Spanien: Verfassungskommission prüft Koran-Verbot

29. April 2012 - 23:39
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Spanien prüft einen Antrag, den Koran zu verbieten.
Foto: el7bara / flickr (CC BY 2.0)

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KoranFirasat Imran, ein pakistanischer politischer Flüchtling mit Wohnsitz in Spanien, hat erreicht, was auf den ersten Blick unmöglich erscheint: Sein Antrag, den Koran zu verbieten, wird in Spanien von der Verfassungskommission des spanischen Kongresses geprüft werden, wie ein entsprechendes Dokument belegt, das exklusiv von der spanischen Online-Zeitung minutodigital.com veröffentlicht wurde.

Koran

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Spanien prüft einen Antrag, den Koran zu verbieten.
Foto: el7bara / flickr (CC BY 2.0)

Vor ein paar Wochen stellte Imran Firasat formell einen Antrag an das spanische Ministerium für die Präsidentschaft, den Kongress der Abgeordneten, das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und das Ministerium des Innern, in dem er die folgenden 10 Punkte zur Begründung seines Antrags anführte:

  1. Der Koran ist kein heiliges oder religiöses Buch, sondern ein Buch, das Gewalttätigkeit, Hass und Diskriminierung predigt.
  2. Der Koran ist ein grausames Buch, das die sogenannte Gemeinschaft der Muslime dazu auffordert, den Dschihad zu führen, unschuldige Menschen zu töten und den Weltfrieden zu zerstören.
  3. Der Koran ist für all den Terrorismus verantwortlich, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, wobei Tausende von Menschen ihr Leben verloren haben.
  4. Der Koran ist ein Buch, das seinen Gläubigen sinistre Anweisungen erteilt und sie aufstachelt, die gesamte Welt zu erobern und um jeden Preis die Macht zu ergreifen.
  5. Der Koran ist ein Buch, das zu Hass und Gewalt aufruft und daher mit der modernen Welt und mit der Rechtskultur Spaniens unvereinbar ist.
  6. Die Koran ist ein Buch, das die Diskriminierung zwischen den Menschen anstrebt.
  7. Der Koran ist ein Buch, das keine Meinungs- und Religionsfreiheit zulässt.
  8. Der Koran ist ein Buch, das durch seine ungerechten und einem übertriebenen Männlichkeitswahn entsprungenen Vorschriften Frauen Leiden und Qualen verursacht.
  9. Der Koran ist ein Buch, das keine Lehre der Einheit vermittelt, sondern seine Anhänger zu Zwietracht auffordert und ihnen Freundschaft mit Nichtmuslimen verbietet, weil sie in den Augen des Korans Ungläubige sind.
  10. Der Koran ist eine große Bedrohung für die freie Gesellschaft Spaniens. Ein Buch, das zur Führung des Dschihad, zum Töten, zum Hass, zur Diskriminierung und zur Rache auffordert, kann in keiner Weise mit dem Rechtssystem Spaniens vereinbar sein. Es ist ein Buch, das in völligem Widerspruch zu allem steht, was das spanische Recht und die spanische Verfassung garantieren. Es stiftet zu Hass und Gewalt in unserem Land an.
Kurztitel: 
Spanien prüft Koran-Verbot
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Kommentare

Ich lese gerade den Koran, bin jetzt auf Seite 32, was der Mann sagt stimmt.
Der Koran ruft auf zu Mord, Betrug, Gewalt und Unterdrückung der "Ungläubigen".
Mein Kampf wurde verboten, besser wäre man hätte darüber in den Schulen diskutiert.
Der Koran sollte auch diskutiert werden.
Und dann sollten sich öffentlich ALLE Politiker, die sich für Toleranz und Frieden einsetzen, den Koran als Aufruf zu Mord, Unterdrückung und Hass in der selben art wie die Werke Adolf Hitlers bewerten.

Hass hat in einer gesunden Gesellschaft keinen Platz!

Peter

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http://derkoran.co.cc

Meine gleiche Petition für das Koranverbot vor dem Deutschen Bundestag!

http://derkoran.co.cc
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Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Aber wer von Ihnen hat den Koran gelesen und kann sich eine auf Tatsachen gestützte Meinung bilden? Wir werden bewußt manipuliert - Informieren Sie sich nicht oberflächlich und lesen Sie selbst die Quellen.

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IMHO sollte der Islam in Europa nicht als Religionsgemeinschaft gelten und somit keine Unterstützung erhalten, keine Minarette, Moscheebauten etc. Sogar ein Verbot, da zur Gewalt aufgerufen wird,wäre sinnvoll. Wenn andere Gruppierungen zur Gewalt aufrufen, werden sie auch verboten. Gleiches Recht für alle! Der Islam wird nur geschützt, da er sich hinter der "anerkannte Religionsgemeinschaft" verstecken kann. Auch die Täuschung von Ungläubigen ist darin Programm. Lassen wir uns nicht täuschen!
Wenn sie den Islam und Scharia ausüben möchte, dann bitte im Iran oder wo sonst sie alle herkommen, aber nicht bei uns!
Wir können in deren Ländern auch nicht im Bikini baden gehen. Also sollte es bei uns auch keine Erlaubnis für islamische Sitten geben. So lange Andersgläubige in islamischen Ländern verfolgt werden, sollte der Islam bei uns verboten sein. Toleranz nur gegen Toleranz!

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Wenn ich mir Ihr Kommentar durchlese, dann wird mir klar, dass wir bald ein neues 1939-1945 haben werden. Das ist unausweichlich. Quasi wartet man nur noch auf die Pogrom-Nacht gegen die Muslime. Ich habe Orientalistik und Religionswissenschaften studiert und die 10. Punkte, welche der Pakistaner Imran genannt hat, abgesehen davon, dass es sich nicht um 10, sondern um 2-3 immer wiederholte Behauptungen handelt, finden im Koran kein Einklang. Sie haben etwas schreckliches bezüglich der ausländisch-islamischen Bevölkerung vorgeschlagen, was ich mit meinen gesunden Menschenverstand nicht tolerieren kann und nie tolerieren werde. Was ist aber mit den Einheimischen Muslime, die wie Sie und ich, Deutsche, Österreicher oder Schweizer sind ? Wollen Sie diese Menschen auch in den Iran vertreiben??

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Vor Jahren, als Zilk noch Bürgermeister war, hat bei einer Fernsehdiskussion eine Frau gesagt:
>>> Toleranz setzt tolerables Verhalten voraus! <<<
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Von keinem Politiker hat man Ähnliches gehört.
Lediglich Kardinal Schönborn hat mehrmals in Hinblick auf andere Religionen, insbes. auf den Islam, geäußert, alles müsse auf Reziprozität beruhen.

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Das sind die Punkte, die den Islam so unbeliebt machen. Ich fordere daher, dass dem Islam der Religionsstatus aberkannt wird, der dazu benützt wird, um in Europa Gewalt zu säen. Religionen sollten friedlich sein - und das ist der Islam nicht. Ob man den Koran verbieten soll oder nicht, ist so eine Frage: Generell bin ich gegen Verbote bei Büchern. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, ein Beitrag zum Aufwecken und zur Diskussion.

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