Hetze der Sozialistischen Jugend: Niemand will bezahlt haben

15. August 2012 - 11:02
Bild: 
Jugendminister Reinhold Mitterlehner will mit der SJ-Propaganda nicht
zu tun haben und bestreitet das deutlich sichtbare Logo seines Ministeriums.
Foto: eSeL.at / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

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Steiermark

Eine Hetzschrift der Sozialistischen Jugend sorgt in der Steiermark für politischen Wirbel. Die Jungroten wurden am 30. Mai 2012 ertappt, als die auf dem Schulweg zum Gymnasium Mürzzuschlag einen Folder verteilten, mit dem sie der FPÖ „die Zähne zeigen“ wollen.  Darauf befindet sich auch das Logo des Ministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend. Dessen Leiter Reinhold Mitterlehner (ÖVP) will jedoch davon nichts wissen, obwohl die SJ selbst einräumt, die Kampagne sei aus Bundesmitteln finanziert.

Das Flugblatt bemüht sich, sozialpolitische Entscheidungen der schwarz-blauen bzw. schwarz-orangen Bundesregierung ab dem Jahr 2000 dem heutigen FPÖ-Obmann HC Strache in die Schuhe zu schieben, und versteigt sich sogar zu der Behauptung, die „Strache-FPÖ“ habe „die Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordhoch ansteigen lassen“. Damit nicht genug wird die FPÖ als „politischer Arm“ von Neonazis bezeichnet, die laut SJ wieder „aus ihren Löchern“ kriechen würden, indem sie rassistische Stimmungsmache gegen Minderheiten betreiben, Neonazi-Lieder auf Facebook posten oder „auf Bällen in der Hofburg“ tanzen würden. Rechts unten auf dem Folder befindet sich das Logo des Jugendministeriums.

Der Folder der Sozialitischen Jugend, rechts unten das Logo des Jugendministeriums.

Laut dem steirischen FPÖ-Landesparteisekretär Mario Kunasek hatte die SJ bei ihrer Verteilaktion noch weiteres Propaganda-Material bei sich, etwa Flugblätter, „in denen unter anderem ein Glatzkopf mit einem T-Shirt der Waffen-SS mittels einer HC Strache Handpuppe den Hitlergruß imitiert“.

Für SJ „künstlerische Überhöhung“ und keine Wiederbetätigung

Die Causa beschäftigte bereits die steirische Landespolitik. Die für Jugend zuständige Landesrätin Elisabeth Grossmann (SPÖ) holte zur Beantwortung einer Anfrage der FPÖ eigens eine Stellungnahme der Jungsozialisten ein. Es habe sich bei der Verteilaktion „keineswegs um eine Hetz- sondern um eine Aufklärungskampagne „ gehandelt, „welche die Jugend gegen rechtsextreme Gewalt und rechtsextreme Slogans sensibilisieren sollte“. Beim Schreiben der Stellungnahme an die Landesregierung dürfte den SJ-Verantwortlichen gedämmert sein, dass sie sich mit ihrer Darstellung und Textierung selbst verdächtig gemacht haben könnten. Die „künstlerische Überhöhung“ wird als Argument bemüht:

Unter anderem wurde deshalb in einem Comic, der vom bekannten Künstler Gerhard Haderer gestaltet wurde, die FPÖ als Spielball von Rechtsextremen, Wirtschaftsinteressen und Burschenschaften auf künstlerisch überhöhte Weise dargestellt. Dabei war aber klar erkenntlich, dass es sich bei in dieser Broschüre getätigten Aussagen keineswegs um die Meinung der Sozialistischen Jugend handelte oder die im Verbots- und Wiederbetätigungsgesetz festgelegten Grenzen überschritten wurden.

Mitterlehner erkennt Logo seines Ministeriums nicht

Zur Finanzierung der Materialien heißt es, „dass für die Kampagne ausschließlich Bundesmittel verwendet wurden“. Dies wiederum veranlasste den FPÖ-Nationalratsabgeordneten Mario Kunasek, beim für Jugend zuständigen Bundesminister nachzufragen, dessen Logo immerhin den Folder ziert. Dies dürfte ihm freilich bis heute entgangen sein, denn die Antwort lautet: "Der Flyer wurde nicht durch mein Ressort gefördert, trägt nicht das Logo des BMWFJ und war diesem auch nicht bekannt."

"Diese Antwort ist schlichtweg falsch, da jeder, der diesen Flyer betrachtet, sofort das Logo von Mitterlehners Ministerium sieht. Es gibt meiner Meinung nach zwei mögliche Erklärungen. Entweder der Minister hat keine Ahnung, was er fördert, oder es ist ihm schlichtweg egal. Beides ist mehr als bedenklich", meint Kunasek und kündigt eine weitere parlamentarische Anfrage an, um Licht in diese Sache zu bringen.

