FPÖ Wien setzt Initiative für demokratisches Wahlrecht
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FPÖ, SPÖ, ÖVP, Die Grünen, Wahlrecht, Wahlrechtsreform, Wien, Dietbert Kowarik, Maria Vassilakou, Michael Häupl, Demokratie, Elchtest, Opposition
Foto: FPÖ Wien
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WahlrechtEinen neuen Vorstoß setzt die Wiener FPÖ im Landtag für ein demokratisches Wahlrecht. Vor der Wiener Gemeinderatswahl 2010 hatten die damaligen Oppositionsparteien FPÖ, ÖVP und Grüne in übereinstimmenden Erklärungen festgehalten, dass sie sich - unabhängig vom Wahlausgang - verpflichten, das Wahlrecht in Wien zu ändern. Es sollte zukünftig verhindert werden, dass die stärkste Partei, bisher Michael Häupls SPÖ, einen „Mandatsbonus“ zu Lasten der kleineren Fraktionen erhält. Dies unterzeichneten seinerzeit HC Strache (FPÖ), Christine Marek (ÖVP) und Maria Vassilakou (Grüne). Allein, Vassilakou, inzwischen Grüne Vizebürgermeisterin, will seit ihrem Koalitionseintritt von der Wahlrechtsreform nichts mehr wissen.
FPÖ bringt Initiativantrag für Wahlrecht ein
Die Wiener FPÖ, nun mit der ÖVP allein auf der Oppositionsbank, bringt in der nächsten Landtagssitzung einen Initiativantrag zum Wahlrecht ein. FPÖ-Verfassungssprecher Dietbert Kowarik begründet den Vorstoß so:Â
Seit Eintritt der Grünen in die Regierung 2010 wollen diese davon offensichtlich nichts mehr wissen. Die FPÖ wird daher im Zuge der nächsten Landtagssitzung Gesetzesinitiativanträge zur Reform der Gemeindewahlordnung einbringen. Als Vorbild für die Mandatszuteilung dient das dritte Ermittlungsverfahren der Nationalratswahlordnung. Wir haben dabei die Vorgaben der Vereinbarung aus dem Jahr 2010 eins zu eins übernommen und somit die Möglichkeit geschaffen, die langjährigen Reformbestrebungen in die Tat umzusetzen.
Elchtest für die Grünen in Sachen Wahlrecht
Für die Grünen ist dies nun ein „Elchtest“ in Sachen Wahlrecht und Demokratie. Als langjährige Oppositionspartei, die vom Wahlrecht benachteiligt war, müsste sie die Initiative unterstützen. In der Wiener FPÖ zeigt man sich allerdings über die Paktfähigkeit der Grünen in ihrer neuen Regierungsrolle wenig optimistisch. „Jetzt wird sich zeigen, ob das Wort der Grünen etwas wert ist oder ob sie ihre Glaubwürdigkeit endgültig für die Regierungsbeteiligung opfern," so Kowarik im Rahmen einer Pressekonferenz. Falls die Anträge nicht rasch auf die Tagesordnung gesetzt werden, will die FPÖ eine Sondersitzung des zuständigen Ausschusses einberufen.









Kommentare
Demokratieabbau?
Gibt es da wirklich noch viel ab zu bauen?
Das...
...ist aber nur die halbe Wahrheit.
Â
Die Grünen in Wien sind leider in der Umsetzung ihrer Wahlversprechen nicht viel gründlicher als die anderen Parteien. Aber im Hinblick auf die Erneuerung des Wahlrechts scheitert es offenbar nicht an den Grünen allein. Die ÖVP und die FPÖ sträuben sich gegenüber den Vorschlägen der Grünen. Das ist eh in Ordnung, einen Hinweis findet man in diesem Artikel allerdings nicht.
Bitte um Realismus! Was zählt ein Versprechen?
Es gibt kein Wort in der Politik! Bitte sich das abzugewöhnen und abzudenken! Was im Kreis von Privatpersonen gilt, hat im Politischen grundsätzlich keinen Raum. In Wien haben wir eigentlich griechische Verhältnisse: Dort hat auch eine Partei, wenn sie 35% der Stimmen erwirbt, schon die Mehrheit.
Und die Grünen: Wer oder was sind die? Muss ich die kennen?
Lassen wir uns doch nicht an unseren Werten von unseren Gegnern vorführen! Grün und Rot, die Internationalisten, würden keine Sekunde zögern, ihr "Wort" zu brechen, wenn sie sich daraus einen Vorteil versprechen. Warum also gewöhnen wir uns diese Denkkategorien gegenüber jenen nicht ab? Wir zahlen nur drauf. (Wahrscheinlich.)
Warum sprecht Ihr nicht konkret einzelne Personen innerhalb der SPÖ an? Wer bzw. welche Gruppen innerhalb der SPÖ sind Skandalträger? Da könnte es wohl einige geben.
Das Wort der Grünen?!?
Noch dazu von Vassilakou gegeben?
Ist nicht das Papier wert, worauf es steht!
Den Grünen im Speziellen und den Linken im Allgemeinen geht es doch nur um die Umsetzung ihrer wirren Ideen, da spielt ein gegebenes Wort, oder gar Ehre überhaupts keine Rolle!
Was zählt ist Machterhalt, Ideologie, Marx, Lenin, Stalin, Mao, Che, usw. Da kann man schon mal ein Wort brechen, "falsche Meinungen" verfolgen, Recht und Gerechtigkeit "links" liegen lassen, naja, selbst einige Leichen wären nur Kollateralschäden auf dem Weg ins Marxistische Paradies.
Stellen wir uns mal das Endziel der Linken vor:
Alle Menschen sind gleich!
gleiche Wohnung, gleiche Autos, gleiche ... alles!
keine Regierung, keine Polizei
totale Anarchie
keine Chefs, keine Angestellten
alle Drogen frei
alle Menschen sind androgyn, keine Männer, keine Frauen, kein Geschlecht,
alle die gleiche mittelbraune Hautfarbe, gleicher IQ (ca. 72)
Neue Menschen werden in der Retorte nach Bedarf erzeugt ...
Schöne neue Welt!
dfW