Südafrikanische Farmer beklagen Rassenhass und Völkermord

26. Juli 2012 - 11:13
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Gegen Julius Malema haben weiße Farmer in Den Haag Klage
wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingebracht.
Foto: Gary van der Merwe / flickr

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Afrika

Seit 1994 wurden mehr als 3.000 weiße Farmer in Südafrika ermordet, oft unter schrecklichen Umständen. Allein in diesem Jahr wurden binnen eines Monats bereits 17 gewaltsame Todesfälle registriert, darunter sechs „Buren-Morde“ – Morde an Weißen, die auf isolierten Bauernhöfen leben. Die Situation ist so alarmierend, dass die in Washington ansässige Nichtregierungsorganisation „Genocide Watch“ im September 2011 den Status von Südafrika vorübergehend von Beobachtungsstufe 5 (Polarisation) auf Stufe 6 (Vorstufe zum Völkermord) hinaufsetzte.

Eine Hauptrolle bei der Schaffung dieser Atmosphäre von Angst und Gewalt spielt Julius Malema, mittlerweile ausgeschlossener, aber immer noch breit unterstützter Anführer der Jugendorganisation des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC). Laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes gilt er als einer der einflussreichsten jungen Männer des Landes. Mehrfach stimmte er auf Kundgebungen Lieder mit Inhalten wie „Töte den Buren, töte den Farmer“ („Shoot the Boer, Shoot the Farmer”) an und begünstigte damit den Hass gegen Weiße. Falsche Behauptungen, wonach „Lohnarbeiter von den Buren schlecht behandelt werden“ und „die Weißen 80 Prozent des Landes besitzen“ – obwohl es im Jahr 2001 tatsächlich weniger als 33 Prozent waren –, stachelten die Aggressionen gegen weiße Farmer noch zusätzlich an.

Verbrechen als Teil des politischen Kalküls

„Die Buren-Morde sind keine gewöhnlichen Verbrechen, sondern fügen sich in einen Kontext, indem die ANC-Regierung die weißen Farmer aus politischen Gründen loswerden will. Es handelt sich somit um Völkermord und um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit", erklärte der Südafrikaner Henk van de Graaf, Vize-Präsident der Transvaal Agricultural Union (TAU), im Februar auf einer internationalen Konferenz im Europäischen Parlament. Abgeordnete des Vlaams Belang, der FPÖ und der Lega Nord hatten sie organisiert, um Besorgnis über die Gewaltexzesse in Südafrika zu äußern. Die Regierung wurde dabei aufgefordert, endlich sicherheitserhöhende Maßnahmen zu treffen.

Afrikas Weiße wehren sich verstärkt gegen den anti-weißen Rassismus zu stoppen. Beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag hat ein Farmer aus Rustenburg bereits 2010 Klage gegen Julius Malema wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingebracht. Der Landwirt wirft dem Provokateur vor, mit seinen Liedern Anhänger der ANC-Jugendorganisation zum Völkermord gegen Südafrikas Buren aufzurufen. Aus Angst vor Verfolgung sollen der Farmer und seine Familie Südafrika bereits kurz darauf verlassen haben.

Kurztitel: 
Völkermord an Südafrikas Farmern
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Kommentare

Ich bin ein Seher!
Ich sehe schon die nächsten Millionen Schwarzen hungern.
Hungern in einem Land, das alle ernähren könnte, auf Höfen, die sie nicht bewirtschaften können.
Manche Dinge widerholen sich immer wieder.
Zuerst Rhodesien bald Südafrika.
Da es aber hier nicht um angeblich unterdrückte und verfolgte Schwarze geht, wird die Welt wegschauen - vor allem die politisch sonst do correcte.

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und es sieht so aus als ob sie uns dort nicht haben wollen.

Wo ist der Unterschied? Wenn sie es nicht lernen können, dann sollen sie uns halt wieder holen. Aber eben nur wenn sie wollen.

Und helfen können wir ihnen mit unserem KnowHow und nicht mit Geld.

Aber die Spielchen der Globalplayer sind nicht durchschaubar und daher ist es für uns nicht durchschaubar. Egal was die Medien schreiben.

