Schweizer Männerbeauftragter musste nach drei Wochen aufgeben

26. August 2012 - 7:00
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Männerrechtler werden "geschlechterpolitisch" bekämpft!
Foto: Clemensfranz / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

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Politik

Im Frühjahr zog der Schweizer „Männerrechtler“ Markus Theunert mit der Herausgabe des Buches „Männerpolitik: Was Jungen, Männer und Väter stark macht“ die Aufmerksamkeit in der Schweiz, Deutschland und  Österreich auf sich. Dies sollte der Auftakt zur Übernahme seiner Funktion  als Männerbeauftragter des Kantons Zürich sein. Anfang Juli übernahm der Präsident des Dachverbands der Schweizer Männer- und Väterorganisationen (Männer.cc) dieses Amt. Drei Wochen später musste er wegen angeblicher Unvereinbarkeiten zwischen Vereinstätigkeit und öffentlicher Funktion den Hut nehmen. Manche sehen darin einmal mehr den Beweis, dass die Geschlechterpolitik zum ideologischen Schlachtfeld wird.

Theunert war für die geschlechterpolitische Szene kein Unbekannter. Er hatte die Schweizer Männerzeitung gegründet und ist seit sieben Jahren Vereinspräsident von Männer.cc. Theunert organisierte auch den ersten Schweizer Vätertag mit. Schon vor seinem Amtsantritt ließ er mit modernen Thesen in der Fachwelt aufhorchen. In seiner Einleitung als Herausgeber zu seinem Buch reflektierte er seine Position und den zu erwartenden Widerstand:

Wie es so ist, wenn ein Neuer dazustößt: Es ist aufregend, inspirierend und verstörend zugleich. Bei manchen "Gleichstellungfrauen" mag der Zuzug gar für Empörung sorgen, zumal ja nicht klar ist, welche "Einladung" die Männer erhalten haben. [...] Die männerpolitische Entwicklung ist Impuls und Provokation für die bisherige Gleichstellungspolitik. Sie ist vor allem aber ein Angebot, eine neue Ära geschlechterpolitischer Zusammenarbeit einzuläuten. [...] Die Entwicklung jungen-, männer- und väterpolitischer Ansätze und ihrer institutionelle Verankerung hat durch die öffentliche Wahrnehmungsschärfe in den letzten Jahren massiv an Tempo gewonnen.

Doppelfunktion wurde für Theunert zur Fußangel

Gerade einmal drei Wochen in kantonaler Verantwortung, musste der „Männerrechtler“ Theunert auch schon wieder seinen Schreibtisch räumen. Medial wird ihm sein Eintreten für eine Novellierung des Strafgesetzbuches im Zusammenhang mit Pornographie und deren Darstellung durch Fachleute und Eltern gegenüber unter-16-jährigen Jugendlichen zum Vorwurf gemacht. Für Theunert stellt sich der Fall allerdings anders dar. In einer Stellungnahme gegenüber der Wochenzeitung Die Zeit machte er den Streit um die Geschlechterpolitik der Zukunft für seinen Abgang verantwortlich.

Meine Pläne missfielen Männern, die Gleichstellung als Frauenförderung nur tolerieren, solange sie nicht wehtut. Und zu viele Frauen sehen in der Geschlechterpolitik noch immer einen Kampf von benachteiligten Frauen gegen privilegierte Männer. Für sie sind Männer, die sich für Gleichstellung einsetzen, eine Provokation, denn ihre Existenz zeigt: Die heutige Geschlechterordnung kommt beileibe nicht allen Männern zugute und schadet nicht allen Frauen. Gleichstellungsinstitutionen und Frauenorganisationen reagieren auf Gleichstellungsmänner mit einer Verteidigungshaltung. Das ist gefährlich. Denn die Zustimmung für ihre Antidiskriminierungspolitik schwindet, weil viele Männer sich benachteiligt fühlen und jüngere Frauen sich nicht von den feministischen Kämpferinnen der Generation über 50 vertreten sehen.

