Süßer die Kuhglocken nie wieder klingen...

19. Juli 2012 - 7:54
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Anrainer einer Weide wurden durch das Glockengebimmel
bis zur Weißglut gebracht. Jetzt sind die Kuhglocken verboten.
Foto: hdzimmermann / flickr

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Steiermark

Am Hals der Kühe hat sich’s ausgebimmelt – zumindest in der Steiermark und in der Nähe von Wohnsiedlungen. Weil zwei Familien in Stallhofen (Bezirk Voitsberg) vom Glockenlärm der wiederkäuenden Weidetiere bis in die Träume verfolgt wurden, erteilte der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) am Dienstag ein Glocken-Verbot. Kuhglocken auf eingezäunten Weiden nahe bewohnten Gebietes seien unzumutbar für die Anrainer, heißt es in den veröffentlichten Rechtssätzen.

Vor Gericht musste die heitere Angelegenheit, weil sich ein Landwirt im vergangenen Herbst weigerte, seinem Vieh in der Nacht die Glocken abzunehmen. Durch die Nachtaktivität der Tiere sorgten deren tragbare Musikinstrumente am Hals auch in den an sich ruhigeren Stunden für gehörigen Wirbel bei den Anrainern. Erschwerend kam hinzu, dass die Kühe aus einem metallischen Futtertrog fraßen, was die gereizten Ohren noch zusätzlich strapazierte. Es folgte eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft und eine Geldstrafe für den uneinsichtigen Bauern.

Tradition oder Belästigung

Doch dieser zeigte keine Einsicht, sondern erklärte das Gebimmel zur Tradition. Außerdem wirke es seiner Meinung nach beruhigend. Bei einem Lokalaugenschein des UVS traf Richter Erich Kundegraber allerdings weniger auf entspannte, denn auf „völlig fertige“ Bewohner: „Sie konnten nicht mehr schlafen. Ihre Nerven lagen blank.“ Deshalb entschied er: „Eine unzumutbar belästigende Verwahrung von Rindern liegt vor, wenn die Tiere mit Kuhglocken in einem ländlichen Gebiet mit verstreuten Wohnobjekten innerhalb einer umzäunten Weide gehalten werden und die Tiere in der Nacht durch das Läuten der Glocken ein lautes Geräusch erzeugen, welches die Nachtruhe von Anrainern stört.“

Es bestehe kein Grund, auf einer eingezäunten Weide, die allseitig leicht einsehbar ist und in keinem Almgebiet liegt, Rinder mit einer Glocke zu versehen. Innerhalb einer Streusiedlung gehörten Kuhglocken weder zur traditionellen Besonderheit des ländlichen Raumes noch müssen sie als beruhigend empfunden werden. Sollte der Landwirt dem Kuhglocken-Verbot jetzt nicht nachkommen, drohen ihm noch höhere Strafen seitens der Bezirkshauptmannschaft.

Kurztitel: 
Kühe dürfen nicht mehr bimmeln
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Kommentare

hinterhältig verscherbelt wird.

Bleibt bitte dem Wichtigen treu und betreibt Aufklärung darüber, was in der EU wirklich passiert. EU hin, EU her, dass was die EU-Bonzen hinterfotzig betreiben ist ein Verrat an Europa.

Mit dieser Unverfrorenheit nützt wirklich nur mehr die Straße. Die Stimmung kann doch in anderen Ländern nicht anders sein.

Auch wenn der Lissabon-Vertrag eine Demo gegen die EU verbietet und auch die Todesstrafe angedroht ist, jetzt werden sie diese noch nicht einsetzen, jetzt sind die Menschen noch nicht zur Gänze weichgeklopft. Aber bald ist es zu spät.

Und wenn die Opposition es nur aus Stimmensammlung betreibt, solange Deutschland noch nicht ratifiziert hat, lebt noch ein Funke Hoffnung.

Bürger der Vernunft, rettet euch!!!

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Ich sehe in der Tat keinen Grund für lautes Glockengebimmel auf einer eingezäunten Weide. Der ursprüngliche Zweck der Glocken, die freilaufenden Kühe wiederzufinden, ist ja hier gar nicht gegeben. Und ich könnte mir vorstellen, dass die Kühe auch nichts dagegen haben, das Gebimmel an ihrem Hals loszuwerden. 
Ich finde, das ist ein vernünftiges Urteil.

