Ein Sozi verfällt in Nazi-Jargon

13. Juni 2012 - 10:06
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"Her mit dem Zaster!" ist die aktuelle Botschaft von Rudolf Fußi.
Er betreibt ein Volksbegehren für die Einführung von Vermögenssteuern.
Foto: Screenshot Youtube

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Der Sozialismus ist historisch betrachtet eine totalitäre Ideologie und wird von der Sozialdemokratie nur notdürftig gezähmt, wie sich auch immer wieder auf Demonstrationen "gegen Rechts" zeigt. Von eben dieser Sozialdemokratie in Österreich hat sich vor kurzem einer verabschiedet: Rudolf Fußi - bekannt geworden durch das Abfangjäger-Volksbegehren und aktuell damit beschäftigt, ein weiteres Volksbegehren für Vermögenssteuern zu initiieren - war die SPÖ nicht mehr links genug. In einem medial verbreiteten Brief nahm er Abschied. Wortreich rechnete er mit Bundeskanzler Faymann und seiner Mannschaft ab.

Als Linkssozialist hat Fußi offenbar Abgrenzungsschwierigkeiten zu totalitären Regimen. Gestern Abend wurde das anhand eines ganz banalen Anlasses sichtbar. Die Prügelorgien auf Warschaus Straßen und das parallel laufende Fußballspiel zwischen Polen und Russland begleitete Fußi auf Twitter und ließ sich nach dem 0:1-Halbzeitrückstand der Polen zu folgender Meldung hinreißen.

Der Sozi verfiel nur ganz kurz in Nazi-Jargon. Wenige Minuten später war der Tweet wieder gelöscht, der an Hitlers Rechtfertigung für den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnerte ("Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen."). Ein aufmerksamer Leser hat ihn für Unzensuriert.at dokumentiert. Man darf gespannt sein, ob die Entgleisung des politisch höchst engagierten Fußi, der mit zahlreichen Politikern und Journalisten auf Twitter das vertraute Du-Wort pflegt, ähnliche mediale Aufregung auslösen wird wie die Aktion des ehemaligen BZÖ-Abgeordneten Erich Tadler, der in Warschau einen Löwen mit den deutschen Landesfarben verziert haben soll.

Kurztitel: 
Ein Sozi verfällt in Nazi-Jargon
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Kommentare

Wer den Sozialismus pauschal als "totalitäre Ideologie" bezeichnet, ist ein ignoranter Dummkopf. (Sich weniger beleidigend zu äußern, geht in diesem Fall nicht. Sorry!)

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Beim Abschicken erkennt das System einen angeblichen Doppel und dann ist alles futsch.
 
Naja, was solls. So viele aufzeigende Kommentare, die Politiker kümmern sich so und so nicht um die Meinung ihrer Bürger. Da geht es nur um Pfründe, Pfründe für Lobbyisten, Freunde und für die eigene Tasche.
 
Pfui, schämt euch. Auch wenn ihr nicht (mehr) wisset was das ist..

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Bild des Benutzers der faule Willi

Man betrachte die Bezeichnung "NSDAP"!
Aufgelöst heisst das doch National-Soszialistische-Deutsche-Arbeiter-Partei! Ihr Vorläufer war die DAP, die nur recht kurz bestand und 1920 in NSDAP umbenannt wurde (Wikipedia)
Ob nun wie damals national-Sozialistisch
oder wie im heutigen Fall internationeal-Sozialistisch
spielt nun wirklich keine Rolle!
Was im Klartest heisst, die NSDAP war eine lupenreine sozialistische Partei!!!
Ihre heutigen Protagonisten können einfach nicht anders handeln, da sie ja dasselbe Gedankengut hegen.
So wie bisher jede linke Regierung zu einer Diktatur ausgeartet ist, ist auch bei der heutigen Sozialistischen die Neigung zu diktatorischen Systemen gut zu erkennen. Meist sind es in der Öffentlichkeit nur Ausrutscher von Einzelpersonen, aber den Hang, die Meinung der "Untertanen" bestimmen und dies auch mit (Staats-) Gewalt durchsetzen zu wollen, haben die Linken alle!