Kurztitel: 
Keiner will Hetze der SJ bezahlt haben
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Kommentare

Die Rechtfertigung des Ministers zeigt, dass die ÖVP zur Linken gehört und sich skrupellos aller Mittel bedient, um die Partei der Vernunft, die FPÖ, zu diskreditieren.

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Bild des Benutzers der faule Willi

"Entweder der Minister hat keine Ahnung, was er fördert, oder es ist ihm schlichtweg egal. Beides ist mehr als bedenklich ..."
Ich sehe noch eine dritte:
Die Macher nahmen einfach ohne zu fragen das Logo des BM her und kopierten es auf ihren Folder, um das Dings seriös erscheinen zu lassen.
Allerdings ist auch das bedenklich.

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dfW

...daß ein ÖVP-Minister roten Dreck fördert! Die ÖVP findet es eben gut, die alternde Bolschewikenhure auf der Bühne des verfallenden rot-schwarzen Schmierentheaters zu geben. Bei der nächsten Wahl sind die Schwarzen Geschichte. Außer ein paar Bauerntrotteln, Fabrikantensöhnchen und Hofratswitwen wird dieses Pack doch eh keiner mehr wählen!

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Wo bleiben eigentlich die ansonsten recht eifrigen Staatsanwälte bei dieser Form der Verhetzung ??

Oder gibt es in der StPO eine Bestimmung, die sie nur gegen Angehörige des sogenannten "rechten Lagers" zu Felde ziehen läßt, etwa wenn jemand einen Moschee-Witz erzählt?

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Bild des Benutzers Josef Berger

Kopierter Post von Rübezahl auf Südtirol-News:

Rübezahl
15-08-12 16:08
In der Nähe von Rom wurde am vergangenen Samstag ein Denkmal für den faschistischen
Kriegsverbrecher Rodolfo Graziani eingeweiht. Er hat in Äthiopien Zehntausende von Zivilisten
auf dem Gewissen und allein in der heiligen Stadt Debre Libanos rund 2000 Priester, Mönche,
Nonnen und Klosterschüler erschießen lassen als Vergeltung für einen Anschlag äthiopischer Freiheitskämpfer,
bei dem ein paaar italienische Soldaten ums Leben kamen. Graziani,
der auch letzter Kriegsminister der faschistischen Republik von Salò war,
wurde nach dem Krieg zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt.und nach zwei Jahren begnadigt.
Jetzt hat er ein schönes Denkmal. Da wundert es nicht, dass auch der Oberverbrecher Mussolini
mit einem schönen und teuren Denkmal geehrt werden muss.

Natürlich habe ich im Web nachgeprüft und entsprechende Links gefunden.
180Tausend Euro hat das der Regionalregierung gekostet, und Monti hat kein Veto eingeleg

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Bild des Benutzers Josef Berger

Natürlich habe ich im Web nachgeprüft und entsprechende Links gefunden.
180Tausend Euro hat das der Regionalregierung gekostet, und Monti hat kein Veto eingelegt.
Italien spart nicht bei Islamisten und Faschisten.
http://roma.corriere.it/roma/notizie/cronaca/12_agosto_11/mausoleo-grazi...

Es gibt einen Spruch: Sag mir mit wehm du Umgehst, und ich sage dir wer du bist (Merkel-Monti)
PS:Dürfte auch für Unzensuriert ein Thema sein, wie der Faschismus Monti in Italien hoffähig wird,
und die deutschen Medien schweigen!

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Bild des Benutzers Josef Berger

Eurabia-Südtirol:„Bozner Gefängnis steht vor dem Kollaps“
Bozen – Politiker aller Coleur – vom PDL, PD bis hin zu den Radikalen –
haben sich heute Nachmittag bei einem Lokalaugenschein selbst
ein Bild über die Lage im Bozner Gefängnis gemacht.]

http://dolomitengeistblog.wordpress.com/2012/08/15/eurabia-sudtirolbozne...

Schöne Paralellen zu Südtirol, denn der Autor des Artikels von Südtirol , wo alles rechts von PDL PD SVP
ist, wird Radikal benannt! Wer bezahlt diesen Linken Schmierfink?
Er wird von der Athesia bzws, den Besitzern, von den Ebnerbrüder bezahlt, mit den SVP-Parteibuch!
Es gibt in Südtirol keine NPD, aber ital-Faschisten, die fleissig PDL und PD wählen!

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An alle !!! Wer jetzt noch bestreitet, dass dies ein Krieg gegen die Christen ist, dem wird es genauso gehen, wie dem armenischen Volk (Christen), welches durch ihre eigenen Politiker verschachert und dem Feind zum Abschlachten frei gegeben wurden. Ja, ja ist alles nur Verschwörung ... http://www.youtube.com/watch?v=UqGe6_BwM2g&feature=player_embedded

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...Nachfolgepartei der nSDAP! Grüne sind die Erben des Stalinismus/Maoismus! Antifa Faschisten sind die neue SS und SA!

Das muss man den SJ (vormals HJ) einmal nahebringen.

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