ORF-Kampagnenleiter droht kritischem Seher
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ORF, Report, Robert Wiesner, Martin Graf, Gertrud Meschar, Stiftung, Medien, Gericht, Julia Kovarik, Grundstück, Thomas Hofer, Kampagne, FPÖ, Inszenierung, Kundendienst, Ed Moschitz, Warnung, Drohung, Farid Rifaat, Barbara Prammer, Ebensee, Twitter
Foto: داود / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
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ORFDer ORF-Report hat vor mehr als zwei Wochen eine intensive Medienkampagne gegen den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf gestartet. Bereits aus der Sendungsankündigung war für Graf klar, dass Unwahrheiten verbreitet werden sollten. Er wehrte sich und versuchte, eine einstweilige Verfügung zu erwirken. Selbst dieser Versuch, seine Rechte zu wahren, wird ihm nun – und auch das gehört natürlich zur Kampagne – negativ ausgelegt. Wenn Politiker gegenüber Medien auf ihre Rechte pochen, werden die Journalisten erst richtig wild.
Zurück zum Report: Nach dem durch eine besonders perfide Überrumpelungstaktik gut geglückten Start klinkte man sich zwei Wochen später wieder in die Kampagne ein – mit einem neuen Beitrag, der zwar wenig Neues, aber dafür umso mehr emotionale Aussagen der 90-jährigen Gertrud Meschar beinhaltete. Trotz intensiver Recherche bei verschiedenen Institutionen gelang es dem Sendungsleiter Robert Wiesner nicht, den Sehern zu erklären, was an dem Zukauf eines kleinen Grundstücks böse sein soll, der dazu führt, dass die gesamte Fläche nun als Baugrund genutzt und gewinnbringend veräußert werden kann. Der gescheiterte Versuch wurde dadurch kompensiert, dass man Frau Meschar verzweifelt an einer Kette rütteln ließ, die das Grundstück versperrt, damit Unbefugte nicht – was bereits der Fall war – ihren Müll ablagern. Den Grund für die inhaltsarme und entbehrliche zweite Report-Geschichte lieferte Polititologe Thomas Hofer wenige Minuten später nach: Nur wenn die Causa über den Sommer Medienthema bleibt, kann man Graf und der FPÖ damit wirklich schaden.
Berechtigte Fragen eines Sehers
Die durchsichtige Inszenierung haben natürlich nicht nur wir durchschaut, sondern auch zahlreiche Bürger. Einer davon schrieb an den ORF-Kundendienst und auch an die Report-Redaktion ein Beschwerde-Mail. Mit klarer Kritik, aber in freundlichem Ton, wandte er sich an die Verantwortlichen und stellte unter anderen folgende Fragen zum ersten Report-Beitrag:
Wieso hat sich ORF-Reporterin Kovarik (die ja mit Vorliebe gemeinsam mit Herrn Moschitz gegen die FPÖ medial kampagnisiert) unter falschem Vorwand (es hätte eigentlich um das Transparenzpaket gehen sollen) ein Interview mit Herrn Graf „erschlichen“? Und warum wird eigentlich beharrlich verschwiegen, dass der Anwalt von Frau Meschar gleichzeitig auch einer der neuen Stiftungsvorstände werden soll?
Unfreundliche Antwort des Report-Chefs
Nach der Antwort von Report-Chef Robert Wiesner setzte der Mailschreiber auch die Unzensuriert-Redaktion über den Briefwechsel in Kenntnis, denn diese Antwort war ausgesprochen harsch ausgefallen:
Julia Kovarik hat nie zusammen mit Ed Moschitz über die FPÖ berichtet. Gegen die Unterstellung, sie hätte irgendwann „kampagnisiert“ statt korrekt journalistisch zu berichten, verteidigen wir sie in aller Entschiedenheit. Ich warne Sie ausdrücklich davor, diese falsche Behauptung öffentlich zu äußern.
