ORF als Steigbügelhalter der grünen Parlamentspropaganda

15. Juni 2012 - 11:25
Bild: 
Der grüne Bildungssprecher Harald Walser allein beim Wahlkampf.
Foto: dominik.bartenstein / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

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Medien

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat in der Niko-Pelinka-Affäre mit einem internen Brief an die Mitarbeiter einen Befreiungsschlag versucht. Noch nie zuvor, so der Inhalt des Schreibens, gab es am Küniglberg mehr Meinungsfreiheit und Objektivität als in seiner Ära. Gut gebrüllt, aber die Realität, lieber Herr Wrawetz, sieht völlig anders aus. Die aktuelle Berichterstattung des ORF über die Parlamentssitzung lieferte einmal mehr den Beweis, dass die Nachrichten-Redaktion mit rot-grüner Ideologie durchzogen ist.

Die Ankündigung über einen „Aufruhr im Parlament“ war noch das Objektivste in dieser  Mittags-ZiB. Über den Aufruhr wurde kurz berichtet: FPÖ und BZÖ verließen das Plenum, weil die Regierungsparteien bei einem Antrag über den Euro-Rettungsschirm – ohne Wissen der Klubobleute – einen Punkt hinzufügten und den Antrag dann zur Abstimmung brachten. Die Grünen ließen sich das gefallen. FPÖ und BZÖ nicht. Anstatt über die Ursache des Aufruhrs zu berichten, blendete der ORF den grünen Bildungssprecher Harald Walser ein, der in Bezug auf den Auszug der Mandatare via Fernsehen Unsägliches von sich gab: „Ich habe schon von einem Parlament ohne Rechtsextreme geträumt.“ Kein Ordnungsruf von Prammer, keine Entschuldigung, nichts. Dafür einige Minuten Sendezeit im ORF, um diesen Schwachsinn in die Öffentlichkeit zu bringen.

Abgeordneten-Diffamierung im ORF ohne Gegendarstellung

Der freiheitliche Martin Strutz nahm am Rednerpult im Rahmen der Bildungsdebatte zu den Aussagen Walsers Stellung: „Sie kennen mich nicht, sie kennen auch nicht meine Ausbildung oder mein Umfeld. Trotzdem diffamieren Sie mich und alle meine Kollegen. Ich bin heilfroh, dass meine Kinder in Kärnten nicht von Ihnen unterrichtet werden müssen.“  Der ORF brachte von alledem nichts. Der Grüne durfte im öffentlich rechtlichen Fernsehen alle Mandatare der FPÖ und des BZÖ als Rechtsextreme beschimpfen, auf eine Gegendarstellung eines Betroffenen wurde verzichtet. Tendenziöser kann Journalismus nicht sein. Mit objektiver Berichterstattung hat das null zu tun.

Wohin der Weg der angeblichen Pressefreiheit in Österreich geht, führten uns die meistgelesenen Boulevard-Medien am Gängelband der Regierungsparteien hängend in den vergangenen Tagen eindrucksvoll vor. Bei der Hetzkampagne gegen den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf spielten alle mit. Krone, Österreich, der Kurier, Heute, ja sogar die Presse ließ ihre Leser abstimmen, ob Graf zurücktreten sollte. Sämtliche Votings gingen ganz klar für Graf aus, was die Medien dazu veranlasste, die Ergebnisse erst gar nicht zu veröffentlichen oder sofort eine neue Umfrage zu starten. Abstimmen so lange das richtige Ergebnis da ist. Sehr demokratisch ist das nicht.

Menschenkette ohne Menschen rund ums Parlament

Nächstes Beispiel für objektiven Journalismus, wie es die abhängige Medienwelt hierzulande versteht: Verschiedene linke Chaotenklubs mit der grünen Klubobfrau Eva Glawischnig an vorderster Front wollten aus Protest gegen Graf eine Menschenkette rund ums Parlament bilden. Das Vorhaben ging, trotz großer Bewerbung in den Zeitungen und im ORF, voll in die Hose. Es kamen viel zu wenig Menschen, die sich von einer linksextremen Gesinnungsgemeinschaft politisch missbrauchen lassen wollten, um eine Kette zu bilden. Der Platz vor dem Parlament war praktisch leer. Dennoch berichteten Medien von einer Menschenkette rund um das Parlament. Eine glatte Lüge. Freilich absichtlich, um die Leser zu manipulieren.

Das ist die Pressefreiheit, die Armin Wolf, Wolfgang Fellner, Claus Pandi, Michael Fleischhacker und Helmut Brandstätter meinen. Über die FPÖ kann nach deren Auffassung der Schmutzkübel ausgeleert werden. Wer sich dagegen wehrt, wird von diesen Herren gerne als Gefahr für die Pressefreiheit bezichtigt.