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@ Vorherige Kommentare:
Hier wirds langsam so weit rechts, dass mein Desktop schon schief dasteht.
@ Simbabwe: Du stellst 12Mio. Menschen mit schwarzer Hautfarbe mit zehn auf die gleiche Ebene, die tatsächlich die Macht im Land haben. Mugabe und seine Landreformen gehen immer noch weiter. Dennoch hat sich in den letzten Jahren eine Opposition gebildet, die sich gegen seine Diktatur wehrt. Nicht "die Simbabwer" oder "die Schwarzen" sind für das ökonomische Desaster verantwortlich - es ist eine kleine Herrscher-Elite, deren Ruinen (erst einmal abgelöst) auch wieder repariert werden.
Schau nach Malawi. Dieselbe Situation: Bingu wa Mutharika hat das Land runtergewirtschaftet. Im April starb er. Präsidentin Joyce Banda löste ihn ab und mit dem Land gehts wieder aufwärts. Das sage nicht ich, das sagen europäische Länder, die USA, der IWF und die Weltbank.

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Das ist einfach zu lösen! Einfach den Fernseher aufdrehen,dann derfangt sich der Desktop schon wieder!
Was der IWF und die Weltbank sagt,ist nicht unbedingt als Richtschnur zu nehmen! Aber wie sie meinen!

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Zugegeben, ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen als damals durch die Ermordung und Vertreibung weißer Farmer die Versorgung mit Lebensmitteln bzw. deren Anbau rapide stagnierte und daraufhin Hungersnöte ausbrachen...tja so musste man nun wie damals an einer Wurzel lutschend in irgendeinem Erdloch sitzen. Was die Arbeitsmoral betrifft so denke ich braucht man hier kein Wort darüber zu verlieren denn die besteht offenbar darin massenhaft Kinder zu zeugen - mehr nicht. Nun mag man einwenden, dass traditionell viele Kinder für die Alten eine Altersvorsorge darstellten, da diese Haus und Hof bewirtschaften sollten wenn die Eltern nicht mehr dazu in der Lage sind bzw. die Kinder eben durch Arbeit die Alten versorgt haben. Gut und schön aber...der Arbeitsmarkt dürfte dort nicht gerade der schwunghafteste sein. Hauptsache der Europäer spendet fleissig damit diese Leute irgendwann vor den Toren Europas stehen und um Einlass bitten.

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Es gibt noch genügend Trottel, die nach Südafrika auswandern. Die werden dort nicht lange glücklich werden. Es wird nicht mehr sehr lange dauern, dann wird auch das reichste und modernste Land Afrikas nur noch ein Armenhaus sein, so wie z.B. Simbabwe, das dereinst der Brotkorb Afrikas war und das Getreide sogar exportierte, und jetzt nicht mal mehr die eigene Bevölkerung ernähren kann, weil die Schwarzen, nachdem sie die weißen Farmer verjagten, sich nicht selber ernähren können. Sie wissen einfach nicht wie es geht. Und in Südafrika wird es auch nicht anders laufen.

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Der Nelson Mandela war ja bekanntlich auch ein Mörder und wurde vom weltweiten linken Mob freigepresst. Er bekam auch den Friedensnobelpreis für seine Terrorakte und eigenhändigen Morde.
So gesehen weiß man, was "dem jungen Mann" passieren wird: auch er wird vom linken Plebs geehrt werden (wie ja jeder linke Mörder: siehe Che und Stalin in Wien etwa) und wird vom sozialistischen Nobelkomitee auch irgendwann ein Börserlgeld erwarten dürfen - in Form eines Friedensnobelpreises.
Merke: Nobelpreise gibt es ja fast ausschließlich nur für Linke bzw. Personen mit mosaischem Glaubenshintergrund - idealerweise genau in der Konstellation.

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Soviel ich weiss hat Mandela niemals zu Gewalt an Menschen aufgerufen.
Was dort heute abläuft ist ein anderes Thema.Schwarze Ausländer werden dort auch regelmäßig verjagt und umgebracht.Von den Vergewaltigungen gar nicht zu reden.
Auf ARTE kam eine Reportage über die Morde an den Farmern-einige wollen nach Georgien gehen.

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Das Problem ist für mich, daß ich nie etwas ausschließe. Wenn also jemand etwas genaueres weiß, würde ich gerne erfahren.

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