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dfW

machtlos wird, dann ist der Name der Staatsform egal, dann ist es Diktatur

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Der augenscheinlichste Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie ist die Möglichkeit die Herrscher abzuwählen. Dies und vieles mehr, was eine Demokratie ausmacht und in einer Diktatur unmöglich ist, ist in Österreich gegeben.
Es mag einiges schief laufen in Österreich, aber einen Vergleich mit einer Diktatur wird niemand anstellen, der eine ungefähre Ahnung dieser beiden Herrschaftsformen hat.

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dann ist es auch keine faire Wahl. Da wurden Gemeindebauten mit dem Geld aller Steuerzahler errichtet und nur die Pateibuchbesitzer hatten ein Anrecht darauf. Prozentuell aufgeteilt auf die regierenden Parteien. Da zahlen 60% der Bürger die Stimmen der Privilegierten.
 
Da werden Medien mit Inseratenfutter gekauft, werden den Staatsbürgern die Geldbörserln gelehrt und die Parteien gefüttert, werden neue Parteien mit dem Rotfunk totgeschwiegen oder zur Strecke gebracht. Da werden im Rotfunk die Posten für die Freunde geschaffen, damit die Inforation gesteuert werden können. Wird der Wähler bei der Wahl betrogen, ...............
 
Wem kümmert es aber was alles aufgezeigt wird. So viele gute Kommentare, keine Reaktion

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Bild des Benutzers der faule Willi

... ist mir nicht bekannt, eine Nichtwahl bei der nächsten Wahl ist das höchste, was uns die "Demokraten" heute erlauben.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist auch Hitler damals demokratisch gewählt worden, bevor er alle anderen Parteien verbieten ließ (Ermächtigungsgesetz). Solche Tendenzen kann man auch heute bei Linken Zeitgenossen feststellen!

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dfW

mit "abwählen" meinte ich die Möglichkeit seine Stimme einer anderen Partei zu geben.
 
Der Vergleich sogenannter "Linker Zeitgenossen" (wen immer Sie damit auch meinen) mit Hitler entbehrt jedweder Grundlage. Mit dem Versuch einen Diktator, der mehr als sechs Millionen Ermordete auf dem Gewissen hat, einer undefinierten, offenbar politisch links angesiedelten, Gruppe gegenüberzustellen, disqualifizieren Sie sich eigentlich selbst von jeder ernsthaften Diskussion.
Ich wäre ja gespannt, auf einen Gegenbeweis meiner Ausführung, bezweifle aber, dass Sie einen solchen finden.

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Den Gedankenweg finde ich nicht so falsch.
 
Sozialismus und Kommunismus sind links und die Diktatur nicht weit. Die Wahlen in Russland sind eine reine Farce. Auch bei uns sind schon genügend Wahlbetruge bekannt geworden.
 
Und die Diktatur ist bei uns schon an der Tagesordnung. Fektor stellt in ZIB2 in Frage, ob über ESM in Österreich abgestimmt werden soll. Sie stellte in Aussicht, dass es nur auf die Formulierung ankommen wird, ob eine Volksabstimmung stattfindet.
 
Schon der Lissabonvertrag hätte eine Abstimmung des Volkes gefordert. Der ESM ist aber eine derart großer Eingriff in unsere Souveränität, dass es ohne Zustimmung des Volkes gar nicht möglich ist, den zu ratifizieren. Die Folgen und die Handhabung des geplanten ESM ist ein so folgeschwerer Schritt, den ein Volksvertreter gar nicht einmal in Erwägung ziehen dürfte. ESM als Institution ohne Steuerung und Eingriff für die Agierenden. Ein ..........

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Also dieser "Argumentations"weg ist ja mehr als lächerlich. Hier die NSDAP als Vergleich heranzuziehen zeugt von Unwissenheit der europäischen Geschichte. Da fehlen einem die Worte.

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