Warum Kinder auch im Zeitalter des Hedonismus glücklich machen
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Kultur, Familie, Elternschaft, New York Times, Amitai Etzoni, CNN, Glück, Beziehung, Genuss, Hedonismus
Foto: Kyle Flood - Wikimedia (CC BY 3.0)
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KinderBesonders in der westlichen Kultur werden die medialen Attacken auf Kinder und Elternschaft stetig stärker: Nachwuchs großzuziehen sei teuer und schade der Karriere. Kürzlich fuhr die New York Times mit einem Artikel über das "Unglück der Elternschaft" auf, in dem die Autorin beschrieb wie die Freizeitaktivitäten der Kinder ihre gesamte Zeit in Anspruch nähmen.
Amitai Etzoni, Professor am Institut für Gemeinschaftspolitik an der George-Washington-Universität, möchte in einem Gastbeitrag auf CNN mit der Hetzkampagne gegen den Kinderwunsch aufräumen und berichtet ausführlich und eingehend über seine persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Obwohl jene, die der Elternschaft skeptisch gegenüberstehen, immer wieder auf Studien verweisen, in denen beispielsweise die Beaufsichtigung von Kindern auf der selben Beliebtheitsstufe wie Haushalt oder Arbeit stehen oder die Qualität einer Ehe unter Kindern leidet, hält Etzoni diese Informationen aufgrund ihrer Herangehensweise für voreingenommen.
Gutes Leben ist nicht auf möglichst viel Genuss aufgebaut
"Es könnte sein, dass wir die falsche Frage beantworten", so der Wissenschaftler in seinem Artikel. "Die Frage ist nicht, wie viel Fröhlichkeit Kinder geben oder kosten, sondern wie gut diese Fröhlichkeit ist." Er verweist auf einen Ansatz, der sich schon seit geraumer Zeit immer wieder in Philosophie und Religion findet: Ein gutes Leben ist nicht darauf aufgebaut, so viel Genuss wie möglich daraus zu pressen. "Genuss, der von jenen empfunden wird, die lieber ausgehen wollen als mit ihren Kleinkindern zuhause zu sein, die lieber fernsehen als Windeln wechseln und lieber Glücksspiele spielen als einem Elternabend beizuwohnen, - ist eine Sisyphusarbeit", so Etzoni. "Kaum hat man den Genuss erreicht, fehlt er einem schon wieder. Kein Wunder, dass man ihn als 'hedonistische Tretmühle' kennt!"
Eine grundlegende Quelle wahren und dauerhaften Glücks sei es hingegen, Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen und für eine gemeinsame Sache - den Widerständen zum Trotz - über sich hinauszuwachsen. Während zwar auch andere Verwandte und enge Freunde zu diesen Personen zählen können, böten Kinder aufgrund ihrer anfänglichen vollkommenen Unselbstständigkeit ein einzigartiges Erlebnis, das sich im Laufe ihres Heranwachsens durch ihre tiefe Gegenseitigkeit zu einer besonders persönlichen Beziehung entwickelt und die Beteiligten, "lasst uns dieses große Wort benutzen, zu besseren Menschen macht".
Beziehung zu Kindern steht über allen anderen Bindungen
Umfragen zeigen außerdem weiterhin, dass Eltern unter den anfänglich erwähnten Einschnitten in ihr Glück weniger leiden, wenn sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen - ebenso wie die Beziehung zu ihren Kindern weit über ihrer Wertschätzung gegenüber Eltern, Freunden, Arbeit oder Karriere steht und nur annähernd von der Beziehung zum Ehepartner erreicht werden kann.









Kommentare
Nun ja, es gibt wohl Kinder, ...
... die unglücklich machen können:
Die Kinder jener muslimischen Gebärmschinen, die uns mit ihrer Brut überrennen!
dfW
Abschieben und gut ist es.
Und ja, vorher ist die Freiheit herzustellen.
Wer...