Wiesner wünscht sich gerne was
Der hochbezahlte ORF-Redakteur warnt und droht dem Gebührenzahler, dessen Geld Wiesners Börse füllt – ein Sittenbild dieses Medienunternehmens und insbesondere des bei der sozialistischen Arbeiterzeitung sozialisierten Robert Wiesner. Dass der schon am vergangenen Freitag wusste, dass ein „Experte“ auch strafrechtlich relevante Vorwürfe gegen Graf erheben würde, die dieser – es handelte sich schließlich um den Rechtsanwalt Farid Rifaat – erst am Montag in die Kamera sprach, erinnert an eine andere Wiesner-Affäre: Vor rund drei Jahren wünschte er sich von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, dass sie dem Report etwas sagen sollte, „was über das Bisherige hinausgeht, etwas "Überraschendes" [...] - etwas Geniales halt“, wie Prammers Pressesprecher durch die Fehlleitung eines E-Mails verriet. Zu welchem Thema war die Wortspende der Nationalratspräsidentin vorgesehen? Es sollte ein „Weiterdreh“ der Geschichte von Ebensee werden, wo einige Halbwüchsige mit Nazi-Parolen uns Schüssen aus Softguns Unfrieden gestiftet hatten, was einmal mehr zu einer Debatte gegen die FPÖ instrumentalisiert wurde.
Wiesner kennt „im eigenen Namen“ nur ein Thema
Also auch damals Wiesner und die FPÖ – aber ganz sicher keine Kampagne, nur ein „Weiterdreh“. Dass der Report-Chef auf seinem Twitter-Account, den er „im eigenen Namen“ betreibt, seit fast drei Wochen kaum mehr ein anderes Thema kennt als die Siftungscausa Meschar, wird die anderen Report-Mitarbeiter ein wenig grämen, die Woche für Woche genauso „korrekt journalistisch“ berichten wie Julia Kovarik, deren Beiträge der Chef aber nicht in seinem Twitter-Kreis bewirbt. Vielleicht sollten sie sich doch auch in den Dienst der Kampagne stellen und sich einen netten „Weiterdreh“ einfallen lassen. Vorschläge nimmt Robert Wiesner in Umsetzung des Ratschlags von Thomas Hofer gewiss gerne entgegen.









Kommentare
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ORF und Umgang mit der Meinungsfreiheit
In Ö ist mir kein Medium bekannt, dass bzgl. Meinungsfreiheit derart mafiös Auftritt wie der ORF.Â
Sollte - besonders in den Foren - der User Verdacht erwecken, kein FPÖ-Gegner zu sein, ist er automatisch Freiwild für alle Arten von Angriffen, auch persönlicher Natur. Seine Meinung entspricht dann plötzlich nicht mehr den "Richtlinien des ORF" und eine Sperre ist die Folge. Linkschaoten haben im Gegensatz dazu Narrenfreiheit. Leute wie die ORF-Zensoren dürfen aber mittels Zwangsgebühren finanziert werden.Â
gewohnte vorgangsweise
zuerst einmal sind immer die anderen schuld. etwas, dass man in gehäuften maße von "politikern" des rechten lagers hört. ob grasser, rumpold, scheuch, ... - immer ist die linkslinke medienhatz an den fehlern schuld, die sie in erfüllung ihrer aufgabe - nämlich eben diese fehler aufzuzeigen und anzusprechen - aufzeigen.
statt sich der realität zu stellen (nicht wahr hr. "rechtsanwalt" graf) wird auf andere hingeschlagen.
ich wünsche allen gläubigen dieser denkweise weiterhin viel spass beim suhlen im eigenen sumpf!
Und von wegen
Spieß umdrehen => Man hat der blau-schwarzen Regierung in einer Diskussion im ORF vorgeworfen, dass Österreich (damals >nur< ) einen Schuldenberg von 80 Milliarden ( 80.000.000.000,-) hat. Ja wer hat den diesen Schuldenberg aufgebaut?? Wer war den am "Ruder"??
Â
Sind heute nicht schon 300 Milliarden trotzt ständig steigenden Belastungen der Steuerzahler?
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Gewundert hat mich nur, dass in der Diskussion damals niemand aufgeschrieen hat.
Will da wieder jemand den Spiess umdrehen??
Vorab, ich bin kein Blauer. Aber auch kein Roter, Schwarzer oder Grüner.
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Aber wenn ich bedenke, wie die Maschinerie der Gehirnwäsche funktioniert, wird mir übel. So wie die Herren für sich und ihren Freunden die Gesetze richten, kommt mir die Galle hoch.
Â
Wenn sie leidgeprüft sind, dann kann das doch nur von ihrer Gesinnung kommen. Oder sitzen sie an der Quelle, werden gut versorgt und werden aber von der Opposition bedrängt?