Kurztitel: 
Die Pressefreiheit, die sie meinen
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Kommentare

Jawoll! Und wer das verneint, ist kein bunter Demokrat, sondern zumindest rechtspopulistisch, wenn nicht gar ein Rechtsextremist oder Nazi!

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, in einer DDR2.0 aufzuwachsen, aber genau das passiert. Die Linken bedienen sich der Sprache als Waffe und bringen damit ihre Schäfchen in Stellung, um unliebsame (politische) Gegner zu stigmatisieren. Und jeder macht mit: Bündnisse, Kirchen, Gewerkschaften, Medien, Sportverbände, Universitäten, Stiftungen, "demokratisch orientierte" gesellschaftliche Gruppen und Organisationen, regionale Initiativen, Justiz, Medien und Presse.
Nähere Infos: http://brd-schwindel.org/wahr-sager-hetze-von-links-das-netz-gegen-nazis...

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Damit ist aber auch endgültig klar, wie die heimische Medienlandschaft zu beurteilen ist. Das was in den 90er Jahren die spezifische Rolle des von der damaligen Bundesregierung subventionierten Tatblattes war (nämlich Hetze gegen Oppositionelle zu betreiben und eine pogromartige Stimmung zu erzeugen),  diese Rolle ist heute auf alle Mainstreammedien übergegangen. Sie alle sind zu Tatblättern der billigsten Sorte geworden. Vereint in Ihrer Hetze gegen die einzige ernstzunehmende Oppositionspartei in diesem Land.
Einfach nur widerwärtig

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Aber geh! Der Standard hat völlig nüchtern berichtet, dass 350 Personen vor dem Parlament demonstriert haben, die Presse hat über eine "löchrige Menschenkette" geschrieben. Und was die Krone betrifft, die hat ja auch ausführlich über die gute Stimmung bei einem George-Michael-Konzert berichtet, das wegen einer Erkrankung des Sängers dann gar nicht stattgefunden hat. Es haben sich gar nicht alle gegen euch verschworen...

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Clubzwang im Parlament und auch in den Medien fällt mir dazu ein!

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Sehen die Herrscher der Medien das nicht ein und richten sich nicht neu aus, werden sie alsbald abzudanken haben, weil ihnen die Leser weiter in Scharen davonlaufen. Da helfen dann auch teure Parteieninserate und hohe Presseförderungen aus Steuermitteln nicht mehr, das Überleben zu garantieren.

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Dass die kleine Welt unserer Allerweltsjournalisten eine mit starkem Linksdrall ist, zeigen genügend Studien deutlich auf. Ob die Ursache in den Chefetagen der Medien oder bei den lohnabhängigen Unfreien der schreibenden Zunft zu suchen ist, scheint schon umstrittener zu sein. Fest steht jedenfalls, dass jeder überlebenswillige Journalist sich der Erwartungen in den Redaktionsstuben gewiss ist und der unerwünschten unabhängigen Berichterstattung daher aus dem Wege geht. Dieser demokratiepolitisch bedenkliche Umstand wird aber zusehends dadurch aufgewogen, dass Politikinteressierte (und zu diesen zählen insbesondere Jugendliche immer mehr) sich freier Medien wie sozialer Netzwerke und anderer multimedialer Plattformen bedienen, um sich selbst ein Bild zu machen.

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sich die politikinteressierte Jugend ein Bild an Hand verschiedener Netzwerke und Plattformen macht. Diese Seite hier zählen sie dann mit Sicherheit nicht als unabhängige Berichterstattung.

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der GenosseIN Betreibsrat, der GeosseIN ORF Redakteur, der GenossIN Kummerl Zeitungsschmierer und natürlich das ganze LINKSEXTREME GrünINNEN sowie GenossINNEN EmanzINNEN Gelaber das einzige unabhängige Informationsangebot - ODER?

Gekaufte Zeitungen, gekaufter Rundfunk, gekaufte Lehrer - und das ist alles in Ordnung für den/die/das animal ex! Freundschaft genosseIN Blockwart - Sieg Stalin!

AUF euch meine strammen Marxisten pfeifen wir! Wir wollen EURE Diktatur nicht EUdSSR NIEMALS!

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...wie Sie ja vorgeben zu wissen (woher auch immer) informiere ich mich nur auf einschlägig linken, natürlich vorwiegend möglichst linksextremen Seiten. Deshalb lese ich ja auch auf unzensuriert.at viele Artikel.
 

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keinen besseren Ghostwriter als wie sie, animalex??
 
Na gut, das verstehe ich irgendwie.

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