Maria Fekter gibt nach: Erste Antworten zum Thema Gold

4. August 2012 - 16:22
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Ein Teil des Goldrätsels wurde gelüftet.
Foto: Apollo2005 / wikimedia (CC BY-SA 3.0)

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Goldreserven

Wo ist Österreichs Gold? Eine einfache Frage, die dennoch seit Jahren für Aufsehen sorgt. Bisher verweigerten sowohl Nationalbank als auch Finanzministerium die Aussage. Diese Schweigemauer beginnt zu bröckeln. Kürzlich wurde bekanntgegeben, dass ein Teil der teuren Barren in London und Zürich lagert. Mehr wird nicht verraten. Doch wieder wurden längst nicht alle Fragen beantwortet.

Erste Antworten

Die Österreichische Nationalbank besitzt 280 Tonnen Gold. Die Reserven haben einen Wert von rund 13 Milliarden Euro. Doch wo befindet sich das Gold der Österreicherinnen und Österreicher? Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahren damit, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Nationalbank und Finanzministerium zeigten sich wenig kooperativ. Weder Josef Pröll und Maria Fekter noch Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny wollten antworten. Die Beantwortung einer neuerlichen parlamentarischen Anfrage lichtet zumindest einen Teil des nebeligen Schweigens. Allerdings ohne tatsächlich konkret zu werden:

Allgemein kann gesagt werden, dass sich die Goldreserven zum Teil in Tresorräumen der OeNB, zum Teil aber auch an internationalen Goldhandelsplätzen wie etwa London oder Zürich befinden.

Der Druck steigt

Wie viel Gold wo lagert, wurde auch diesmal nicht bekannt gegeben. Ob ein Teil der österreichischen Goldbarren in den unterirdischen Gewölben des US-amerikanischen Fort Knox lagert, bleibt weiterhin ungewiss. Doch zumindest ist jetzt ein Teil der Wahrheit bekannt geworden. „Der politische und mediale Druck auf Nationalbank und Finanzministerium wurde schlussendlich zu groß. Es ist uns Freiheitlichen gelungen, etwas Einblick in die ansonsten völlig intransparente OeNB zu gewinnen. Die aktuellen Antworten sind ein bedeutender Fortschritt – zufriedenstellend sind  sie allerdings noch nicht“, kündigt Gerhard Deimek nach der Sommerpause weitere Anfragen an. Neben Auskünften bezüglich London und Zürich verwies das Finanzministerium lediglich auf eine Presseaussendung der Europäischen Zentralbank aus dem Jahr 2009.

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Die Forderungen der Initiative „Rettet unser österreichisches Gold“ sind umfassend. Zusätzlich zu einer transparenten Nationalbank sollen die Goldbestände auf österreichisches Territorium überführt werden. Goldverkäufe sollen gestoppt werden. „Eine wesentliche Forderung ist, dass die Europäische Union keinen Zugriff auf unser Gold haben darf. Das goldene Tafelsilber der Republik darf nicht zur Rettung von Pleitestaaten herangezogen werden“, nennt Deimek eine der Kernforderungen.

Kurztitel: 
Freiheitliche Erfolge bei Goldrettung
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Kommentare

Ich bin der Auffassung, daß es nur einen Grund gibt, wieso in den Notenbankbilanzen  still und heimlich Goldbesitz durch "Gold und Goldforderungen" ersetzt worden ist. Also physischer Besitz durch einen papiernen Anspruch mit Ausfallmöglichkeit.
Den dafür Verantwortlichen und alle, die das seither decken, wird zu gegebener Zeit hoffentlich Gerechtigkeit widerfahren, daß sie mitgeholfen haben, das physische Gold in die Hände der Cabal zu transferieren.
Im Gegensatz zu jenen, die glauben, daß das nie rauskommen wird sei gesagt: Spätestens wenn unser ungedecktes Schuldgeldpyramidensystem bricht, dann kommt es raus. Nämlich dann, wenn ein neues Bretton-Woods-2-Währungssystem kommt, um überhaupt wieder Vertrauen aufbauen zu können. Und dann wird man feststellen, daß die Tresore der Goyimvölker bei weitem nicht mehr soviel Gold enthalten, wie auf den geduldigen Papierchen ausgewiesen ist. Herren und Sklaven.

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Weiterfragen!
(Das einzige, was relativ traurig stimmt, ist, dass die endgültige Antwort bei dieser Geschwindigkeit wohl erst 2015 kommen wird...)

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Bild des Benutzers der faule Willi

... 3015!

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dfW

... dann! Die kommt nie - denn wüssten die Leute, dass de facto so gut wie gar nichts da ist - noch vor dem Morgengrauen ......

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Sie sind Optimist.

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