Â
Es wird nicht genügend Platz geboten, um auch all die Schweinereien der Regierenden aufzuzählen. Soviel vorab, alle sind gleich(er!!).
Â
Die FPÖ unter Herrn Strache müsste erst einmal beweisen, ob er besser ist. Schlechter kann er jedenfalls nicht sein. Fünf Jahre sind bald um. Dann kann man über seine Partei ein Urteil fällen. Erst dann. Und schlimmer kann es wirklich nicht werden.
Wer weiß noch was 1994 war? Gut, ist erst 18 Jahre her ...
Es ist jedenfalls sehr bedenklich wenn die (dummen?) Österreicher schon gelernt haben wie der ORF im Sinne der SP agiert. Zumal das offensichtliche Ungelenk einer Fr. Thurnherr á la "Sind das jetzt gute Zeiten für den Populismus Hr. Strache?" auf der Hand liegt, dass den Sehern das Kelomat-Ventil hochsteigt. Volksbelustigung?
Mal vor der eigenen Türe kehren wär nicht schlecht.
Und dann schauen wir uns mal an wie die Faymann-SP tickt:
http://derstandard.at/1328507527175/Sparpaket-Parteiaustritt-als-ueberfa...
Danke Herr Fußi!
Ich verstehe schon, dass ihr
Ich verstehe schon, dass ihr mit der Causa nicht glücklich seid. Aber in einem freien Land wie Österreich darf man bei einem Interview grundsätzlich fragen, was man will - auch zu Themen, die man nicht vorher angekündigt hat. Ein Interview "erschlichen" wurde da nicht. Das wäre höchstens dann der Fall, wenn man ein Off-Records-Gespräch als Interview veröffentlicht. Und bei aller berechtigten Kritik an den ORF-Zwangsgebühren: Auch von seinen Gebührenzahlern muss sich der ORF nicht alles gefallen lassen.
"... in einem freien Land wie Österreich ... "
wo es auch private Sender schaffen müssen lukrativ zu arbeiten, soll sich der ORF selbst, z.B. durch Parteienförderung und Werbung finanzieren. Das nennt sich fairer Wettbewerb. Diese Option ist nur durch ein vernünftiges Programm realisierbar. Sonst hätte man längst die Privatisierung vollzogen, zumal TV-Programme wie Servus-TV die Qualität des ORFs längst überholt haben.
Wie ein ROTER Faden zieht sich die Bestückung der Aufsichtsräte durch sämtliche staatlichen & halb-staatlichen Betriebe in der Republik. Und hier komm ich auf den Punkt: der ORF erfüllt seinen öffentlich rechtlichen Auftrag nicht.
Es entsteht gar der Eindruck bei Zusehern, der ORF würde vom politischen System missbraucht, wie die Causa Pelinka aufgezeigt hat. Längst kein Einzelfall!!!
Es zählt nicht die persönliche Meinung sondern Fakten die der SACHLICHEN Information der Österreicher dienen. Hat man darauf vergessen??
Vielleicht macht der ORF mal wieder was, das Vertrauen aufbaut!
ORF
Wie lange haben die Narren in unserem Rotfunk noch Narrenfreiheit? Wie lange
dürfen diese "Herrschaften" noch patriotische Österreicher, die ein
Lebtaglang korrekt ihre Steuern bezahlt, ihre vom Staat geforderten Dienste
geleistet haben, und niemals mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind ungestraft verunglimpfen, bedrohen und beschimpfen!?
ORF und kein Ende ...
Die Österreicher haben die Nase gestrichen voll, von diesem arroganten, intriganten und überheblichen Haufen! Der Rotfunk ist ein reines Regierungssprachrohr und EU Jubelfunk, welcher sich unverschämte Gehälter auf Kosten der Zwangsgebührenzahler gönnt! Reicht das Geld nicht mehr - kein Problem, dann schnalzt man einfach nach Belieben die Gebühren rauf! Zwischenzeitlich zahlt man für eine paar uninteressante Sender, samt ihrer penetranten Werbeberieselung soviel wie bei SKY, nur dort wird einem wirklich etwas geboten und das werbefrei!
Der ORF sollte endlich privatisiert werden, weg mit den Zwangsgebühren - dann wäre das Intrigantenstadel, samt seiner oftmals nach Inzucht duftenden Besatzung über Nacht artgerecht entsorgt!
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