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Ursache- Ursache.... Wirkung -Wirkung... Manche Leute wollen halt partout Traditionen aufrecht erhalten und manche Leute wollen halt partout Traditionen vernichten! Nun das ist sowieso ein unfairer Kampf,weil die Traditionen zwar aufrecht erhalten werden von Neuankömmlingen,das aber wahrscheinlich genau nur mit Hilfe von Menschen,die in angesammelten Neuankömmlingerbezirken nicht leben wollen! Wenn sie Glockengebimmel stört.... na ja früher hätt ma gsagt: A schlechts Jahr dawischt... Da heißts wieder heimkehren nach Wien! Da gibts keine Kühe!

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Ich lebe, nachdem ich Wien freiwillig verlassen habe (fragen Sie mich nicht warum), am Land, in einem Kurort und bin glücklich, wenn ich vor meiner Villa Kühe sehe und höre, ebenso wie das Gackern gücklicher Hühner, das Krähen eines Hahnes am Mist, das Zwitschern der Vögel, das Zirpen der Grillen, eben Geräusche der Natur !
Auch hier gibt es Mitbewohner welche sich belästigt fühlen, wenn Kühe auf dem Weg vom Stall zur Weide sich auf der Strasse erleichtern (Kuhfladen). Also betonieren wir doch gleich alles zu, verbannen die Kühe in Ställe, die Hühner & Schweine in Massenverschläge und schaffen alle alten Traditionen ab. Entsetzlich ....
Wie sieht der Richter die Lärmbelästigung durch rasende, knatternde Motorräder und donnernde LKW's in der Nähe von Siedlungen und werden jetzt alle Flughäfen in der Nähe von Siedlungen gesperrt ?

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Wenn ich es aber richtig gelesen habe, befinden sich die Kühe in einem überschaubaren Gehege. Und nur deshalb hat der USV das Verbot ausgesprochen.

Aber es ist richtig. Landleben ist Landleben und die Leute siedeln sich an und verlangen anschließend die Verbannung der Urbevölkerung mit all ihren Traditionen und natürlichen Geräuschen und Gerüchen. Ähnlich ist es ja mit unseren Zugereisten. Das aber ist ein anderes Kapitel. Oder doch nicht??

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Ist ja unglaublich, dass Sie sich sogar bei einem solchen Artikel auf Zuwanderer beziehen, Herr PapaJoe. Geht's noch ? Sehen Sie sich denn in dem Fall als die Kuh ? Und was kommt noch als Zugabe ? Islamisten schlachten jetzt auch schon unsere Kühe oder was. Tut mir leid, aber Sie gehören für mich in die tiefste braune Schublade.

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Das ist ja das Problem mit der Bevölkerung. Mit Leuten wie dir. Die nicht sehen, dass die Zuwanderer ins Paradis strömen wie die Leute in die Natur, dass der Zuwanderer genau so SEINE Interessen fordert wie der Siedler auf der Weide. Wenn nicht so horizontlose herumlaufen würden, wäre die Welt eine schönere.

Was hat Natur mit Bräune zu tun? Ja der Stamm ist braun. und lange Zeit sind die Pflaumen grün, bis sie reifen. Die singen dann, ich bin deine Zwetschke, du mein Stamm.

Aber sei beruhigt, ich will weiß bleiben und möchte nur eine schönere Welt.

Du bist wahrscheinlich der Urlauber im Dorf, der sich über das Kirchengeläute aufregt.

Nimm dir Zeit und mach dir einmal über die Natur gedanken. Das kann dir nicht schaden.

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amderseits auch die Kühe.

Wer war zuerst am Platz?

Ich denke aber schon, dass der Landwirt ob der Verbauung seinem Ärger Gehör verschaffen wollte.

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Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren.
Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.
Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten.
Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie ausbeuten.

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Wenn Gott nicht wollte das wir sie essen, haette er sie nicht so lecker gemacht.
(Sag ich mal als Atheist)

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