Beschneidungsdebatte auch in Norwegen
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Köln, Gericht, Beschneidung, Judentum, Zentrumspartei, Jenny Klinge, Glauben, Ervin Kohn, Norwegen, Zeremonie, Medizin, Kompromiss
Verbot religiös motivierter Beschneidungen von Kindern.
Foto: sp_bilder / flickr (CC BY-ND 2.0)
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ReligionEin Kölner Gericht hat in Deutschland mit dem Verbot religiös motivierter Beschneidungen von Kindern für Aufregung gesorgt. Das Thema beschäftigt jedoch auch andere Staaten. Jenny Klinge, Sprecherin der norwegischen Zentrumspartei, bezeichnete in einem Zeitungsinterview die religiöse Beschneidung von jungen Burschen als kriminelle Tat und meinte, dass dieses Ritual schon längst "überholt" sei. Sie spricht sich für ein Verbot der Beschneidung aus.
"Meiner Ansicht nach handelt es sich hierbei um einen Brauch, der in unserer modernen Gesellschaft nicht mehr akzeptabel ist. Ich will die Rechte der kleinen Kinder schützen, es wird langsam Zeit, dass Buben dieselben Rechte wie Mädchen haben, bei Mädchen in Norwegen ist die rituelle Beschneidung schon jahrelang verboten", erklärte Klinge. Ebenso argumentierte sie, "Buben, die beschnitten sind können dies nicht mehr rückgängig machen, ich sehe das als religiöse Markierung, da die Buben später nicht mehr ihre Glaubensrichtung wechseln können."
Jüdische Gemeinde ist empört
In einer ersten Reaktion stellte Ervin Kohn, Präsident der jüdischen Gemeinde von Oslo, fest, die Beschneidung sei von "existentieller Wichtigkeit" für die Gemeinde. "Ein Verbot der Beschneidung käme einer lauten Botschaft an die jüdische Minderheit gleich, dass sie in Norwegen nicht erwünscht sei", sagte Kohn.
Die Regierung Norwegens hat begonnen, sich des heiklen Themas anzunehmen, nachdem der norwegische Kinder-Ombudsmann vorgeschlagen hatte, das Mindestalter für die rituelle Beschneidung bei Buben auf 15 Jahre festzusetzen und nicht auf acht Tage, wie es die Bibel fordert. Letztes Jahr hatte die Regierung der jüdischen Gemeinde einen Vorschlag offeriert, wonach bei der Beschneidungszeremonie medizinisches Personal anwesend sein müsse. Laut Kohn findet die Gemeinde den Kompromiss akzeptabel.









Kommentare
Beschneidungsdebatte
Meiner Meinung nach geht es in der Beschneidungsdebatte nur vordergündig um den Schutz der Kinder. Die eigentliche Stoßrichtung dieses Kulturkampfes gilt der Religion an sich. Nach Kreuz- und Kopftuchdiskussion und Missbrauchsskandal sind nun Judentum und Islam im Visier religionsfeindlicher Aufklärer gelandet. Ironischerweise setzen letztere den religionsfeindlichen Kampf staatsatheistischer und menschenverachtender Systeme fort. Die Geschichte wiederholt sich, wenn auch die Argumentationslinien leicht variieren.
Aufpassen!
Man fällt leicht in die selbst aufgespannten Netze! Meiner Meinung nach geht es bei der heute angeregten Personenkontrolle an Schul - und Spitalseingängen nur vordergründig um den Schutz der Kinder!
Den konfusen Rest,den Sie schreiben versteh ich nicht!
So a bledsin!
T'schuldigung.
Passt scho!
Auf jeden Fall ist keine Religionsmachtzentrale an irgend einer echten Gottheit orientiert. Es geht um Macht und sonst gar nichts. Um die unteren Schichten brav, willig und gehorsam zu halten, das Gute tuend, damit die Herrlichkeiten ihre dämonischen Feiern ausleben können und das Machtgefühl befriedigen können. Um die Weltgüter in Besitz nehmen zu können, ist deren zweite Seite.
Aber bei Verstümmulung unmündiger hört sich jeder Spaß auf. Da geht es um wirklich Schutzbedürftige. Und sonst gar nichts. Wie auch Menschenopfer und Tötungen im Namen der Religion (Steinigung ......)
Nebenbei ist es schizophrän, wenn sich ein Priester anmaßt, Gottes Hand zu sein und dann Kinder vergewaltigt oder Menschen tötet.
Sehr gut hat ein Poster geschrieben, dass hätte Gott gewollt, dass die Vorhaut beschnitten ist, hätte er sie so gezeugt.
An erster Stelle des Glaubens steht für jeden Menschen -
die Verfassung (Grundrechte) und deren Gesetze in dem Land in dem er lebt aber sicher nicht eine Bibel-Koran usw. Der relig. Glaube (egal welcher Religion)ist jedem Menschen seine reine Privatsache und er soll auch glauben an was er möchte - aber es darf nie und nimmer jemand meinen, einem Land seinen privaten Glauben aufdrängen zu müssen und diesen Glauben an erste Stelle stellen und meinen Andere müssen auch diesen Glauben übernehmen - den damit führen sie automatisch ihren Glauben ins absurdum und macht ein Miteinander zwischen den Kulturen unmöglich. Dazu braucht es auch keine Debatten oder Aufregung wegen einer Beschneidung die alles aber sicher keine private religiöse Sache ist - denn wir leben im 21.Jht. und somit müsste dies auch klar sein. Es ist schon traurig genug, dass sich so Sadisten finden die dieses auch durchführen. Reicht es den Juden nicht schon dass durch ihre Schächtungen die Tiere leiden müssen ?
Juden/Moslems u.die Genitalverstümmlung von kindern
Dem Artikel:..an erster Stelle steht die Verfassung.
Bravo zu diesem Beitrag.Dem ist absolut nichts mehr hinzuzufügen !!!!!
neuer touristischer Geschäftszweig
Da in Österreich diese Art von Genitalverstümmelung bei Burschen nicht verboten ist, werden künftig ausländische jüdische oder moslemische Eltern mit ihren Säuglingen zu den Dauerstammgästen unsere Ärzte und Spitäler gehören.
Vielleicht machen aber auch die angeblich menschenrechtbewegten GrünInnen mit Protestmärschen und Lichterketten diesem Spuk ein Ende.
Leider glaub ich das nicht, ...
... da den GRÜNEN (die Farbe Mohammeds und damit des Islam) die sog. Religionsfreiheit heiliger ist, als das Wohl von Säuglingen und Kindern!
Interessant wird es nur, wie sich die Interessen der Schwulen und Lesben mit der Ideologie des offiziellen Islam innerhalb der "GRÜNEN" vertragen werden. (Inoffiziell munkelt man von ganz anderen Sachen bei den Moslems, z.B. so ominöse "Kinder"-Feste u.ä.)
dfW
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