Verrechnet: U6-Station kostet mehr als das Dreifache
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U6, Sanierung, Wiener Linien, Josefstädter Straße, U-Bahn-Station, Bauprojekt, Gebühren, Tarife, Wien
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WienIn Wien rollen die Millionen nur so dahin. Da braucht man sich nicht zu wundern, warum die Stadt bei Gebühren- und Tariferhöhungen nicht zimperlich ist. Ein besonders gutes Beispiel dafür: Die Sanierung der U6-Station Josefstädter Straße. Diese hätte ursprünglich drei Millionen Euro kosten sollen. Mittlerweile liegen die Baukosten schon bei zehn Millionen Euro.
Die Planer sind beim Projekt völlig daneben gelegen. Als die Sanierung im Vorjahr begann, hieß es von den Wiener Linien, dass die Bauzeit nur ein paar Wochen dauern würde. Jetzt spricht man von zwei Jahren. Erst im Herbst 2013 soll die Sanierung komplett abgeschlossen sein. Es stellte sich heraus, dass weit mehr zu renovieren war als angenommen. Denn die 20.000 Fahrgäste und 600 U-Bahnzüge im Minutentakt pro Tag hatten dem denkmalgeschützten Objekt, das älter als hundert Jahre ist, arg zugesetzt.
Viele fragen sich dennoch, wie die Kostenschätzungen derart daneben liegen konnten, und bezeichnen dies als Skandal. Dass ein Bauprojekt am Ende mehr als das Dreifache kostet, ist selbst für Wiener Verhältnisse außergewöhnlich.
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Kommentare
Schuld ist der Staat.
Die Finanzpolizei kontrolliert rigeros die Schwarzarbeiter und wir wundern uns, wenn dann alles mehr kostet. Der Gewinn für die Parteikassa darf doch nicht schrumpfen. Pronzentuell.
Die Polen, die nicht betteln wollen (müssen sich) verkaufen sich um EUR 1,- die Stunde und werden dann noch des Öfteren um ihren kargen Lohn geprellt.
Was haben wir ...
... uns da jetzt aber gewundert?! Eh nur das Dreifache?! Das ist ja schon fast eine Okkasion!
Immer schön den Billigstanbieter nehmen!
Tja, das kommt davon, wenn man bei öffentlichen Ausschreibungen immer auf Teufel, komm raus! den Billigstbieter nehmen muss.
Vermutlich werden dann auch in den Angeboten die Preise etwas nach unten geschönt, um ja den Auftrag zu bekommen. Und dann natürlich kann sich das nicht ausgehen....
Da denk ich eher, daß es ein abgekartetes Spiel ist,
das "die da Oben" veranstalten.
Komm mein Freund, daß ist der Preis des Einstieges. Den Rest machen wir uns später aus.
Bei der Vergabe wäre es kein Problem, eine Pauschale, einen Fixpreis zu vereinbaren. Denn billiger wird nur die Ausführung aber nie der Preis. Dann könnte es eine faiere Sache (eventuell) sein. Und das Maistrat beschäftig auch genügend Beamte, die die Fähigkeit haben sollten, die Kosten abzuschätzen und zu fixieren.
Kleine Firmen läßt die Stadt Wien aber schon auflaufen. Das geht so weit, daß diese Firmen in den Konkurs getrieben werden. Mit wieviel Vielerlei setzt man hier Maßstäbe. z.B. SkyLink via Wohnhaussanierung, auch wenn er jetzt Terminal 3 heißt und das Andere von Wiener Wohnen beauftragt wird? Aber so kann WiWo große Gewinne einfahren und die kleine Konkurrenz gleichzeitig ausschalten. Still und heimlich fließt dann das Geld. Wohin?
Die ganzen Millionenbeträge sind ja so und so nur mehr Fantasiepreise. Jenseits von der Realität. Es sind keine Schilling
Bauen die das AKH neu????
Das Häusl kann doch keine 137.000.000 in echter Währung kosten???
Da ist etwas faul!
Um EUR 10.000.000.,- hätten sie ohne Stadtbeteiligung
zwölf solcher Gebäude renovieren können. Aber der Apparatschik muß gefüttert werden, sonst verläßt auch diese Bagage das sinkende Schiff.
U6 Station Josefstädterstr./Renovierung
Dachte mir bereits, als sich die Bauarbeiten dort verzögerten, daß sich das Ganze (auch kostenmäßig) in die Länge ziehen wird.
Bei der Renovierung des Stadthallenbades wurde ja auch gepfuscht ohne Ende und Millionen versenkt; jemand der in der Privatwirtschaft so arbeit wird fristlos entlassen oder besachwaltert!
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Häupl und Konsorten haben wohl bei der Begutachtung der Kosten den einen oder anderen Doppler ex geleert! Bin zwar nicht unbedingt ein Fan der FPÖ, doch bei den kommenden Wahlen muß RotGrün abgewählt werden (vorgezogene Wahlen wären besser, bevor diese Bagage noch mehr Schaden anrichtet!) -allein die Einsparungen, die wirren Ideen um das Parkpickerl und die unnötigen Gebührenerhöhungen sind ein schlechter Witz - andererseits schön, wie RotGrün Strache die Wähler zuhauf zutreiben!
Das sind die Gebühren, die das so verteuerten
Die neu eingeführten Renovierungsgebühren.
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