Deutsche Krankenkasse kooperiert mit Lebensschützern
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Abtreibung, SPD, Lebensschutz, Der Spiegel, Versicherung, Bürgerbewegung, Pro Life, Betriebskrankenkasse, Versicherungswirtschaft, BKK IHV, Pro Mainz, Heinz Werner Stumpf
foto: Thomas Netsch / Wikimedia (public domain)
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Deutschland
Ein sozial- und familienpolitisches Innovationsprojekt betreiben die Wiesbadener Betriebskrankenkasse für Industrie, Handel und Versicherungen (BKK IHV) und die Lebensschutzvereinigung Pro Life. Auf der Grundlage der Partnerschaft zwischen BKK IHV und Pro Life können Versicherte zusätzlich zu ihrem Krankenversicherungsbeitritt Mitglied bei Pro Life werden.
Freiwillige Verpflichtung gegen Abtreibung

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Bei dieser Beitrittserklärung handelt es sich um ein freiwilliges Zusatzangebot. Darin verpflichtet sich der Versicherte, keine Abtreibung vornehmen zu lassen und niemanden aus seinem privaten Umfeld zu Gunsten einer Abtreibung zu beeinflussen. Mit diesem Bekenntnis zum aktiven Lebensschutz ist im Gegenzug ein eigenes Betreuungs- und Leistungspaket verbunden, So erhalten Pro-Life-Mitglieder bei dieser Betriebskrankenkasse ihre Dienstleistungen bei einer eigenen Verwaltungsstelle. Zusätzlich wird bei der Geburt eines Kindes durch Pro Life eine Prämie von 300 Euro an den Versicherten bezahlt. Sondertarife für versicherte Großfamilien runden das Angebot ab. Nach einem Bericht des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel sind aktuell 1.200 der insgesamt 16.000 Versicherten in Wiesbaden auch Mitglied bei Pro Life.
Abtreibungsfreunde laufen gegen Projekt Sturm
Dieses Angebot der Wiesbadener Versicherung ist den erklärten linken Abtreibungsfreunden in Deutschland allerdings ein Dorn im Auge. Niederschlag fand dies im Spiegel sowie der Deutschen Apothekerzeitung. Das Nachrichtenmagazin berichtet von einem regelrechten Feldzug gegen die Betriebskrankenkasse. So wurde das Bundesversicherungsamt, die Aufsichtsbehörde der Krankenkassen, gegen die Betriebskrankenkasse in Stellung gebracht. Die Gegner monieren, dass die Betriebskrankenkasse ein Neutralitätsgebot hätte und nicht mit weltanschaulichen Zielen werben dürfe. Allerdings gestaltet sich das Prüfungsverfahren gegen die BKK IHV schwierig. Da Pro Life ein privater Verein ist und nur mittelbar eine Partnerschaft mit potentiellen Versicherungsnehmern besteht, und das auf absoluter Freiwilligkeit, kann man bisher wenig unternehmen. Indessen ist die Konkurrenz auf den Plan getreten, und „rät“ der Betriebskrankenkasse, den Vertrag mit Pro Life, wie Der Spiegel berichtet, „zur Abwendung politischen Schadens dringend“ zu beenden.
Betriebskrankenkassenschef engagiert sich bei Pro Mainz
Neben der Zusammenarbeit mit Pro Life ist Betriebskrankenkassenchef Heinz Werner Stumpf offensichtlich auch wegen seines politischen Engagements in seiner Heimatstadt Mainz in den Fokus der politischen Linken geraten. So tritt Stumpf für die Bürgerbewegung „Pro Mainz“ als Oberbürgermeisterkandidat an. Dies macht ihn für linke Journalisten und Abtreibungsfreunde zusätzlich suspekt. Denn Stumpf war bis vor einigen Jahren SPD-Mitglied, ist aber wegen der aus seiner Sicht fehlgeleiteten Politik seiner ehemaligen politischen Heimatpartei aus dieser ausgeschieden und engagiert sich bei „Pro Mainz“.









Kommentare
Ich will die Liste ...
... der Mitglieder sehen!
Besonders nachdem sich die Mehrleistungen in Migrantenkreisen herumgesprochen haben ...
dfW
Christen sollten darüber froh sein
Sollten wir Christen nicht darüber froh sein, daß durch solches Verhalten einer Krankenkasse Abtreibungen verhindert werden?
http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/02/15/krankenkasse-belohnt-schw...
Wegen 300 Euro wird keiner
Wegen 300 Euro wird keiner ein Kind bekommen, der nicht ohnehin eines wollte. Wenn diese Krankenkasse schon "gegen Abtreibungen" ist und Geld übrig hat, dann sollte sie das Geld besser gezielt Schwangeren in Not zukommen lassen, wie das die Aktion Leben tut. So ist das eine reine Werbegeschichte, um eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen, die sich als besonders christlich fühlt.
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