Hure oder Sklavin – Frauen und Islam

22. Februar 2012 - 6:33
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Eine Frauenzeitschrift weigert sich, das am 6. März
erscheinende Buch der VB-Politikerin zu bewerben.
Foto: Uitgeverij Egmont

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Belgien

Die Antwerpener Senatorin und ehemalige Miss Belgien, Anke Van dermeersch, ist die Mutter des europäischen Burka-Verbots. Als Juristin, vor allem aber als engagierte flämische Frau, bereitet ihr die fortschreitende Islamisierung der Gesellschaft große Sorgen. „Der Islam sieht die Frau als minderwertig, schwach, böswillig  und intellektuell minderbegabt an”, findet die Politikerin des Vlaams Belang (VB) scharfe Worte. Frauen seien deshalb die ersten Opfer der islamischen Intoleranz.

Anke Vandermeersch

Anke Vandermeersch

Die Antwerpener Senatorin Anke Vandermeersch widmet sich mit ihrem
neuen Buch „Hure oder Sklavin“ der Unterdrückung der Frau im Islam.
Foto: www.vrouwentegenislamisering.be

Als Aushängeschild der erst vor kurzem gegründeten Organisation „Frauen gegen die Islamisierung“, will Van dermeersch die Aufmerksamkeit nun auf jene Themen richten, welche eine zunehmende Islamisierung der Gesellschaft mit sich bringen, insbesondere die Beeinträchtigung von Frauenrechten. „Wenn sich die derzeitige demographische Entwicklung fortsetzt, wird in weiten Teilen Westeuropas der Islam noch in diesem Jahrhundert die bestimmende religiöse und soziale Kraft, wobei islamische Vorschriften unsere Gesellschaft dominieren werden“, befürchtet die Politikerin.

Am 6. März wird die Senatorin in Antwerpen ihr neues Buch „Hure oder Sklavin – Frauen und Islam“ vorstellen. Es soll in einfacher Sprache sowohl allochthone als auch autochthone Frauen (also Einwanderer und einheimische Frauen) ansprechen und Klarheit über die untergeordnete Stellung der Frau im Islam schaffen. Das Buch enthält zudem Aussagen von einem halben Dutzend Frauen, darunter auch (ex-)muslimische Frauen, die freimütig – und manchmal schockierend – ihre Lebenserfahrung schildern. „Der Islam diskriminiert und erniedrigt Frauen. Mehr noch, dem Islam zufolge sind Frauen nicht viel mehr als ein dem Manne untergeordneter Gebrauchsgegenstand“, so Van dermeersch. Sowohl Burka als auch Kopftuch seien Symbole für die Unterdrückung der Frauen, der einzige Unterschied bestehe in einigen Zentimetern Textil. Ziel der Frauenbewegung sei es allerdings nicht, muslimische Frauen zu verteidigen, „welche die angebotenen Chancen zur Emanzipation nicht ergreifen und das Kopftuch als Symbol für ihre Undankbarkeit tragen“, hält die VB-Politikerin fest.

Provokantes Inserat darf nicht erscheinen

Cover

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Eine Frauenzeitschrift weigert sich, das am 6. März
erscheinende Buch der VB-Politikerin zu bewerben.
Foto: Uitgeverij Egmont

Zur Vorstellung des Buches selbst und zur Ankündigung der Eröffnungsveranstaltung der Kampagne „Frauen gegen Islamisierung“, an der auch mehrere ausländische Redner – unter anderem die für ihre Islamkritik bekannte Grazer FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Winter – teilnehmen werden, hatte die Buchautorin neben anderen Zeitungen und Magazinen auch bei der Frauenzeitschrift Libelle um ein Angebot für eine Annonce gebeten. Die Redaktion verweigerte jedoch eine Werbeeinschaltung unter Verweis auf Inhalt und Ethik. Eine von Anke Vandermeersch gewünschte Werbeeinschaltung sei mit der redaktionellen Linie von Libelle nicht in Übereinstimmung zu bringen, heißt es in einem Schreiben der Redaktion.

„Die Weigerung dieser Frauenzeitschrift, eine völlig harmlose Werbeeinschaltung entgegenzunehmen, hat wohl eher mit Angst vor einer Reaktion der Moslems zu tun“, meint Anke Van dermeersch. Das wiederum sage viel aus über das derzeit in Flandern vorherrschende Klima, was Islamkritik anbelange, und sei zugleich bezeichnend für die negativen Auswirkungen des Islam auf unsere freie Gesellschaft.

Kurztitel: 
Hure oder Sklavin – Frauen und Islam
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Kommentare

Die Flamen zeigen, dass sie ihren Abwehrkampf ernst meinen und auch auf die Straße bzw. unters Volk gehen, wenn's drauf ankommt. Schon die schlagkräftige Verhinderung der in Belgien - ebenso wie in Wien-Vösendorf - geplanten HuT-"Kalifat-Konferenz" in der vergangenen Woche war beispielhaft und zeigt, wie man als Opposition den politischen Gegner (auch dort Sozialisten) vor sich hertreiben kann: die kleinlauten formaljuristischen Einwände der Innenministerin im Senat waren bereits binnen 24 Stunden Makulatur! Aber auch die Initiative "Frauen gegen Islamisierung" könnte und sollte ein europaweiter Denkanstoß werden, bei der eine aktive Beteiligung der FPÖ und anderer heimatverbundener Kräfte aus Österreich mehr als wünschenswert wäre. Hoffen wir also, dass unsere Susanne Winter aus Antwerpen einen großen Koffer voller Anregungen und Ideen mit nach Haus bringt..

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diese Dame in Ehren, aber bitte nicht übertreiben und sie als notwendige Botin Antwerpen - Wien darzustellen (mit einem Koffer voller Anregungen und Ideen), das ist ja peinlich und widerlich! Vielleicht sogar für sie selbst auch.....

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Allerdings ist für mich nicht nachvollziehbar, was an der Wahrnehmung und Verteidigung von Fraueninteressen "peinlich und widerlich" sein soll...?

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