Türkisches Engagement in Syrien gegen Kurden gerichtet
Tags
Türkei, Syrien, Irak, Baschar al-Assad, Rebellen, PKK, Rick Rozoff, Victoria Nuland, Massaker, Militär, Freie Syrische Armee, PYD, USA, Kurden, Unterdrückung, Recep Tayyip Erdogan
gewinnen im syrischen Bürgerkrieg zunehmend an Einfluss.
Foto: Sherkoh / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Bereiche
Naher OstenDer türkischen Regierung geht es im Syrien-Konflikt längst nicht mehr nur um den Rücktritt Baschar-al-Assads, sondern um die Stabilität im eigenen Staat. Man befürchtet, dass kurdische Gruppen an Einfluss innerhalb der syrischen Rebellen gewinnen und bringt daher an der Grenze zu Syrien Truppen in Stellung.
Das kurdische Volk strebt schon seit Jahrzehnten eine autonome Region in der Türkei an. Die im bis heute andauernden Konflikt beteiligte bzw. wichtigste Organisation ist die PKK (Arbeiterpartei Kurdistans), die durch bewaffneten Widerstand ihre Ziele durchzusetzen versucht und daher als Terrororganisation eingestuft wird.
Die Türkei im Kampf gegen die kurdischen „Terroristen“
Seit Jahren führen die türkischen Streitkräfte den Kampf gegen die PKK nicht nur im eigenen Land, sondern auch in der autonomen kurdischen Region im Norden des Irak. Im Jahr 2007 etwa wurden mit Unterstützung von NATO und USA die Kandil-Berge, die einen Rückzugsort für die PKK-Kämpfer darstellen, von den türkischen Luftstreitkräften mehrfach angegriffen. Laut dem US-Journalisten Rick Rozoff schreckt die Türkei vor Massakern an der Zivilbevölkerung nicht zurück: Durch einen Drohnenangriff der Türkei auf ein an der Grenze liegendes Dorf angegriffen seien 35 Zivilisten getötet worden, von denen der Älteste 20 Jahre alt war. Victoria Nuland, die Sprecherin des amerikanischen State Department, betonte, dass der Irak Angriffe gegen die PKK hinnehmen müsse, weil die Türkei das Recht habe, sich zu verteidigen.
Nachdem zahlreiche Städte im Norden Syriens von der PKK-Schwesterorganisation PYD (Partei der demokratischen Union) für „befreit“ und „unabhängig“ erklärt wurden, erhöhte die türkische Regierung die Truppenkonzentration an der südöstlichen Grenze. Nahostexperten in Ankara versuchen zu beruhigen und rechnen damit, dass die PYD-Kämpfer das Gebiet nicht lange halten können, da die Freie Syrische Armee (FSA) ebenfalls keine autonome kurdische Region haben will.
Interessenkonflikt USA – Türkei zeichnet sich ab
Dennoch zeichnet sich zwischen den USA und ihrem verbündeten Türkei ein Interessenkonflikt in Syrien ab. Während die Amerikaner primär auf den Sturz Assads durch die Rebellen – welche auch immer – aus sind, geht es den Türken primär um die Kontrolle der Kurden in allen Nachbarländern, diesmal speziell in Syrien, um keine Rückzugsräume für den Freiheitskampf der Kurden in der Türkei entstehen zu lassen. Dass die USA damit offiziell kein Problem haben, beweist einmal mehr, dass sie die Unterdrückung von Volks- oder Religionsgruppen in verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich bewerten. Während Assad zum Feind erklärt wurde, wird Erdogans Anti-Kurden-Politik weiterhin toleriert.









Kommentare
Anti-Kurdische Wahnsinn der Türkei
Es richtig, dass die Türkische Engagement nicht für ein Demokratische Syrien ist. Im Gegenteil durch seine Rassistische Staatsideologie befindet sich in einem Wahnsinn und versucht alle Welt davon überzeugen, dass alle Kurden egal wer und wo sie sich befinden seien Terroristen. Allerdings kein Wunder USA und fast alle EU Länder wegen ihr wirtschaftliche Interesse ebenso als Drahtzieher und Helfer mit machen. Argument über Patrioten einzustellen an der Grenze nach NATO Doppelbeschluss ist auch ein Armutszeugnis.
Geh doch nach Arabien
Jaja die Rassistischen Israelis:
Der radikale Hamasführer im Gazastreifen, Ismail Haniya, der täglich zum Krieg gegen Israel aufruft und den jüngsten Angriff aus dem Sinai lobte, hatte nichts dagegen, dass sein Schwager in einem israelischen Krankenhaus behandelt wurde...
http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/24768/Default.aspx
Auch der Tochter des Innenministers haben sie das Leben gerettet,nicht zu vergessen die Fatah Leute die aus Gaza nach Israel flohen und nicht nach Ägypten und das obwohl viel Gazaner eigentlich Ägypter sind wie die Namen beweisen z.b. Al Masri(Der Ägypter)oder Familiennamen von Städten/Dörfern in Ägypten.
Jedes Jahr werden Hunderte oder Tausende Gazaner in ISrael behandelt.Manchmal schiessen die Terroristen sogar Raketen auf den Grenzübergang wenn dort der Krankenwagen steht.
Bei Interesse ...
http://www.youtube.com/watch?v=sSYXrWIA618
Georg Green im Interview ...
dfW
Na, vielleicht...
...werden die Israelis den Amerikanern befehlen, nachdem sie den Iran in Schutt und Asche gelegt haben, dies mit der Türkei zu tun. Dann ist die doch schon ein Gutteil der Kritiker des Zionismus destabilisiert und die Israelist können mit ihrem Faschismus und Rassismus gegen die Palästinenser ungeniert fortsetzen.
Mutter
Und wer gibt dir die Befehle?Deine Mutter?