Kulturexport: Österreich zeigt in Ungarn Burka-Ausstellung

30. Juni 2012 - 6:30
Bild: 
Die Burka ist für Österreich ein exportwürdiges kulturelles Symbol.
Foto: niomix2008 / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

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Kultur

Frei nach Johann Nestroys Lumpazivagabundus ("Die Welt steht auf kein´ Fall mehr lang), blickt der erstaunte Österreicher auf die heimische Kulturpolitik. Bei den Wiener Festwochen musste er miterleben, wie mit Hilfe von Burka-Modenschauen und einem geschmacklosen Jörg-Haider-Casting provokant versucht wurde, Österreicher zu integrieren. Nun wurde bekannt, das das österreichische Kulturforum als seine Aufgabe ansieht, eine Burka-Ausstellung in Budapest zu organisieren.

Tatsächlich veranstaltete das zum Außenministerium gehörende und daher aus Steuergeldern finanzierte Kulturforum vom 7. bis 30. Juni in Budapest die Ausstellung mit dem Titel „Burka – Gratwanderung zwischen Abgrenzung und Identität“. Zu sehen waren Arbeiten von Kunststudenten aus Österreich und Ungarn. Angefangen mit der zweiseitigen Skulptur im Mittelpunkt des Raumes, die eine Frau in einer schwarzen Burka verschleiert und auf der Rückseite eine exakt dazu passende nackte Frau darstellt. Mit Bleistift und Papier entstand das Werk „Autos und Frauen“ von Nicole Weniger, auf denen sie eine Burka über die erotischen Posen von Frauen an Autos warf und somit die Frau, als auch das Auto bedeckte. Nicht bekannt ist, ob der freie Eintritt der Ausstellung den gewünschten Publikumserfolg brachte

Kurztitel: 
Burka-Ausstellung als Kulturexport
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Kommentare

dass die FPÖ zumindest bei künstlerischen Angelegenheiten nicht mitreden kann/darf! Es wäre erschütternd ...

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....für die BurkaPFLICHT! Wenn ich in der U-Bahn fahre und mich umschau', wär's ein Segen, würde die Verpflichtung zur Burka bei uns eingeführt werden, wenn bestimmte Parameter zutreffen.

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wir sind wohl schon längst im morgenland angekommen.

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Der letzte Satz sagt alles! Subventioniert wird alles,was irgendwie zersetzend wirkt! Egal ob das jemand sehen will oder nicht,es wird durchgezogen,die Verflechtungen von freundlich ins Land Geschaufelten und dort noch immer werkelnden Staatskünstlern sind nicht so leicht zu kappen.
Ironie und Schadenfreude sind wohl auf der einen Seite und null Ahnung von der angerichteten Beleidigung auf der anderen! Die historischen Tatsachen werden munter durchmischt und in den Rechtfertigungsschreiben der ProtagonistInnen liest sich das ungefähr so,als ob sich Ungarn schon in den Jahrhunderten,als es unter islamischer Herrschaft war,gerne an Burkaträgerinnen? herangemacht hätte in aller damals unverstandenen Freundschaft-und umgekehrt! Es ist zum K..!

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Danke für diese Wortmeldung

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Und das wir nur mehr von geistigen Nackerpatzerln regiert werden - ist eine Initiative des Volkes. Wenn einer machen will was er will - aber in seinem Land es nicht erreicht - zieht er nach Österreich - denn die Politik hilft mit. (das nennt man Narrenfreiheit)
Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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