Holländische Moslempartei will Hundehaltung verbieten

1. Februar 2012 - 11:39
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		Die holländische Moslempartei fordert ein Verbot der Hundehaltung.
		Foto: Theo Pronk / flickr
Die holländische Moslempartei fordert ein Verbot der Hundehaltung.
Foto: Theo Pronk / flickr
Kurztitel: 
Keine Hunde in Den Haag

Hundeverbot

Mit einem ungewöhnlichen Vorschlag hat ein türkischer Abgeordneter der Islam-Demokraten im Stadtrat von Den Haag auf sich aufmerksam gemacht. Statt sich der Initiative der Tierrechtspartei nach einer hundefreundlicheren Innenstadt anzuschließen, forderte Fraktionsvorsitzender Hasan Kücük stattdessen ein Verbot der Hundehaltung in Den Haag. Während der Debatte über kommunale Tierpolitik erklärte Kücük, dass er traurig darüber sei, dass Hunde manchmal 23 Stunden am Tag in einer Wohnung eingesperrt seien. In einem Bericht der Amsterdamer Zeitung De Telegraaf verteidigte der Politiker seine Haltung wenige Tage später mit dem Argument, dass die Haltung von Hunden als Haustiere mit Tierquälerei gleichzusetzen sei.

Hundeverbot

Hundeverbot

Die holländische Moslempartei fordert ein Verbot der Hundehaltung.
Foto: Theo Pronk / flickr

Politische Kommentatoren halten die Erklärungen Kücüks allerdings für eine Provokation, um die Emotionen der muslimischen Bevölkerung in Den Haag zu schüren. Bei den Moslems – die mittlerweile etwas mehr als 12 Prozent der 500.000 Einwohner zählenden Stadt stellen – gelten Hunde nach islamischer Rechtstradition als rituell unreine Tiere. Kücüks Forderung nach einem Verbot der Hundehaltung sei somit reiner Stimmenfang. Paul ter Linden, ein Abgeordneter der niederländischen Freiheitspartei von Geert Wilders (PVV), reagierte auf Kücüks Worte mit heftiger Empörung: „In diesem Land ist Heimtierhaltung legal. Wem das nicht passt, der soll sich von hier vertschüssen.“ Eine Forderung nach Verbot der Hundehaltung stelle einen weiteren Versuch dar, islamisches Recht noch stärker in die hiesige Rechtssprechung zu verankern.

Gegenüber dem Rundfunk-West rudert Kücük mit seinem umstrittenen Vorschlag nun aber zurück. Die Islam-Demokraten wollen plötzlich doch kein Verbot der Hundehaltung mehr. Kücük behauptet, dass seine Worte aus dem Zusammenhang gerissen worden seien. „Es war keine Rede davon, dass unsere Partei die Haltung von Hunden in Den Haag verbieten will“, so Kücük in seiner nunmehrigen Erklärung. Am vergangenen Wochenende sei er für einen Kommentar nicht erreichbar gewesen.

Doch die ungewöhnliche Kontroverse in Holland ist in anderen europäischen Ländern nicht neu. In der spanischen Stadt Lleida haben zwei islamische Gruppen Lokalpolitiker aufgefordert, die Präsenz von Hunden in der Öffentlichkeit einzuschränken, weil diese ihre religiöse Freiheit und Lebensweise verletzen würden. Insbesondere im öffentlichen Verkehr und auf stark frequentierten Plätzen sollen Hunde verboten werden, damit diese Muslime nicht stören. Weil die Gemeinde dem Verlangen nicht nachkam, häuften sich die Fälle von vergifteten Hunden. Mehr als ein Dutzend der Tiere wurde allein im September 2011 in den Arbeitervierteln von Lleida auf diese Weise qualvoll ermordet. Bewohner berichten, dass sie von Muslimen schikaniert werden, wenn sie mit ihren Hunden Gassi gehen. Muslime hätten außerdem eine Reihe von Anti-Hunde-Kampagnen auf islamischen Internetseiten und Blogs in Spanien gestartet.

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Kommentare

Bild des Benutzers der faule Willi
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Selber mag ich zwar Hunde nicht besonders gern, aber nachdem ich das gehört hab, überlege ich mir, ob ich nicht doch einen Hund anschaffen sollte. Oder zwei, ...?

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dfW

Lieber Willi, ich wüde dir ganz liebe Hundis empfehlen, Kuschelig und Verschmust: Rottweiler!

Wenn du was zum Auffallen brauchst, dann nimm dir Deutsche Doggen

Auch Dobermänner sind ganz liebe wauzis...

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Lieber Willi, ich wüde dir ganz liebe Hundis empfehlen, Kuschelig und Verschmust: Rottweiler!

Wenn du was zum Auffallen brauchst, dann nimm dir Deutsche Doggen

Auch Dobermänner sind ganz liebe wauzis...

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Bild des Benutzers der faule Willi
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... ganz klassisch an zwei süße deutsche Schäferhunderln, a Mandl und a Weiberl (aus verschiedener Herkunft), aber keine mit der scheusslichen, verkrüppelnden abfallenden Rückenlinie.

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dfW

Hundfutter ißt muß wohl aus Futterneid gegen Hunde sein. Ist doch logisch. Oder?
Im Ernst wir haben dem Islam schon zu lange und zu viel Freiheiten in Europa gestattet. ENde damit und vertreiben wir dieses integrationsunwillige Gesindel und drehen wir ihnen zuerst den sozialen Tropf ab an dem sie alle hängen.

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Verpisst Euch in Eure Heimat, denn hier will Euch niemand. Außerdem seid Ihr unserer unwürdig!

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