FPÖ mobilisiert gegen ESM: Demo am 27. Juni

25. Juni 2012 - 11:12
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Die FPÖ ruft am Mittwoch zum Protest gegen den ESM auf.
Foto: FPÖ

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Die FPÖ geht gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) auf die Straße. Für kommenden Mittwoch, 27. Juni, laden die Freiheitlichen die Bürger ab 17 Uhr zu einer Protestkundgebung auf den Wiener Ballhausplatz. Der Wiener Klubobmann Johann Gudenus und FPÖ-Obmann HC Strache werden die Forderung nach einen "Volksabstimmung über den ESM-Wahnsinn" erheben.

In ganzseitigen Zeitungsinseraten begründen die Freiheitlichen heute ihre Ablehnung des permanenten Rettungsschirms. Österreich werde "in eine Art Bankomat zur endlosen Finanzierung von Pleite-Staaten verwandelt. Die EU kann nach Belieben Geld abheben. Österreich dagegen darf nur einzahlen." Ein derartiger Schritt sei nur auf Basis einer verbindlichen Volksabstimmung vorstellbar.

Die 5 Todsünden des ESM

Die Tragweite des ESM verdeutlichen Strache und Co. durch 5 Todsünden des ESM:

Die Mitgliedschaft im ESM bedeutet das AUS für die Eigenstaatlichkeit Österreichs. Ein Land, das nicht mehr selbst über sein Kapital verfügen kann, ist kein freies und selbstbestimmtes Land mehr. Die EU wird durch den ESM zu einem zentralistischen Einheitsstaat.

Der ESM kann Österreich jederzeit dazu zwingen, unwiderruflich Geld in unbegrenzter Höhe innerhalb von sieben Tagen einzuzahlen: Ein Freifahrtschein zur Finanzierung von Banken und Pleite-Staaten! – Niemand würde im Privatleben einen solchen Vertrag unterschreiben. Aber SPÖ, ÖVP und Grüne treiben Österreich in diesen Knebelvertrag hinein.

Der ESM verfügt über uneingeschränkte Rechts- und Geschäftsfähigkeit. Das bedeutet, dass er Verträge abschließen und Partei in einem Gerichtsverfahren sein kann. Zahlen ESM-Staaten z.B. nicht wie gefordert, können sie vom ESM verklagt werden, haben aber selbst keine Einspruchsrechte oder andere Rechtsmittel.

Sobald Österreich Mitglied des ESM ist, kann es nicht mehr austreten. Der Verlust unserer Selbstständigkeit und Budgethoheit ist nach dem Plan der EU-Bürokraten als nicht umkehrbar angelegt.

Der ESM, seine Amtsinhaber und Bediensteten genießen lebenslange Immunität. Sie sind vor Durchsuchungen, Beschlagnahmungen, Enteignungen etc. geschützt. Die Gehälter seiner Mitarbeiter bestimmt der ESM selbst. Sie sind von der Einkommenssteuer befreit. Alle ESM-Unterlagen sind gegenüber der Öffentlichkeit geheim. Es gibt keine demokratische Kontrolle und keine Transparenz.

Kurztitel: 
27. Juni: FPÖ-Demo gegen den ESM
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Kommentare

"Die Meinungsfreiheit bewegt sich im Rahmen der geltenden Gesetze. Wer zu Gewalt aufruft oder gegen Teile der Bevölkerung hetzt, kann die Meinungsfreiheit für sich nicht in Anspruch nehmen. Ebenso gilt dies bei Beleidigungen oder Anschuldigungen gegenüber konkreten Personen. Wer die Gesetze missachtet, muss damit rechnen, straf- oder zivilrechtlich verfolgt zu werden. Als Betreiber sind wir bei entsprechenden Ermittlungen zur Kooperation mit den Behörden verpflichtet."
 
...auch, wenn die "Behörden" die geltenden Gesetze missachten und mit der Regierung an verbrechen beteiligt sind??
Und wenn man die Verbrecher beim Namen nennt, ist man kriminell?
Sind wir SCHON WIEDER soweit??!
 

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Der ESM ist viel schlimmer als das Ermächtigungsgesetz von 1933

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Es kommt einem politischen Verbrechen gleich, den Bürgern den ESM-Bankomat ungefragt zuzumuten.

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Endlich unternimmt eine Partei etwas gegen diesen Wahnsinn!
Und wenn es nur der Information der weitestgehend ahnungslosen Bevölkerung geht....
Würde sehr gern teilnehmen, allerdings ist mir das aufgrund persönlicher Gründe nicht möglich.
Aber ich wünsche den Veranstaltern eine zahlreiche Teilnehmerzahl - und damit ein Aufmerken der Bevölkerung!

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ist doch eine europäische Angelegenheit und wenn der deutsche Verfassungsgerichtshof damit nicht einverstanden ist - Präsident Gauck unterschreibt ja auch nicht - also warum dann in Österreich ein JA dazu?? Das ist ja wieder der sattsam bekannte vorauseilende Gehorsam.

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