Rekordbetrug mit EU-Geld: Hunderte Millionen Euro veruntreut

4. Juli 2012 - 16:00
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Beim Bau einer Straße verschwanden hunderte Millionen Euro.
Foto: Henning 284 / Wikimedia

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Subventionen

Der bisher größte Betrugsfall mit EU-Fördergeld ist öffentlich geworden. Im italienischen Kalabrien sind in betrügerischer Weise 389 Millionen Euro zu viel in ein Straßenbauprojekt geflossen. Dabei handelt es sich „um einen außergewöhnlich hohen Betrag“, kommentiert die EU-Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF. Die Geschichte missbräuchlich verwendeter Steuergelder in der Europäischen Union ist um ein teures Kapitel reicher.

Hunderte Millionen verschwinden

Österreich zählt zu den Nettozahlern innerhalb der EU. Netto flossen im Jahr 279,9 Millionen Euro in den Brüsseler Haushalt. Ein großer Teil dieses Geldes fließt in den Kohäsionsfonds. Dessen Mittel sollen wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa beseitigen. Mit welch bescheidenem Erfolg dieses Unterfangen bisher gesegnet war, zeigt die aktuelle Krise rund um den Euro. In Kalabrien wurden beim Bau einer Straße 389  Millionen Euro abgezweigt. Das geht aus dem Jahresbericht der europäischen Betrugsbekämpfungsagentur OLAF hervor: „Es handelt sich um einen außergewöhnlich hohen Betrag, der aufgrund besonderer Umstände zustande kommt.“
Die Fahnder konstatieren rechtswidrige Auftragsvergaben an Subunternehmer, Interessenskonflikte und Mängel sowie Fehler in der Bilanzierung. Bemerkenswert ist, dass die betrügerischen Vorgänge weit in die Vergangenheit reichen. Schon in den Jahren 1994 bis 1999 wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt. Daraufhin angeforderte Berichte hätten die Causa nach langwierigen Ermittlungen schließlich ans Licht gebracht - ans Licht der breiten Öffentlichkeit allerdings erst im Jahr 2012.      

Wohin fließt das Geld?

Österreichs Zahlungen an die EU und ihre Institutionen sind im Zuge der Eurorettung sprunghaft angestiegen. Der Europäische Stabilitätsmechanismus wird zu in ihrer Höhe unlimitierten Zahlungen führen. Das Parlament und die Regierung hätten keinerlei Recht mehr, Zahlungen zu verweigern. Angesichts des Falles in Kalabrien stellt sich die Frage, ob österreichische Steuergeldmilliarden in Brüssel, Straßburg und dem Gouverneursrat tatsächlich gut aufgehoben sind.

Kurztitel: 
Rekordbetrug mit EU-Geld
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Kommentare

Nein, nicht typisch EU. Sondern typisch supranationaler Staat/Organisation!
Wen die zugrundeliegenden Zusammenhänge interessieren, wieso eine UdSSR oder auch eine EUdSSR nicht funktionieren kann, dem empfehle ich das Buch "Die überentwickelten Nationen" von Leopold Kohr.
Kurz auf den Punkt: der Nutzen wächst nur linear, während die Probleme, ab einer bestimmten Größe (Nationalstaat) exponentiell zunehmen.
Daß die Realität bei Linksextremisten wie dem Maoisten Barroso (Anhänger des größten Massenmörders aller Zeiten zu sein, prädestiniert für Führungsposten in der EUdSSR und Loblieder in den Medien) oder der rotgrünschwarzgelben Einheitsfront der Globalisten keine Rolle spielt, ist nichts neues.
Um deren kranke Vision von der Weltregierung zu verwirklichen, müssen eben Opfer gebracht werden - von den anderen, versteht sich, während sie ihre Kinder auf Privatschulen schicken...

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Bild des Benutzers Josef Berger

Es sind 80 Milliarden
die in den letzten dreissig Jahren im maroden italienischen Süden fast spurlos verschwunden sind !

EU versenkt 389 Millionen Euro in Kalabrien

Ja , und auch hier verschweigt die Welt, wer dort in Kalabrien ununterbrochen regiert seit den 2.WK!
Nämlich die Kommunisten und die Linken , die sich scheinheilig unter den Parteikürzel (PD)
(Partito Democratia-Demokratische Partei) verschanzen.
http://dolomitengeistblog.wordpress.com/2012/06/30/euddsroffener-brief-a...

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Demokratie in der EU. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich totlachen.
 
Mit den Fördergeldern, um die man betteln muss, steuern sie genau so fleißig wie seinerzeit in der UdSSR ihre Machenschaften. Dort hat es Planwirtschaft geheißen. Und steuern natürlich die Geldern gezielt zu den neuzeitigen Bonzen. Um in den Genuss der Zuwendungen und Posten zu kommen, fallen dann alle Politiker brav in die Knie.
 
Wer z.B. die Abfallwirtschaft studiert,speziell die Steirische, der wird sein blaues Wunder erleben. Wenn man diese Vorschriften einhaltet, dann ist man schon beim Kauf enteignet. Da geht es nicht mehr um Sinnhaftigkeit, sondern um Geldmacherei.

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Bild des Benutzers der faule Willi

... wohin das Geld in Kalabrien(!) geflossen ist ...

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dfW