SPÖ-Mann zückt im Gemeinderat ein Messer

26. Juni 2012 - 11:37
Bild: 
Mit einem Messer machte sich ein SPÖ-Mann an den Kartons
mit Unterschriftelisten gegen das Parkpickerl zu schaffen.
Foto: Matěj Baťha / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)

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Wien

Zu einer hitzigen Debatte kam es in der heutigen Wiener Gemeinderatssitzung zum Thema „Rechnungsabschluss und Parkpickerl“. Nachdem FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus und ÖVP-Stadtrat Juraczka insgesamt 149.000 Unterschriften gegen die rot-grüne Parkpickerl-Regelung von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou eingebracht hatten, wurde die vereinigte Linke im Wiener Gemeinderat nervös. Während SPÖ und Grüne Mandatare die Rede des FPÖ-Klubobmanns durch Zwischenrufe störten, setzte ein SPÖ Mandatar sogar ein Messer ein.

SPÖ-Gemeinderat Ernst Nevrivy setzt Messer im Gemeinderat ein

Die vor dem Gemeinderatspodium durch FPÖ und ÖVP aufgestapelten und in Kartons verpackten Unterschriftenlisten brachten Unruhe in die Reihen von SPÖ und Grünen. Ein Mandatar, der SPÖ-Gemeinderat Ernst Nevrivy, war über den Massenprotest der Wiener Bürgerinnen und Bürger offensichtlich so aufgebracht, dass er sogar zur Waffe griff. Mit einem Messer bewaffnet eilte er zum Gemeinderatspodium, während gerade FPÖ-Klubobmann Gudenus am Wort war, um die Unterschriftenkartons aufzuschneiden. Dort machte sich der aufgebrachte SPÖ-Gemeinderat mit dem Messer an den FPÖ-Unterschriftenkartons zu schaffen. Es kam auf Antrag der FPÖ zu einer Sitzungsunterbrechung und einer Sonderpräsidiale des Gemeinderates. 

Bewaffneter SPÖ-Mandatar erhielt Ordnungsruf

Im Anschluss daran erhielt Nevrivy einen Ordnungsruf. Er ist Bezirkssekretär der SPÖ Donaustadt und seit 2006 Wiener Landtagsabgeordneter. FPÖ-Landesparteisekretär Bundesrat Hans-Jörg Jenewein zeigte sich über die Vorgangsweise des SPÖ-Mandatars entrüstet und forderte dessen Rücktritt:

Gewalttaten der Linken sind uns bekannt, aber dass ein Mandatar im Gemeinderat derart ausrastet, das ist Wahnsinn. Das schreit nach Konsequenzen! Das nächste Mal metzelt einer dieser radikalen Linken noch einen Redner nieder. Unter Rot-Grün sind politisch Andersdenkende ihres Lebens nicht mehr sicher. Es ist offenbar erforderlich, dass rot-grüne Mandatarinnen und Mandatare künftig vor dem Betreten des Sitzungssaals auf Waffen untersucht werden.

Für die SPÖ ist Nevrivrys Auftritt kein Rücktrittsgrund. Laut Klubobmann Schicker habe es sich zudem nicht um ein Messer, sondern um einen Brieföffner gehandelt.

 

Kurztitel: 
SPÖ-Gemeinderat mit Messer bewaffnet
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Kommentare

Bitte entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, aber bei derartigen Drecksjournalismus kommt mir das Speiben! Gehts scheissn!

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die über unser Wohl und Wehe entscheiden dürfen.

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kommt sicher von einem Sozialisten. Aber nicht den ehrlichen Arbeiter, sondern von einem Parteisoldaten!

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... und dann soll's bloß ein Brieföffner gewesen sein? SPÖ-Agitprop = miserable Dramaturgie mit Hinterbänkler-Akteuren, die bei Bert Brecht nicht mal als Statisten eine Chance gehabt hätten.

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Es wird nicht mehr lange dauern dann nimmt das Volk das Messer in die Hand.
Viel Spaß ihr lieben Politiker.

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Stellt Euch vor, einer von den FPÖ-Gemeinderäten hätte das gemacht!
 
LG
 
FM

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...hier wohl einige Angst mit einem Karton verwechselt zu werden? Der Artikel ist doch lächerlich. Das würde so nicht einmal in der Krone oder Österreich stehen.

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Die Krone und Österrreich sind mit ihrem Kommentar wohl auch nicht glücklich,denn er erniedriegt sie zu dem, wo sie wohl hingehören: SYSTEMSCHREIBERLINGE!

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Bild des Benutzers der faule Willi

... oda isch masch dich Messa!"
Man kann deutlich sehen, zu welcher Ethnie, bzw. Milieu die Linken zugewandt sind!

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dfW

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