Grazer FPÖ thematisiert Islamismus

28. April 2012 - 23:43
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Salafistische Anhänger des deutschen Hasspredigers Ibrahim Abou-Nagie
verteilten kostenlose Exemplare des Korans in Graz.
Foto: Bildschirmfoto Youtube

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Steiermark

 

Bis zur nächsten Gemeinderatswahl in der steirischen Landeshauptstadt ist es noch eine Weile. Im Jänner 2013 soll gewählt werden, einen genauen Wahltermin gibt es derzeit noch nicht. Während sich Kleingruppierungen Gedanken über eine mögliche Kandidatur machen, hat bei den sechs Rathausparteien hinter verschlossenen Türen bereits der Wahlkampf begonnen. Die Grünen haben vor kurzem ihre Vizebürgermeisterin Lisa Rücker als Spitzenkandidatin fixiert, die Schwarzen sind mit einem datenschutzrechtlich umstrittenen Bürgerbeteiligungsmodell vorgeprescht. Die Roten finden sich auf einem Umfrage-Rekordtief von mageren 15 Prozent, weshalb die nahezu unbekannte Parteichefin Martina Schröck nun verstärkt auf Imagewerbung setzen will.

Koran-Stand in Graz

Koran-Stand in Graz

Salafistische Anhänger des deutschen Hasspredigers Ibrahim Abou-Nagie
verteilten kostenlose Exemplare des Korans in Graz.
Foto: Bildschirmfoto Youtube

Bei den Blauen sind die Personalia klar, inhaltlich setzt man auf Wahlkampfthemen wie Umweltzone und Islamismus. Die von radikalen Muslimen ausgehende Gefahr wurde jüngst in der freiheitlichen Informationsschrift „Der Uhrturm“ deutlich thematisiert. Zu Wort kommen darin nicht etwa Stadtrat Mario Eustacchio oder andere FPÖ-Politiker, sondern Wissenschaftler wie der syrisch-stämmige Politologe Bassam Tibi nebst anderen Intellektuellen mit Migrationshintergrund. Sie alle eint die Kritik an der zunehmenden Islamisierung und den damit verbundenen Gefahren für die westliche Gesellschaft. So meint Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime in Deutschland, in einem Interview: „Moscheen sind hinderlich für die Integration. Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islam. Es muss unbedingt aus dem schulischen wie auch beruflichen Bereich herausgehalten werden.“

Islamkritik wird auch in anderen Parteien formuliert

Geschmückt ist das Blatt auch mit kritischen Aussagen von Politikern anderer Parteien. Der oberösterreichische Grün-Bundesrat türkischer Abstammung, Efgani Dönmez, geht beispielsweise mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) hart ins Gericht: „Solange Hinterwäldler wie derzeit in der Islamischen Glaubensgemeinschaft das Bild des Islam prägen, wird der Islam auch in den nächsten hundert Jahren als Fremdkörper in der Gesellschaft wahrgenommen werden.“ Wenig später hatte sich Dönmez gegen Rassismusvorwürfe und „islamophobe Diskursstrategie“ zu verteidigen. Sogar der Kabarettist und Kurzzeit-Spitzenkandidat der Grünen, Jörg-Martin Willnauer, hegt „erhebliche Zweifel, dass der Islam in der Form wie er praktiziert wird, mit dem Rechtsstaat, der Gewaltenteilung und den Menschenrechten kompatibel ist“. ÖVP-Landeschef Hermann Schützenhöfer wird mit seiner ablehnenden Haltung gegenüber Minaretten zitiert.

Sicherheitsdirektor sieht neue Moschee mit Unbehagen

Tatsächlich hat Graz ein Islamismus-Problem. Die Zahl der Personen, die der radikalen Szene zuzuordnen seien, bewege sich allein in der Landeshauptstadt im zweistelligen Bereich, erklärte Sicherheitsdirektor Josef Klamminger im Vorjahr der Kleinen Zeitung. Besondere Bedeutung kommt dabei der salafistischen Szene zu, die über Saudi Arabien und Bosnien Verbindungen in die Steiermark pflegt. Deshalb, so Klamminger, bereite der Bau der bosnischen Moschee der Polizei Kopfzerbrechen. Auch hinter der Finanzierung des 12-Millionen-Projektes in der Herrgottwiesgasse werden saudische Quellen vermutet.

