Graf über Meschar: Wie ein Kind in den Fängen eines Sekte

2. Juni 2012 - 22:26
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Martin Graf im Kurier-Interview mit Birgit Braunrath.
Foto: Unzensuriert.at

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Martin Graf nimmt im Sonntags-Kurier ausführlich zur Stiftungs-Affäre Stellung. In einem sehr persönlichen Interview, das Birgit Braunrath geführt hat, zeigt sich Graf nach wie vor schockiert über den plötzlichen Sinneswandel seiner langjährigen Freundin Gertrud Meschar. Er macht ihr weiterhin keinen Vorwurf, zieht jedoch einen drastischen Vergleich: „Was macht man, wenn man als Vater draufkommt, dass sein Kind in die Fänge einer Sekte geraten ist? Plötzlich wird Ihnen ein Mensch, den Sie seit vielen Jahrzehnten kennen, entfremdet.“

"Gehirnwäsche" durch Beratergruppe

Graf lässt keinen Zweifel offen, wer dieses sektenartige Klima um Meschar herum aufgebaut haben könnte: „Da gibt es offensichtlich eine Beratergruppe - deren Interessen lassen wir jetzt dahingestellt -, die bereit sind, alles zu tun, notfalls über die Medien Unsinn zu verbreiten, eine Gehirnwäsche vorzunehmen ...“ Und vor diesen Menschen will Graf die Stifterin schützen, auch in dem laufenden Abberufungsverfahren, das Meschar gegen Graf und seine Vorstandskollegen angestrengt hat. Was Graf davon zu berichten weiß, wirft tatsächlich kein gutes Licht auf die vorgeschlagenen neuen Vorstände:

Eine meiner Grundbedingungen für einen Wechsel im Vorstand war schon bei den ersten Vergleichsgesprächen, dass diejenigen, die jetzt in die Stiftung hineindrängen, eine Erklärung abgeben, dass sie die Stiftung unentgeltlich führen, solange Frau Meschar lebt. Das wurde abgelehnt. Da habe ich gesagt: "So nicht. Der Stifterwille ist zu respektieren."

Er selbst könne mit der Situation umgehen, so Graf, der sich im Verlauf des Interviews schon geradezu amüsiert zeigte, über die zahlreichen Gerüchte, die über ihn im Umlauf sind. Er polarisiere in der Öffentlichkeit heute nicht mehr als sonst:

50 Prozent der Leute sprechen mir Mut zu, 50 Prozent beschimpfen mich, das war schon immer so, das kenne ich.

Vater im Spital, Sohn wird im Lehrbetrieb angepöbelt

Sorgen macht sich Graf allerdings um seine Familie. Unzensuriert.at hat bereits über den Belagerungszustand im Restaurant berichtet, das von Grafs Vater gegründet wurde. Ihm setzt die öffentliche Kritik nun besonders zu:

Mein Vater hat einen halben Herzinfarkt gekriegt, ist im Spital und wird operiert, das ist das Ergebnis. […] Meine Frau ist nach einer Operation zu Hause gelegen, plötzlich standen Journalisten auf unserem Grundstück. Mein Bub ist ein Tischlerlehrling, kommt in die Arbeit und muss sich dort anhören, sein Vater ist ein Gauner. Es ist brutal.

Dennoch wolle er vor dem Firmenbuchgericht kämpfen, „um seine Reputation“, sagt Graf, das sei ein Menschenrecht. Wenn man ihn abberufe, müsse er das zur Kenntnis nehmen:

Aber wenn Frau Meschar das will, werde ich mich auch ohne Stiftungsvorstandsmandat um sie kümmern. Wahrscheinlich eh als Einziger. Ich war immer der Einzige, der auf sie geschaut hat, seit dem Tod ihrer Mutter.

Kurztitel: 
Meschar wie in den Fängen einer Sekte
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Kommentare

Es ist wirklich ein sch?ner Artikel. Es hat gute Inhalte.ergo baby trage Thanks for sharing es http://www.ergocarrierschweiz.com.

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Dieser Artikel ist etwas,ergo baby carrier was mich mit meiner Klasse Zuordnung helfen. Es hat mir geholfen, http://www.carriergobaby.de besser zu verstehen, einen weiteren Aspekt dieses Themas. Dank.

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...entsteht (mir) folgender Eindruck: da Dr. Graf den Blauen angehört, weiß man, dass die medien freudig aufspringen, wenn man einen Blauen fertigmachen kann. Wird also eine Absicht umgesetzt - etwa die feindliche Übernahme einer Stiftung - dann ist dies auf diese Art vereinfacht.
Ob nun Dr. Graf sich schuldhaft bzw. im eigenen Interesse verhalten, sich bereichert (EUR 4.000,00, die "umgewidmet" wurden?!, Hausanteile, die gekauft wurden) oder gegen die Interessen der Stifterin/Stiftung verhalten hat, kann ich nicht beurteilen: die einen sagen so, der andere sagt - nona! - so! 
Wenn Herr Dr. Graf sich reinwaschen will, wird ihm nichts anderes übrigebleiben, als vor Gericht zu ziehen und gegen diese Behauptungen zu klagen. Tut er dies nicht, wird der Verdacht an ihm kleben bleiben wie Hundekot am Schuh

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Weil, wie sie bereits angegeben haben, diese Stiftung nicht mehr unentgeltlich zu führen, wäre das deren Ruin.
Der guten alten Dame wäre somit ihr Wunsch nach ihrem Ableben damit den Tierschutz zu unterstützen, nur ein kurzes Glück gegönnt und die Substanz der Stiftung wäre im Nu aufgebraucht.

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Diese brutale Naziverfolgung ist wirklich unerträglich! Wie er das nur aushalt, der Graf.

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Wahrscheinlich hält ihn das Lesen unterhaltsamer Kommentare wie diesen hier aufrecht-mit Humor kommt man auch durch schwierige Situationen.

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