Feministinnen bekämpfen Konkurrenz

Aber nicht nur in der Schweiz regt sich Widerstand gegen Männerpolitik und Männerbeauftragte. Die im Geist der 68er-Bewegung in den letzten vierzig Jahren politisch links sozialisierten Feministinnen sehen in Männerpolitik und Männerbeauftragten eine echte Konkurrenz um Ressourcen, mediale Aufmerksamkeit und politische Zukunft. Dort wo es politisch möglich ist - also im Einflussbereich roter oder grüner politischer Verantwortung -, werden eingerichtete Männerabteilungen sehr oft an der kurzen Leine gehalten bzw. deren Kompetenzen und Ressourcen nach der Salamitaktik schrittweise eingeschränkt. Gleichzeitig versucht man die Männerpolitik in den Annex der Frauenpolitik zu verbannen, um so deren Ausrichtung und Entwicklung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu stoppen.

Kurztitel: 
Geschlechterpolitik als Schlachtfeld
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Kommentare

Auch hier sehen wir, warum Hitler keine Kritikaster, insbesondere aus dem Ausland mochte.
Wie leicht ist es, aus dem Pisspott zu staenkern. (Natuerlich kann man eine Meinung, auch eine negative haben. Diese zu aeussern, ist weder Pflicht noch ganz verboten.)
Kein Deutscher mag Tuerken, Schwule, Juden oder Araber - wenn diese uns in unserer Mehrzahl fuer unsere schwulen Regierungschefs und unsere Tuerkenviertel verantwortlich diffamieren , werden wir aehnlich boese wie einst Rom nach seiner Zerstoerung durch die Germanen - es wird bald zu Meuchelmorden an arabischen und tuerkischen sogenannten Muslimen kommen. - Gibbon schreibt nicht nur von ueblen Verlierern sondern auch von Moerden an dem missratenen Gesocks, z.B. "stinkigen" farbigen Bastarden.)
In "Testamenten", die die schmachvolle Niederlage anerkannt haetten, soll Hitler gerade zu Hass gegen dieses Gesocks aufgerufen haben. Fuer jeden schwulen Buergermeister 100 tote Tuerken!

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Tolles Kuckucksei "Männerrechtler" mit linker Agenda im konservativen Frauenbevormunder-Nest! Die Linke leidet an einem Gleichheitswahn, dessen anthropologische Absurditäten und mütterfeindlichen Infantilismus sie für feministisch hält, und in dessen Namen sie ein androzentrisches Programm der Liquidierung der Weiblichkeit durchexerziert. Konkret:  Mit der Homoehe (Ersetzung der auszuschaltenden Mutter durch zwei Männer als die besseren Mütter) und dem automatisch zwangs-"gemeinsamen Sorgerecht", sprich Kontrolle der Frau durch den Mann, auch den, der sich noch nie ums Kind gesorgt hat, über die Trennung hinaus, inkl. Wohnortkontrolle, wie in Saudi-Arabien, bietet die Linke den Neo-Antifeministen eine Steilvorlage. Da schlägt das erneuerte Vaterrecht in der Maske der Gleichheit zu - mit der ultimativen Entrechtung der Frauen als Mütter.
 

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... so viel essen wie ich erbrechen möchte nachdem was ich da gelesen habe von Ihnen. Erbärmlich kann ich nur sagen. Sie sind einmal mehr ein Beispiel für diejenigen in dieser degenerierten Gesellschaft die unter Gleichberechtigung folgendes verstehen:
"ich bin ein Frau und will alles haben bis auf das was unangenehm ist - da will ich dann als Ausrede sagen können: "Aber ich bin doch eine Frau, das geht doch nicht." damit ich mir das nicht antun muß!" - das hat nichts mit ECHTER Gleichberechtigung zu tun - das was Sie meinen hat auch einen Namen: Opportunismus, und nichts anderes sind Sie - ein Opportunist - einfach nur widerlich. Ersetzen wir das Patriarchat gegen ein Matriarchat - was für ein Fortschritt.

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