Kritik an Wolfs Sommergestänker: "Inquisitorische Anmaßung"

13. August 2012 - 23:34
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Armin Wolf setzt die Serie der zuletzt stets enttäuschenden
ORF-Sommergespräche fort.
Foto: sugarmelon.com / flickr (CC BY 2.0)

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Nachdem Armin Wolf beinahe täglich Interviews über seine Arbeit geben durfte und sogar der Gestalter der Mini-Portraits über Österreichs Parteichefs vor den Vorhang gebeten wurde, konnten ORF-Kenner getrost jene Erwartungshaltung einnehmen, die heute im ersten Sommergespräch mit Josef Bucher (BZÖ) zu hundert Prozent erfüllt wurde.

Zugegeben, man hätte auch besser reagieren können als Josef Bucher. Dennoch bleibt rätselhaft: Was berechtigt Armin Wolf dazu, einen vom Volk gewählten Abgeordneten und Parteiobmann eine geschlagene Dreiviertelstunde lang anzustänkern und gezielt zu versuchen, ihn wie einen Idioten darzustellen? Warum muss sich dieser Mann sogar dafür rechtfertigen, dass er gerne rechtsliberal sein möchte? Musste sich schon jemand dafür verteidigen, dass er linksliberal ist, was begrifflich daher kommen dürfte, dass man nur Linken gegenüber liberal eingestellt ist?

Kritik an Wolfs Gesprächsstil auf Twitter

Armin Wolf, der durch die ihm täglich in der sehr beschränkten Twitter-Welt zuteil werdende Lobhudelei vor lauter Kraft kaum noch gehen, jedenfalls längst nicht mehr stillsitzen und zuhören kann, könnte mit diesem Sommergespräch jedoch den Boden überspannt haben. Selbst auf der Kurznachrichten-Plattform schlägt ihm unmittelbar nach der Sendung Kritik entgegen. Einige Äußerungen:

Mehr Inhalt wäre gut…

Armin Wolf sollte den TV-Zuschauern den politischen Kandidaten ‚vorstellen‘, nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellen.

Boulevardeske Fragen  à la „Sind Sie besser als Politiker oder Koch?“ sind gänzlich überflüssig.

Schwacher Auftritt von Armin Wolf im Sommergespräch, inquisitorische Anmaßung. Guter Qualitätsjournalismus sieht anders aus.

Verlierer derart übler Inszenierungen ist die Politik insgesamt, auf deren Kosten sich ein selbstgefälliger Journalist profilieren möchte. Seine öffentlich-rechtliche Existenz verdankt er dem Langmut der von ihm verhöhnten Politiker. Und den Gebühren der zum Zahlen zwangsverpflichteten Zuschauer.

Kurztitel: 
Viel Kritik an Wolfs Sommergestänker
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Kommentare

...hätte es mir zwar denken können, aber das unzensuriert derart übertreibt, wundert mich schon ein wenig. Will man sich schon im Vorfeld rüsten, wenn Strache an der Reihe ist? Wolf hier Stänkerei vorzuwerfen kann nur auf zweierlei hindeuten: Man hat das Sommergespräch nur ausschnittweise gesehen oder man ist ihm gegenüber prinzipiell negativ eingestellt. Da passt es ja wunderbar, dass der gesamte ORF als Rotfunk beschimpft wird, so muss man sich nicht auf eine gehaltvolle Diskussion einlassen.

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Es grenzt schon an bodenlose Frechheit, wie der ORF und seine präpotenten Journalisten ihre Berichterstattung gestalten. Große Unterschiede zu Russland sind nicht mehr erkennbar. 
Dasselbe spiegelt sich in den ORF-Foren wieder. Während das selbstverliebte Links-Gesocks (User wie tschef, melhut, zinkenbert, bruellmuecke, matschgerant, tesseract, wolfgangb, helmut71, bernhard1701 und viele andere) über Forenmitglieder, die andere Meinungen vertreten, wie Bestien herfallen und aufs übelste beschimpfen - unter dem wohlwollenden Auge des Zensors - werden Beiträge, die nicht der ORF-Meinungsvorgabe entsprechen, sofort gelöscht und User gesperrt.
Nur bei einem sind beim Rotfunk alle gleich: beim Einheben der Zwangsgebühren.

