Totengedenken: Polizei schützte Versammlungsfreiheit

9. Mai 2012 - 11:40
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Das WKR-Totengedenken muss alljährlich mit massiven
Polizeieinheiten abgesichert werden.
Foto: Unzensuriert.at

Das traditionelle Totengedenken des Wiener Korporationsrings (WKR) gerät immer mehr zum Kampf um die Versammlungsfreiheit. Aus dem linken Lager mehren sich die Stimmen, die ein Verbot der Veranstaltung fordern und den Heldenplatz für sich alleine beanspruchen wollen. Teils gewaltbereite und verbalrabiate Demonstranten beschäftigen Jahr für Jahr die Polizei, die unter erheblichem personellem Aufwand das Grundrecht der Korporierten absichern muss.

Trotz aller Proteste und Aufrufe konnte das Gedenken für die Toten beider Weltkriege auch an diesem 8. Mai in der üblichen und würdigen Form stattfinden. Organisiert wurde es von der Grenzlandsmannschaft Cimbria, Trauerredner war DDr. Alfred Oberwandling, Alter Herr der Burschenschaft Gothia und vertriebener Sudetendeutscher. Er erinnerte daran, dass Leid und Tod für viele Menschen mit dem Ende des Krieges am 8. Mai 1945 nicht vorbei waren, zumal Millionen Deutsche zu Opfern der grausamen Vertreibung wurden, die durch menschenrechtswidrige Gesetze wie die Benes-Dekrete oder die AVNOJ-Beschlüsse noch heute gerechtfertigt werden.

Kurzfristig entschloss sich auch der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf, der gerade erst von einem Südtriol-Besuch zurückgekommen war, am Gedenken teilzunehmen. „Es kann nicht angehen, dass die Versammlungsfreiheit für bestimmte Gruppen dieser Gesellschaft behindert oder eingeschränkt wird“, so Graf gegenüber Unzensuriert.at.

Trotz großer Mobilisierung blieb eine von diversen linken Gruppen und der Israelitischen Kultusgemeinde organisierte Kundgebung am Heldenplatz eher blass. „Jetzt Zeichen setzen!“ lockte nur wenige Besucher an. Dessen ungeachtet schlug der neue IKG-Präsident Oskar Deutsch vor, dass ab kommendem Jahr die Veranstaltung auf das gesamte Areal ausgedehnt werden solle. So sei kein Platz mehr für die Veranstaltung der Burschenschafter vor der Krypta auf dem Heldenplatz. Auch Deutsch offenbart damit sein eingeschränktes Verständnis von Versammlungsfreiheit und stimmt ein in den Chor diverser Funktionäre von SPÖ und Grünen. Mit den zahlreichen Symbolen totalitärer Regime, die das Bild der Veranstaltung prägten, scheint er ebenfalls kein Problem zu haben.

Wesentlich attraktiver für die Protestbewegung waren dann die Demonstrationen, die kurz vor dem bzw. während des WKR-Totengedenkens stattfanden. Laut Medien nahmen daran etwa 1200 Menschen teil, die sich mit teils extrem aggressiven Parolen ausdrückten. Dieses Video zeigt den Hass in den Augen mancher:

   

   

Auch ließ die Polizei die Demonstranten sehr nahe an die Teilnehmer des Gedenkens heran, was prompt zu einem „Durchbruchsversuch“ radikaler Kräfte führte, der in letzter Minute von der Polizei gestoppt werden konnte. Ein Polizist wurde verletzt. Nach dem Gedenken mussten mehrere Teilnehmer des Gedenkens über eine Stunde lang im Restaurant „Zum Kupferdachl“ beim Schottentor ausharren, weil sie von den Resten der Demonstration „eingekesselt“ worden waren.

Kurztitel: 
Polizei schützt Grundrechte
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Kommentare

Die roten Verbrecher haben den Platz okkupiert und feiern das Gemetzel an unseren Ahnen. Mit der Staatsgewalt IHRES Staates.
Und was hört man von Euch? Nix.
Das war es wohl. Nicht mit uns, aber mit dem Glauben, daran, dass ihr die Interessen unseres Volkes vertretet

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Der Polizist hat eine Familie zu ernähren und kann nicht gegen bolschewistische Häuptl-Weisungen rebellieren ohne sie zu gefährden.

Besser für ausreichenden Selbstschutz sorgen. Sonst siehts aus wie nach dem Ball.

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