„Halal-Tourismus“: Gipfelkreuz von bayrischer Zugspitze retuschiert
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Für Tourismuswerbung in arabischen Ländern wurde darauf verzichtet.
Foto: Michael Fiegle / Wikimedia
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DeutschlandDeutschlands höchster Gipfel ist ein wahrer Tourismusmagnet. Rund eine halbe Million Besucher erklimmen jährlich die 2.962 Meter hohe Zugspitze im bayrischen Garmisch-Partenkirchen bequem mit einer der drei Seilbahnen. Umgerechnet sind das rund 4.000 Gäste pro Tag. Bei ausländischen Gästen, speziell bei den zahlungskräftigen aus arabischen Ländern, haben die bayrischen Touristiker allerdings noch deutlichen Nachholbedarf. Denn während im österreichischen Zell am See jährlich 150.000 muslimische Gäste übernachten, reüssiert Garmisch lediglich bei 3.000 Nächtigungen.
Bereits im Vorjahr hat man deshalb im Gletscherrestaurant einen Gebetsraum und Toilettenanlangen nur für Muslime eingerichtet. Für die heurige Saison hat sich die Marketingabteilung der Zugspitzenbahn etwas Neues einfallen lassen. Für einen Werbefilm im arabischen Fernsehen und auf Hochglanzprospekten für den Nahen Osten wurde kurzerhand das Bergpanorama vom vergoldeten Gipfelkreuz „befreit“. Dafür retuschierten findige Grafiker einen goldenen Halbmond in die Fernsehwerbung hinein – wohl, um die religiösen Gefühle der kräftig umworbenen Zielgruppe nicht zu verletzen.
"Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler"
In der Garmischer Tourismusdirektion und der Zugspitzenbahn laufen deshalb die Telefone heiß. Die traditionsbewussten Bayern sind empört, dass Gipfelkreuz und Glauben des Geldes wegen vor ausländischen Touristen verleugnet werden. Auch Pfarrer Andreas Lackmaier ist „erschrocken“. Bei der verantwortlichen Zugspitzenbahn sieht man die Sache wohlgemerkt anders: „Wir haben das Kreuz nicht wegretuschiert und wollen es auch vor niemanden verbergen. Wir haben lediglich aus Marketing-Gesichtspunkten einen anderen Bildausschnitt gewählt, da sich unsere arabischen Gäste nur für die Berge und den Schnee interessieren“, erklärt Verena Lothes, Sprecherin der Garmischer Bergbahn AG, gegenüber der Bild-Zeitung. Auch die Tourismus-Verantwortlichen im noblen Ski-Ort scheinen das Ärgernis nicht als solches zu sehen. „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“, meint der für den Tourismus zuständige Dritte Bürgermeister Hannes Krätz von der Freien Wählergemeinschaft. „Menschen mit anderen Glaubensrichtungen nicht vor den Kopf stoßen zu wollen – das ist doch positiv“, argumentiert Jutta Griess vom Hotel- und Gaststättenverband.
Auch Schweiz buhlt um reiche Araber
Seit in einigen europäischen Ländern das Burka-Verbot besteht, sind München und Umgebung ein beliebtes Reiseziel für reiche Muslime aus arabischen Ländern geworden. Laut bayrischem Tourismusverband zahlen die betuchten Gäste pro Person und Tag durchschnittlich 1.000 Euro für ihren Aufenthalt. Geld, das die Hoteliers und Veranstalter dringend benötigen und deshalb ihr Angebot speziell für Reisende aus islamischen Ländern erweitern – nicht nur in Deutschland. In der Schweizer Ferienregion Interlaken (Kanton Bern) werden diesen Sommer beispielsweise Schifffahrten mit halal-konformen Grillspezialitäten angeboten, Hotels in Zürich setzen nicht nur auf die Zubereitung von Speisen nach islamischen Speisevorschriften, sondern verlängern auch die Öffnungszeiten ihrer Küchen, um ihren Gästen während des islamischen Fastenmonats Ramadan entgegenzukommen.









Kommentare
Wir haben Kirchen und Gipfelkreuze
Im islamischen Raum, haben sie Moscheen und Minarette. Wenn wir in Arabien uns beim Anblick dieser Gebetshäuser beleidigt fühlen würden, dann gebe es kein Verständnis, sondern kurzen Prozess. Geben wir den europäischen Pharisäern eine Freikarte (One way ticket), für den Orient. Mögen sie dort glücklich sein.
Warum sollte ...
... sich irgend ein denkender und gläubiger Mensch beim Anblick von "Gebetshäusern" beleidigt fühlen Das passiert nur Freiheitlichen, die weder noch sind.
Ja, warum...
...fühlen sich die Moslems bei uns beleidigt? Kann es sein, dass Linke es ihnen und uns einreden?
Wawa, Sie scheinen meinen Beitrag nicht verstanden zu haben. Ihre konfuse Frage ist entbehrlich. GfG
...
q.e.d.
--//der Halbmond ist aufgegangen--
Ein erneuter Beleg dafür,wer zu den Profiteuren und Steigbügelhaltern der gekauften und willfährigen Clique der volksvernichtenden Polit-Bande gehört!
Armseliges, dekadentes Mistvolk!
--//die Sonne ist vom Himmel gefallen
völlig richtig - es ist ein Zeichen von Dekadenz, wenn auf Speisekarten in Kärnten Eisbein und Apfelschorle zu finden ist!
Gipfelkreuz weg
..... man sollte Andersgläubige sicher nicht VOR den Kopf stoßen, evtl. aber diese und die Verantwortlichen für diese Arschkriecherei AUF den Kopf ? Vielleicht wird ja dann das bisschen Gehirn ein wenig zusammengerüttelt ?
Noch bei Trost?
Etwas vergessen unsere Tourismus-Experten, dass die reichen Araber nicht kommen, um auf einem Berg zu beten, sondern um die Berge zu genießen. Genau das suchen sie auch.
Nur Dilettanten kommen auf so krumme Ideen, der ganzen Welt, ein anderes Bergland präsentieren zu müssen. Zur Schweiz: Halal- gerechte Zubereitung, bedeutet das Tier bei Bewusstsein zu schächten und langsam ausbluten zu lassen. Barbarisch!
Ihr Tourismus-Heinis habt keinen Gletscher, sondern einen Klescher. Geht in den Orient und findet in der Scharia Euren Frieden.
Die Verantwortlichen für diese Dummheit bitte
in einer Reihe für einen kräftigen A....tritt aufstellen!
Ich frage mich,....
...wie vertrottelt wir im alten Europa schon sind? Degeneriert und degradiert: eine Horde von peinlichen Arschkriechern! Wenn ich soetwas lese, wie das mit dem Gipfelkreuz, dann sehe ich den galoppierenden Wahnsinn: demnächst werden dann Fensterkreuze verboten, oder was? Dann vielleicht Straßenkreuzungen in der Nähe von Hotels (vielleicht ist die Inflation der Kreisverkehre eh' schon ein Zeichen (Ironie!)).
Bei Gott! Man sollte diese entscheidungstragenden Volltrottel wirklich einmal auf ein Jahr verpflichten, mit Kind und Kegel in ein islamistisch regiertes Land zu ziehen und dort zu leben. Quasi: damit sie wissen, was die wollen und sie begünstigen.
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