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Was soll eigentlich die derzeit grassierende Unart, private ausländische Firmen als Sprachrohr für Veröffentlichungen von offiziellen Stellen zu verwenden?

Bei 14 jährigen Teenies kann man es ja verstehen, wenn aber in den Nachrichten laufend darüber berichtet wer was auf Twitter geschrieben hat, ist das wie bei einer Talkshow.

Der Ober-Wolf scheint sich als die billigste der Presstituierten profilieren zu wollen. Einschalt/Klick-Zahlen zuerst! Da scheint er sich wohl zu fühlen und vergisst alles um ihn herum , wenn ihm hunderttausend Kinder "folgen" und "liken".

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Jeder abgeschossene Rechtsstehende ein Punkt. Strache und Buchner: zwei (2) Punkte.

Es sind auch gute (oder weniger gute) Versuche, sich von der nächsten Linksschlappe retten zu wollen. Ob das aber nützt?? Im Zeitalter, wo es unzensuriert. at gibt?? Vielleicht bei ein paar eingefleischten Linken, bei Parteisoldaten des Roten und Grünen Lagers, das war es aber dann.

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Vorab, man verzeihe mir meine (scheinbare) ordinäre Ausdrucksweise.

Aber animalex, oh, gäst, ahoi ... sind nicht mehr wie "DrüberBrunzer".

Wie Hunde (Hundianer), die als Letzte "Draufpinkeln" und so ihre Markierung festlegen (wollen).

Nur die "Brunze", die sie hier abgeben, die ist so dünn, daß es, außer Wasserlacken, keine Wirkung hat.

Übrigens kommt brunzen von brunnezen, also Brunnen, Brunnenschlagen ...

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Die "Drüber-Brunzer" sind Mitläufer und Fussvolk des linksfaschistoiden Gesinnungsterrors.
Von den geistigen PS unter der intellektuellen Motorhaube sind sie vergleichbar mit jenen braven und unkritischen Mitläufern, die in früherer Zeit am Heldenplatz gejubelt haben. (Jetzt nur mit anderen Vorzeichen.)

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Der ORF ist bekanntlich (und bekenntlich?) ein Regime-Berichterstatter.
Wer erwartet ernsthaft "Qualitätsjournalismus". Der Kim Il in Korea würde in seinem Staatsfunk einen Oppositionellen ja wohl auch inquisitorisch denunzieren.

Diese ganze Vorgehnsweise im ORF erinnert von der Methodik her frapant an das System eines -Gott sei Dank!- vergangenen Propagandaministers.

A. Wolf ist in diesem Sytem ein kleines ehrgeiziges Rädchen, das liniengetreu halt versucht zum "journalistischen Oberfeldwebel" aufzusteigen.

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... sehr brav! und wenn dir noch gelingt gerichtliche Bestätigung deiner Unzulänglichkeit zu erlangen hättest du auch Landeshauptmann werden können.
In diesem Forum von Qualitätsjournalismus zu schwafeln, ist vergleichbar unangebracht wie bei Guinness über Abstinenz zu posten.
 

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Ein linker Wortverdreher erdreistet sich, hier seinen geistigen Dünnpfiff zum Besten zu geben?
Lächerlich!

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Wenn du es schaffst, ein ganzes Jahr ohne Essen und Trinken auszukommen, dann ist dir ein Platz im Guinness sicher.

Wenn du es schaffst, eine Woche keinen Blödsinn zu schreiben, dann wahrscheinlich auch.

Soviel zu Guinness und Abstinenz.

Schade, daß (Ö) man sich veranlasst sieht, hier über solche Typen zu schreiben, wo doch so wichtige Themen wie z.B. ESM die Priorität haben sollten. Verhöre und Manipulation wie die Sommergespräche natürlich auch.

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