. DOCH!

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