ESM vor Verfassungsgericht: „Jetzt haben wir die Leiche!“
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wird, als es einen Automatismus der Zahlungen nicht zulassen wird.
Foto: Unzensuriert.at
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JustizIn Österreich ist die Aufregung über den ESM groß, jedoch steht dessen Umsetzung nichts mehr im Weg. Die ESM-Gesetze werden mit der Beurkundung durch Heinz Fischer in Kraft treten und können erst danach vor dem Verfassungsgerichtshof angefochten werden. Anders in Deutschland: Dort entscheidet das Verfassungsgericht vor Inkrafttreten eines Gesetzes über dessen Verfassungskonformität und hat daher auch den Bundespräsidenten ersucht, mit seiner Unterschrift so lange zuzuwarten. Joachim Gauck entspricht dieser Bitte. Im Gegensatz zu Österreich protestieren in Deutschland auch zahlreiche renommierte Ökonomen gegen den ESM. Mehrere Klagen gingen bereits beim Bundesverfassungsgericht ein. Einer der Kläger ist der Wirtschaftsexperte Wilhelm Hankel. Im Unzensuriert-Interview erklärt er, warum ein "Nein" des Bundesverfassungsgericht wahrscheinlicher denn je ist.
Der ESM ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland problemlos durchs Parlament gegangen. Wie hoch schätzen Sie die Chancen ein, dass Verfassungsgerichte das Projekt stoppen?
Hankel: In Deutschland schätze ich sie seit einigen Tagen höher ein als je zuvor. Erstens wird das Bundesverfassungsgericht unsere neue Klage annehmen. Zweitens hat sich das Gericht, was es noch nie zuvor getan hat, in der Öffentlichkeit Beratungsfrist ausbedungen und das sogar dem Bundespräsidenten mitgeteilt, als ob es verhindern wollte, dass er zu schnell unterschreibt. Wir werden in Deutschland also zumindest eine starke Verzögerung des Fahrplans erleben.
Trauen Sie es dem Verfassungsgericht zu, tatsächlich "Nein" zu sagen?
Hankel: An sich sollte ein Verfassungsgericht niemals Nein sagen, sondern Bedingungen stellen. Die Richter haben einmal den Fehler gemacht und zwar bei der ersten Euro-Einführungsklage im Jahr 1998, die sie zurückgewiesen haben. Aber da hatten sie eine Begründung, die mich als Ökonomen mehr überzeugt hat als unseren juristischen Verfahrensbevollmächtigten Professor Schachtschneider. Sie haben gesagt, im Wesentlichen stützen wir die Klage auf Prognosen: Dass der Euro nicht so stabil wie die D-Mark sein kann, dass die Bundesbankpolitik nicht auf Europa übertragen werden kann,… Ich habe damals zu Herrn Schachtschneider gesagt und das sage ich heute noch: Ich als Laie sehe ein, dass ein Gericht einen Mörder nicht verurteilen kann, bevor er den Mord begangen hat.
Mittlerweile ist die Leiche ja da.
Hankel: Ja, jetzt haben wir die Leiche und seitdem ist das Gericht auch sehr viel restriktiver in der Sache geworden. Die zweite Klage haben die Richter ja in Teilen positiv beschieden. Verfassungsgerichtspräsident Voßkuhle hat ziemlich wörtlich gesagt: „Wir mischen uns nicht in die Politik ein, das ist nicht unsere Aufgabe, Politik wird im Bundestag und im Parlament gemacht, aber die Regeln, unter denen sie das diskutieren und entscheiden, müssen der Verfassung gemäß sein." Und dann hat er zwei Regeln aufgestellt: Erstens das Prinzip der Einzelbewilligung. Jede Tranche - auch jede ESM-Tranche - muss nach dem bestehenden deutschen Recht einzeln genehmigt werden. Frau Merkel muss also immer zittern, ob sie die nötige Mehrheit bekommt. Zweitens, dass es bei der Übertragung von Staatseinahmen auf ausländische Staaten keinerlei Automatik gibt. Das heißt im Klartext: keine Eurobonds.
Aber genau diese Einzelbewilligung widerspricht ja dem, was der ESM will.
Hankel: Die jetzige Klage läuft im ökonomischen Kern darauf hinausläuft, dass der ESM eine Nachschussverpflichtung beinhaltet, die immer neue Zahlungen nach sich zieht. Deswegen bin ich mir sicher, dass das BVG im Minimum sagen wird, dass jede Zahlung einzeln genehmigt werden muss.









Kommentare
Jaja, der Heinzi, hihihi
Also was Ihr alle gegnen unseren "Bundes Heinzi" habt??? Der kennt sich doch aus, der weis wie es geht! Hat nicht damals schon ein gewißer Hr. Kreisky gesagt, ich zitiere: Immer wenn es was zum Abstimmen gab ist der Heinzi aufs Klo verschwunden! Un was bitte schön kann man als Herr und Frau Österreicher von so einem erwarten??? Richtig!!! Er verrät die Rep. Österreich und das ganze Volk!!! Er stimmt zu, unser Steuergeld in die korrupte EU zu pumpen für nichts und wiedernichts!!! Ein Tipp von mir "Bundes Heinzi", geh aufs Klo und versteck dich, so wie du es immer gemacht hast!!!
Bundespräsident Heinz Fischer
unterschreibt ein Gesetz, welches die Budgethoheit der Österreicher über ihr hart erarbeitetes Steuergeld zerstört, aber gleichzeitig hat diese Raubw.nze die Frechheit, mit dem Karrieristen Scheuch von diesem Putsch abzulenken. Fischer mag noch so über diesen Schritt Richtung Weltregierung frohlocken - die EUdSSR wird keinen Bestand haben, da es ein marxistisches Konstrukt ist und daher einer Geisteskrankheit, welche die Realitäten der Natur leugnet, entspringt.
Und die selbsternannten Musterdämokratten in ORF und der vereinigten zionistischen Medienfront finden kein Wort der Kritik, während sie, wenn ein Polizist einem Drogenneger eine Watschn gibt, luftschnappend aus ihren Schuhen kippen.
Was für eine Bananenrepublik und ihr Kloakenestablishment!
Verfassungsgericht
Das Bundesverfassungsgericht darf also erst tätig werden, wenn es schon zu spät ist? Nicht korrekt! Das gehört geändert, oder wir brauchen kein Verfassungsgericht und schaffen die repräsentative Demokratie - die sowieso nicht stattfindet - ab und führen die direkte Demokratie ein. Dann brauchen wir kein Verfassungsgericht.
Dass die die Klage auf Offenlegung aller Tätigkeiten
und Beschlüsse des ESM mit einklagen sollten. Dies, sofern der Verfassungsgerichtshof den ESM nicht als ganzes als verfassungswidrig erklärt.
Â
Es kann nicht sein, dass eine Institution ohne Kontrolle und ohne Rechtfertigung auch noch geheim die Gelder der Steuerzahler in dunkle und unseriöse Kanäle versickern lässt und lassen kann. Unter dem Motto, unsere Freunde gehen euch nichts an. Ist die EU jetzt schon mehr als korrupt, was erst wenn diese Leute total unkontrollierbar werden. Wo die Interessen der Lobby durchgepeitscht werden und die der Bürger auf der Strecke bleibt.