Heftige Debatte über Verfassungsputsch durch ESM
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ESM, Europäische Union, FPÖ, HC Strache, SPÖ, Die Grünen, BZÖ, ÖVP, Verfassungsputsch, Staatsstreich, Finanzdiktatur, Josef Bucher, CSU, Josef Cap
Foto: Thomas Ledl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-AT)
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ParlamentZu einem heftigen Schlagabtausch kam es eingangs der heutigen Parlamentsdebatte rund um den Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM). Während die Oppositionsparteien FPÖ und BZÖ eine Absetzung des ESM von der Tagesordnung forderten, machten SPÖ, ÖVP und Grüne dem parlamentarischen Fahrplan die Mauer. Auf die demokratiepolitische Kritik gingen Rot, Schwarz und Grün allerdings nicht ein. So konnten die nachteiligen Auswirkungen auf Verfassung, Souveränität und Budgethoheit nicht ausgeräumt werden. Eine Volksabstimmung wurde von den drei Parteien kategorisch abgelehnt.
Strache sieht Verfassungsputsch
Hart ins Gericht ging FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache mit dem ESM und dessen parlamentarischen Behandlung. Strache formulierte eine „tiefe Sorge um Verfassung, Souveränität und Budgethoheit“ im Zusammenhang mit dem ESM. Während etwa die FPÖ „der österreichischen Bevölkerung und deren Interesse diene“, seien Rot, Schwarz und Grün die Interessensvertreter der Banken, Spekulanten und Pleitestaaten. Die Einrichtung des Gouverneursrats des ESM und dessen umfassender Kompetenzen sowie mangelnder Kontrolle bezeichnete Strache als Verfassungsputsch. Mit der Zustimmung zu diesem ESM würden ein kalter Staatsstreich und eine Finanzdiktatur eingeleitet. Dass SPÖ, ÖVP und Grüne eine Volksabstimmung ablehnten, bilde deren mangelnde demokratiepolitische Verantwortung ab.
Bucher erinnert an CSU-Richtungsänderung
Josef Bucher, Klubobmann des BZÖ erinnerte die Regierungsparteien, vor allem die ÖVP daran, dass es auch in der bayrischen CSU eine Richtungsänderung gebe, da viele CSUler erkannt hätten, dass man einen falschen Weg in der Europolitik eingeschlagen habe. Bucher bezeichnete ESM als Teufelswerk. Es würden Milliarden an Banken und Pleitestaaten verpulvert, alle Krisegipfel hätten nichts gebracht.
Rot , Schwarz und Grün machen ESM bedingungslos die Mauer
Die Redner der Regierungsparteien und der Grünen machten dem ESM bedingungslos die Mauer. Eine Volksabstimmung über den ESM wurde von Rot, Schwarz und Grün kategorisch abgelehnt. SPÖ-Klubobmann Josef Cap ortete wegen der Kritik am ESM „ Angstmacherei und Alternativenlosigkeit“ bei den beiden kritischen Oppositionsparteien FPÖ und BZÖ. Budgetsprecher Jakob Auer (ÖVP) gestand immerhin ein, dass etwa bei der Aufnahme von Ländern wie Griechenland in den Euroraum getrickst worden sei. Werner Kogler von den Grünen bekannte sich zum ESM und wandte sich gegen die Kritik der anderen Oppositionsparteien.









Kommentare
Gegen den ESM österreichweit auf die Straße gehen
HC Strache, sagt es immer wieder sehr deutlich, was es mit dem ESM auf sich hat und er setzt sich voll dagegen ein. Wenn es jeden Österreicher und Österreicherinnen bewusst ist,was die Konsequenzen dieses Vertrages sind, dann muss man aufstehen, auf die Straße gehen, und vehement protestieren. Wenn diese Regierung keine Volksabstimmung zulässt, dann eben so. Und man sollte dabei nicht zu Hause sein und das ganze "absitzen" bis vielleicht alles vorbei ist. Wir sind das Volk, wir leben in einer Demokratie und für das , haben unsere Landsleute damals gekämpft und gerungen. Soll das wegen der Unterzeichnung des ESM Vertrages alles umsonst gewesen sein? Warum ist diese Regierung dabei so festgefahren?
