Deutsch-türkisches Bildwörterbuch ist ein Renner

26. Juli 2012 - 10:46
Bild: 
Hund, Schwein und Co. sind ein unerwarteter Bestandteil
der 2. Auflage des deutsch-türkischen Bildwörterbuchs.
Foto: Neue Welt Verlag

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Schule

Mit über 777 Wörtern können Schulkinder spielerisch österreichisches Deutsch und Türkisch lernen - empfohlen vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. So beschreibt sich die zweite Ausgabe des farbenfroh illustrierten "Bildwörterbuchs Österreichisches Deutsch-Türkisch", die kürzlich erschienen ist.

Als erster Verlag in Österreich schaffte es der Neue Welt Verlag mit der neuen und verbesserten Auflage des großen Bilderwörterbuchs auf die Empfehlungsliste des Bildungsministeriums. Das Wörterbuch entstand in Kooperation mit der Yeni Vatan Gazetesi („Neue Heimat Zeitung“) und wurde vom Ministeriums für die zweite bis vierte Schulstufe als Lehrmittel in den Gegenständen Deutsch, Lesen, Schreiben (Deutsch als Zweitsprache) und Muttersprachlicher Unterricht Türkisch für geeignet erklärt. Bereits für das kommende Schuljahr kann das Bilderwörterbuch damit als Unterrichtsmittel erworben werden.

Buchprojekt soll Integration fördern

„Mit diesem Buch können Kinder von der zweiten Schulstufe aufwärts mit Bildern, österreichischem Deutsch und türkischen Wörtern ihre Sprache nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause mit ihren Eltern auf spielerische Weise verbessern. Nach der 3.000 Stück-Erstauflage freuen wir uns mit der neuen, verbesserten Druckauflage und durch die Empfehlung des Bundesministeriums einen Beitrag zur Integration leisten zu können“, so Birol Kilic, Herausgeber des Buches und der „Neue Heimat Zeitung“. „Österreichisches Deutsch ist für uns Menschen aus der Türkei genauso wichtig wie Wasser, Luft und Brot. Nur so können wir unsere Gefühle ausdrücken und fallweise auch vernünftig und demokratisch Einspruch erheben. Nicht nur das, auch unsere staatsbürgerlichen Pflichten verstehen und unsere Landsleute besser kennen lernen.“

Als integrationsförderndes Buchprojekt soll das Wörterbuch Kindern mit türkischem Migrationshintergrund die deutsche Sprache auf fantasievolle Art nahe bringen. Daher behandeln witzige und farbenfrohe Illustrationen alltägliche Themen wie Körper, Familie, Farben oder Bekleidung. Nach der erfolgreichen ersten Auflage des Buchs nahm der Neue Welt Verlag einige Änderungen im Bildwörterbuch vor. So wurden zum einen gendergerechte Berufsbezeichnungen ins Wörterverzeichnis hinzugefügt – die für Unzensuriert.at bei der Lektüre allerdings nicht augenscheinlich erkennbar waren. Außerdem finden sich jetzt in der neuen Auflage auch typisch österreichische Begriffe wie „Schwammerl“ oder „Erdäpfel“.

Keine Anpassung an den Islam

Entgegen der üblichen Erwartung ist das Bildwörterbuch weder politisch überkorrekt noch konservativ-islamisch. Schon auf der Vorderseite des Umschlags prangt ein überdimensionaler Hund – ein Tier, dass im Islam eigentlich als unrein gilt – und der fortan fast im gesamten Buch vorkommt. Im Kapitel „Auf dem Bauernhof“ sind neben Schafen, Ziegen und Eseln auch Schweine und Ferkel zu finden. Der Verzehr ihres Fleisches ist laut Koran verboten. In der Minderheit sind Frauen und Mädchen mit Kopftuch – von den über hundert illustrierten Personen tragen gerade einmal eine Handvoll das markante Kleidungsstück. Schleichwerbung für Europas größten Vermarkter von Milchprodukten nach türkischer Art wird im Kapitel „Speisen und Getränke“ gemacht: die Milch („süt“) trägt das Logo des in Deutschland ansässigen Unternehmens „GAZi“.

Kurztitel: 
Deutsch-türkisches Bildwörterbuch
Spende für Unzensuriert
 

Kommentare

WAS HABEN DIESE OFFENSICHTLICHEN SPANIER HIER ZU SUCHEN, HÄTTEN SIE DOCH EIN TÜRK.-SPANISCHES WÖRTERBUCH DRUCKEN SOLLEN, DIESE . ..

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Haetten wir ein Buch fuer tuerkische Kinder mit Schweinderl, Hund und ohne Kopftuch gemacht waeren wir wieder die boesen Nazis.
Sind Spanier bleibt uns diese Sinnlosdiskussion wenigstens ersparrt.

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Passt trotzdem nicht!

Das kostet unnötiges Geld und gelangt trotzdem nicht dorthin, wohin es gelangen soll. Da stößt sich kein türkischer Mitautor daran,der verdient fürs erste und fürs zweite sind diese blöden Bildwörterbücher keiner Sprache förderlich! Komisch- früher lernten die Menschen freiwillig Fremdsprachen und zwar in einem Ausmaß,wo einem heute noch die Spucke wegbleibt! Das absichtliche Verdodeln der meisten Sprachen wird gerne hingenommen und ob jetzt jemand Müsli auf Griechisch oder Ungarisch weiß ist unerheblich! Der eigenen Grammatik nicht mehr mächtig,lässt sich keine Fremdsprache ordentlich erlernen!

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Bild des Benutzers der faule Willi

Ein deutsches Unternehmen?

Vorstand Dr. Eduard Garcia,
für den Inhalt verantwortlich José Antunez.
Ja, echt typische Deutsche.

http://www.gazi.de/metanavi/impressum.html

Aber man muß ja schon zufrieden sein, daß dieses Machwerk nicht auch noch vollmundig den Islam bewirbt, ...

also:

Danke!

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dfW

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