...auch noch gegen Kinder schreibt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Es ist halt so, daß wir andere Vorstellungen von KIndern
haben, als jene, die den Frauen auf das Schienbein pinkeln. Die Respekt vor Frauen haben. Da hätten die Politiker mehr für Frauen gemacht, wenn sie statt der Bundeshymne sich um diese Fratzen gekümmert hätte. Gekümmert und nicht belohnigt. Und auch nicht geduldigt. Wir wollen hier unsere Werte, dafür haben unsere Eltern alles gegeben.
Aber...
das hieße immer noch nicht, dass die Kinder schuld sind, oder? Es zeigt sich hier doch nur, dass eine Abneigung gegenüber bestimmten Gruppen gibt. Wenn dies aber sogar auf die Kinder übergreift, dann ist das einfach nur zum Schämen. (Und wer eine negative Bewertung für einen solchen Kommentar abgibt, soll auch den Mut haben zu schreiben, was er darüber denkt.)
Warum ereiferst du dich so und willst uns eine andere Kultur
aufdrängen. Was ist dein Begehr? Die Erde ist überbevölkert und das ewige Wachstum gibt es nicht. Also lassen wir die "Kirchen " in ihren Dörfern und helfen bei "Katastrophen" schnell und effizient, aber nicht bei Geburtenratenwettbewerben. Wir haben (hoffentlich) keine Kriege mehr, wo Kanonenfutter gefordert wurden und brauchen für den Erhalt unserer Zivilisation nicht mehr die Massen an Arbeitern. Wir hätten genügend Zeit uns für Bildung und Fortschritt zu engagieren und so die Welt um ein paar Jahrhunderte länger lebenswert zu erhalten.
Ich...
...ränge hier keinem irgendwas auf. Ich habe hier nur darauf hingewiesen, dass die Kinder sicher nichts dafür können. Es kann gut sein, dann Kinder, die aus zugereisten Familien sind, nicht jedem immer Freude bereiten. Aber das ist bei jedem Kind möglich. Ich finde es nur erschreckend, wenn hier schon gegen die kleinsten der Gesellschaft vorgegangen wird. Ich glaube, da stimmen Sie mir auch zu. Da geht es gar nicht um Zuwanderung oder um Ausländer oder um sonst etwas. Es geht hier um Kinder, die Schutz bedürfen, und nicht einem Angriff ausgesetzt werden sollen.
Â
Aber wenn alles Fremde schlecht gemacht wird, dann trägt das sicher nicht zu einer lebenswerteren Gesellschaft bei, ganz im Gegenteil.
Auch wenn ich dir nicht mehr antworten wollte,
aber da stand doch was von Katzen. Ja süß sind schon so kleine Pantherbabies. Es sind aber keine Hauskatzen. Das sollte man unbedingt wissen. Wenn man später nicht früher sterben möchte.
Auch die Balkanesen gehören auf den Balkan. Da passen sie hin und haben ihre Kultur, wo, wie erwähnt, sie den Frauen auf die Waden pissen können.
Und wenn wir schlimme Kinder haben, dann sind diese schon zu viele. So einfach ist das. Wenn der Nachbar Röteln oder Aids hat, muß ich sie nicht auch haben. Und wenn ein kaputtes Auto auf der Straße steht, dass verstehen jetzt vielleicht die RotGrünen, brauch und kauf ich mir nicht auch noch eines.
Dein böser Bruder hat dir wahrscheinlich gesagt, du sollst brav und artig sein, damit er dich besser dirigieren und manipulieren kann und er sein Ego besser auspielen kann. Und hat dir wahrscheinlich auch gesagt, geh und störe den Frieden, denn wir wollen kommen und alles übernehmen. Solange sie mit dir beschäftigt ist,haben wir freie Hand,denn .....
Es wäre auch besser gewesen.
Da geht es auch schon weiter, Kinder werden jetzt mit Krankheiten verglichen. Sie sollten sich schämen, mehr ist dazu gar nicht zu sagen.
Wenn ich jetzt weiterschreiben würde, was so ich nicht meine,
dann sage ich dir auch, dass mich dass gar nicht interessiert ob du den Vergleich verstehst (wie solltest du auch??). Der Floh und die Wanze, die Tsetsefliege und das Ungeziefer können auch nichts dafür dass sie so auf dieser Welt bestehen. Aber glaube mir, ich züchte sie nicht. Bewusst nicht.
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