Nach ESM-Zustimmung: „Evas Sommertour“ als Spießrutenlauf?
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Die Grünen, Eva Glawischnig, Sommertour, ESM, SPÖ, ÖVP, Facebook, Europäische Union, Wahlen, Koalition, Bundeskongress, Nationalratswahl, Kritik
Foto: Christian Jansky / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
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ParteienHeute starten die Grünen mit " Evas Sommertour" eine Bustreise quer durch Österreich. Jeder ist dabei eingeladen, mit Eva Glawischnig zum "Grillen und Chillen" mitzukommen. Vor allem gehe es Glawischnig darum, den Menschen zuzuhören, um zu erfahren, was sie bewegt und ärgert. Gut möglich, dass sie sich dabei eine Menge Kritik anhören muss. Besonders die Zustimmung zum ESM löste auf Glawischnigs Facebook-Profil sehr viel Unmut aus.
Die Grünen stimmten zusammen mit der SPÖ und der ÖVP für den Europäischen Stabilitätspakt (ESM). In diversen Medien werden die „Pseudo-Ökos“ als Retter hochgejubelt, die möglicherweise einmal mehr ein Zeichen zukünftiger Regierungstreue gezeigt hätten. Spekuliert wird bereits über eine Dreierkoalition von Rot, Schwarz und Grün nach der kommenden Nationalratswahl. In Sachen EU-Diktat waren sich die Parteien in der Vergangenheit schon immer einig. Vertragsänderungen zur Abgabe österreichischer Interessen an Brüssel wurden stets in gemeinsamer Eintracht beschlossen.
Doch was sagt die „grüne Basis“ zur Politik der Obrigkeit? Hat man in letzter Zeit den Facebook-Auftritt der grünen Chefin Glawischnig verfolgt, wird der Eindruck einer Revolte erweckt. Unzensuriert.at wurden mehrere Auszüge zugespielt.
Facebook-Freunde gehen mit Glawischnig hart ins Gericht
„Hoffentlich könnt Ihr nicht mehr ruhig schlafen, nachdem ihr zusammen die Zukunft unserer Kinder verkauft habts“, zeigte sich Sabine L. mit ihrem Eintrag erbost. Drastischer formulierte es Richard J. Er hinterfragt, ob die Grünen von allen guten Geistern verlassen worden seien. Dass der Grüne Werner Kogler die ESM-Gegner als Populisten bezeichnet, sieht J. als eine „Frechheit sondergleichens“. Und er wünscht den Grünen bei der nächsten Wahl einen Absturz unter 4 Prozent.
Anfangs versöhnlich meint es Franz. So könne er nicht verstehen, was so schlimm am ESM sei. Damit rücke Europa auf jeden Fall näher zusammen. Allerdings eine Stunde später schreibt Franz ganz anders. So habe er mittlerweile den Vertragstext gelesen und könne nicht glauben, dass die Grünen dem zustimmen konnten. Dass die Grünen seine Stimme nicht mehr bekommen würden, sei selbstredend.

Ein anderer User bezeichnete die Grünen als eine Schande für die Demokratie. Er würde weiters beten, dass die „machthungrige Vollidiotin Namens Glawischnig ihre Rechnung präsentiert bekommt“. Glawischnig selbst dürfte auf solche Einträge nicht gut zu sprechen sein. Kritische Einträge würde sie offenbar den „Rechten“ zuordnen, wenn man den Kommentar von Bernhard J. richtig deuten darf.
Übrigens: Der Bundeskongress der Grünen wählt schon im Herbst eine neue Liste für die Nationalratswahl. Jeder und jede der 400 Delegierten müsse selbst entscheiden, wer auf diese Liste kommen soll. Ausreichend Gesprächsstoff werden die Grünen mit Sicherheit haben.
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Kommentare
Eine Frage hätte ich noch an Frau Glawischnig.
Sind sie mit den (Fahr)Rädern auf Tour?? Sind sie gebührenfrei "On Road"?? Sind Politkasperltheateraufführungen gebührenfrei?? Und notwendig?? Gebührenfrei solidarisch mit den Wiener und anderen Städtern???? Oder ist es so wie mit von der Bellen, 50er Zonen einfordern und selber "rasen" statt grasen?
Grün-Jargon
Man sollte ihr ein großes Plakat an ihren Bus kleben (ohne diesen zu beschädigen), mit dem im eigenen Grünen-Jargon verfaßten Spruch:
"Schutzschirm im Herzen - Scheiße im Hirn!"
glavischnig
Frau Glawischnig, hauen sie sich über die Häuser, oder lösen sie ein One Way Ticket zum Mars, aber bitte lassen sie uns ÖsterreicherInnen mit ihren Sau - dämlichen Aussagen in Ruhe!!! Ich dachte immer nur blond ist blöd! Aber sie schlagen blond noch um ein zig faches!!! Gehen sie einfach nach Dribsdrill Marillen jäten, aber lassen sie ihre Finger von der österreichischen Politik! Unsere Kinder und Kindeskinder werden es ihnen danken!!!
Mit nicht freundlichen Grüßen
Rudolf Deisenhamer (GR. Neufelden)
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Herr Deisenhammer,
von einem GR-Mitglied würde man sich zumindest erwarten, dass er den Namen von Frau Glawischnig richtig schreiben kann (siehe Ihr Betreff). Doch dann hab ich gelesen, welcher Partei Sie angehören. Dann war mir alles klar. Auch Ihr eloquentes und sachliches Posting... Bravo nach Neufelden! Sie sind dieser Zwerg in der letzten Reihe oder?
Wieso mußt du dich immer mit deinen Postings so
blamieren.
Sie sind wirklich der Hammer!
...
Wenn sie der Nagel sind dann
freue ich mich
Die muß korrupt sein, denn sie redet immer von
mit den Griechen solidarisch sein.
Na jetzt, wo sie Österreich verkauft hat, hat sie es ja bewiesen. Es gilt aber wie immer die Unschuldsvermutung. Wirklich!?
Unschuldsvermutung?
... wenn jemand vorsätzlich das Land und Volk verrät? Ich pfeif` auf eine geschraubte Unschuldsvermutung. Wenn die Wähler nur ein Mal das Hirn zur richtigen Zeit einschalten, dann schicken sie die Staats-Putscher hochkantig in die Wüste...
Verrat zahlt sich nicht aus
Mit diesem ESM-Verrat, haben die „Grünanhänger“ erkannt, dass diese linkslinke –Glawischnig-Partie mit Grün und Umwelt nichts zu tun hat.
Das "Grillen und Chillen" muss die „grüne“ Eva, mit ihren Berufschaoten und 10 € Berufsdemonstranten alleine veranstalten.
Für die Nationalratswahlen wünschen wir den "grünen" Atombefürwortern eine Ausbeute unter 3%, das heißt ein Abmarsch in die Bedeutungslosigkeit. Schöne EVA Sommertour und tschüß.
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