Graz als Aufmarschgebiet radikaler Salafisten

Zuletzt kam Graz auch immer wieder mit öffentlichen Auftritten der radikal-islamischen Salafisten ins Gerede. Die Anhänger dieser besonders konservativen Strömung im Islam bekennen sich zum Heiligen Krieg und fordern einen islamischen Gottesstaat auf Basis der Scharia als Rechtsgrundlage. Im Hintergrund stehen bekannte Personen wie Pierre Vogel und Ibrahim Abou-Nagie, islamistische Prediger aus Deutschland, die sich vorwiegend mittels Internetbotschaften an junge Personen wenden und diese zum Glaubensübertritt auffordern. Vogel war vor wenigen Wochen zu Gast in Graz und konnte ungehindert auftreten. Ein Einreiseverbot, wie es etwa von der freiheitlichen Islamkritikerin Susanne Winter nach Vorbild der Schweiz gefordert wird, gibt es in Österreich nicht. Das Innenministeriusm hat bisher auf diesen Vorschlag nicht reagiert.

Kurztitel: 
Grazer FPÖ gegen Islamisten
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Kommentare

da haben ein paar Moslimen bei uns mal Hörsäle in einer Uni durch laufen - und werden dann von der SP od.Grünen noch mehr verblödet und die meinen dann für die Anderen (Schwächeren) sprechen zu müssen (siehe eine Korun) - und genau da müsste man ansetzen um so eine Situation zu verhindern. Denn die Politik ist keine Spielwiese für Eigeninteressen und Ahnungslose - sondern für Vertreter des Volkes die mit Verstand - Wissen - Visionen usw. agieren sollen. Sie haben auch die Pflicht - die Bürger des Landes vor fremden schadhaften Ereignissen/Taten zu schützen - und das ist so ein Ereignis. Nicht umsonst haben wir ein Wiederbetätigsverbot. Aber nicht, das sie noch unsere Sozialnetze aushöhlen und meinen, dass stünde ihnen zu. Weiters gehörte endlich mal mit den "Doppelstaatsbürgerschaften" Schluss gemacht. Aber nicht-zwei Lehrer in der Klasse - Deutsch ist nicht pflicht fordern usw. Nur leider haben wir keine Politiker die außer ihre Gagen noch auf dieses Land stolz sind.

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Bild des Benutzers rudiruessel

Wir sollten uns selber gegen die Islamisierung wehren,der Staat bzw.die Politiker haben uns schon lange verraten und im Stich gelassen...wer probiert mal in der Türkei Bibeln zu verteilen??Oder in Ägypten??Was die mit Dir machen würden kannst dir leicht ausmalen--was tun wir mit ihnen..??????????Wir erlauben und tolerieren es natürlich...Leute-wie verblödet und feige sind wir eigentlich???

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es kann doch nicht sein, dass wir tagtäglich mit dem gleichen Unsinn einzelner Fanatiker, die froh sein sollten - das sie hier sein dürfen/können - belästigt werden. Sind denn unsere Politiker wirklich Geistig so vernagelt? Jeder soll Glauben was er will - aber er darf andere damit nicht Zwangs-belästigen. Und was ist das für ein Glaube der zu Mord steht und Frauen verachtend ist - nur für Haushalt und Kinder kriegen sind sie ja dann doch gut - Kinderheirat usw.. Die können nicht richtig im Kopf sein. Es ist schon komisch, dass immer wieder gerade von dieser Seite es Unruhestifter gib. Wann ist auch mit den Förderungen Schluss? Es muß hier auch mal ein Riegel vorgeschoben werden damit unsere Jugend davor geschützt wird. Ich frage mich - warum hier sich die kath.Kirche in Schweigen hütet? Aber wenn es noch einige in dem Land gibt für die Ethik-Moral-Patriotismus-Freiheit-Demokratie usw. noch was bedeutet - so ist längst die Zeit gekommen um damit Schluss zu machen.

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Bild des Benutzers regimegegner

sind wir , oder wie blind ist die mehrheit im land , das wir all dieses chaos zulassen , und und ohnmächtig, alles von einigen wenigen deppen in regierungspositionen uns ein diktat auferlegen zu lassen mit wen wir zusammenleben MÜSSEN diese schmierigen speichellecker der dümmsten politikform nach den 2. wk hier und jetzt gehören die mündigkeit entzogen und neuwahlen sollten kommen . denn für eine bessere zukunft ,wie sie uns diese ä....sche einreden wollen sehe ich schwarz. wenn man sich den frankreichbericht auf sos ö reinzieht , kann man sich ausrechnen wie es bald bei uns sein wird...grauslich in jeden fall

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