ReeChristiano
Von den Regierenden verlacht, entmündigt, für zu blöde eingestuft um mitreden zu können, so sieht es aus.Demokratie war einmal, nun sind wir die Leibeigenen Brüssels. Ja, gehen wir auf die Strasse, diese Marionetten eines Barroso, Juncker, usw.müssen es auf die harte Tour begreifen daß sie nicht tun und lassen können, wie es ihnen beliebt. Also - GEHEN WIR ENDLICH; BEVOR ES ENDGÜLTIG ZU SPÄT IST!
Es ist genau, ...
... wie ich bei anderen Kommentaren schon sagte, die FPÖ hat bei uns in Österreich die gleiche Aufgabe, wie in BRD "die Linken". Vielleicht aus anderen Beweggründen heraus und die FPÖ hat auch andere "Nebenschauplätze", aber das momentan dominierende Thema ist nun mal der unsägliche ESM (nebst Fiskalpakt).
Und da bemerke ich sogar die gleiche Wortwahl, nämlich Verfassungsputsch, von HC Strache und Sahra Wagenknecht, was mich dazu bewegt, zu sagen:
Links und Rechts sind nur Begriffe, mit denen "das System" uns, das Volk, auseinanderdividieren und gegenseitig aufhetzen will. Lassen wir uns das nicht mehr gefallen, sondern arbeiten wir zusammen, wenn es gegen die Globalisten-NWO-Weltmacht-Mafia geht!!!
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=A7i6gwDSTyo#
dfW
Na ja,die Sarah kann leicht
Na ja,die Sarah kann leicht plaudern. Meines Wissens nach hat Deutschland gar keine Verfassung.
Was Ihre Meinung zu links und rechts angeht,ist schon was Wahres dran,insofern man das ganze Demokratiegemurks seit mehr als 200 Jahren beobachten kann. Ausreißer sind erwünscht und werden spätestens danach ermordet,wenn sich das Diktaturgebilde zum Wohle des Volkes auswirkt oder an den vorsorglich miteingebrachten Subversivkräften die Zähne ausgebissen hat.
Ein antikes Urteil über die Demokratie fällte Platon:
Ein Tyrann kann ein Narr sein,
tugendhaft oder verbrecherisch,
ein Segen für seine Untertanen oder ein Fluch.
Alles ist möglich. Sogar die Vollkommenheit.
Die Demokratie jedoch ist immer
und notwendigerweise eine Katastrophe.
Athen ist so geworden wie die Leute,
die es beherrschen,
und unsere Politik hat den Charakter
einer habgierigen Pförtnersfrau angenommen,
habgierig, streitsüchtig,kleinlich und widersprüchlich.
Unsere Verbündeten wie unsere Feinde
sind vereint im Hass auf uns.
Mein Kompliment...
Sie beeindrucken mich in Ihrer Wortwahl und Einstellung immer wieder!
Zum Thema selbst: es stellt sich mir die Frage ob die dem ESM-zugestimmt habenden Politiker nicht verklagt werden können?! Schließlich haben sie das Recht, das sie vom Volk übertragen bekommen haben, ungefragt weitergegeben. Und der Taugenichts Faymann sollte zudem wegen des Wortbruchs öffentlich gegeißelt werden!Â
Schönen Dank!
Das Verklagen solcher Politiker wäre zu mild und außerdem sinnlos! Es wird sie weder strafen noch eliminieren! Die Zeit straft ohnehin und die Kasperl der EU gehen samt und sonders als besonders rückgratfreie Individuen ein in die Geschichte,denen man nach der Abwicklung des Zeitprogramms nicht einmal mehr einen Fußtritt vergönnt-das wäre schon zu viel der Aufmerksamkeit!
Geißelung hat er also nicht zu erwarten,aber mediale Hetze bis nach Hinterindien! Die globalisierte Welt wird die Helfer nicht aus den Augen lassen und ihnen den üblichen Dank abstatten!
@fleißiger Willi, so ist es.
Wir dürfen nicht an Parteien festhalten, sonder an Österreich und an denen, die für Österreich arbeiten.
Â
Und wie ich immer schon erwähnt habe, setzen sich an alle Ideologien die Skrupellosen an die Spitze. Machtgeil und besessen. Das arme Würstel von Wähler wird mit der Ideologie geknebelt. Mit Schulden auf Steuerzahlerkosten geblendet.
Â
Österreich war noch nie frei. Denn auch die Urväter der Zweiten Republik haben sich schon ihre Pfründe gesichert. Kreisky hat dem Ganzen eines "draufgesetzt".
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