Theatermanager wiederholt unter Verdacht der sexuellen Belästigung
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David Brenner, Sepp Eisl, SPÖ, ÖVP, Salzburg, Landestheater, Landeskliniken, Protektion
Foto: Thomas Pintaric/ Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
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SalzburgDas Salzburger Landestheater ist dieser Tage nicht durch aufsehenerregende Premieren in die Schlagzeilen gelangt, sondern, wie ORF.at berichtet, durch vermeintliche Verfehlungen dessen kaufmännischen Leiters Stefan B. Ihm wird die sexuelle Belästigung von Mitarbeiterinnen des Landestheaters vorgeworfen. Dies führte letzte Woche zu seiner Beurlaubung durch Landeshauotmannstellvertreter und Kulturreferent David Brenner (SPÖ). B. spricht von einer gezielten Verleumdungskampagne.
B. war schon an vorheriger Wirkungsstätte auffällig
Der normale Vorgang der Beurlaubung in einem anscheinend wohlbegründeten Verdachtsfall scheint sich allerdings zu einem handfesten Skandal zu entwickeln. Wie nämlich bekannt wurde, waren gegen B. schon an seiner vorherigen Arbeitsstätte, den Salzburger Landeskliniken, gleichartige Vorwürfe laut geworden. Was den Landeshauptmannstellvertreter aber nicht hinderte, B. zum kaufmännischen Direktor des Landestheaters zu bestellen. Brenner will von den Vorwürfen nichts gewusst haben. Auch zu B´s Managementproblemen in Bad Gastein gibt sich Brenner ahnungslos. Eine noch schiefere Optik erhält das Salzburger Bestellungswesen dadurch, dass B. für seinen Wechsel von einem Landesunternehmen zum anderen auch noch 170.000 Euro Abfertigung erhalten hat. Herrn B´s Karriere und die vermeintliche Ahnungslosigkeit des zuständigen Politikers sind zumindest bemerkenswert.
Brenner schiebt schwarzen Peter ÖVP zu
Vorwürfe der ÖVP, Brenner habe die Beurlaubung viel zu spät ausgesprochen und trage auch die Verantwortung für die Abfertigung, erwidert SPÖ-Klubobmann Meisl damit, dass ÖVP Landesrat Sepp Eisl für Verträge und Abfertigungen zuständig sei.









Kommentare
Was wohl die veröffentlichte Meinung
mit dieser (störenden) Meldung macht. Haben wir doch Wichtigeres aus der Politik zu erörtern. Staatsbürgerschaftsvergaben z.B.- aber nicht die aus dem Dunstkreis von Frau LH Burgstaller. Sollte sie doch vom "mainstream" aufgegriffen werden, wird wohl der Not gehorcht, mit allen Mitteln von echten Problemen, wie z.B. dem ESM abzulenken. W.
Eine blendende Ablenkung bringt auch das
MKT (MultiKultiTheater).
Der "Kleine Mann" hat nur bedingte Ressourcen. Also beschäftigt man ihn mit Nachbarstreitproblemen.
Einfach und genial.