Drogenflieger mit 1,4 Tonnen Koks und einer wilden Geschichte

18. August 2012 - 10:31
Bild: 
Ein solches Kleinflugzeug der Marke Bombardier hatte die enorme
Menge an Kokain an Bord.
Foto: Arpingstone / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

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Kriminalität

In der Nacht auf Sonntag hob ein aus Trinidad eingereistes Flugzeug vom Typ Bombardier BD-700 mit der maltesischen Zulassung 9H-FED ohne Starterlaubnis um 2.26 Uhr vom geschlossenen Flughafen Arturo Michelena im Zentrum von Valencia in Venezuela ab. An Bord befanden sich 3 Personen, die angeblich 1.400 Kilo hochreines Kokain in ca. 50-Kilo-Ballen als Fracht mit sich führten, welche mit dem Emblem des Roten Kreuzes markiert waren.  In den frühen Morgenstunden wurde die Besatzung über Gran Canaria zur Landung gezwungen.

Bei der Flugzeugbesatzung handelt es sich um eine Co-Pilotin oder Stewardess aus Österreich, bestätigt durch das österreichische Außenministerium, sowie um zwei vermutlich deutsche Piloten, wobei die kanarischen Polizeibeamten vorerst keine Angaben zur Herkunft der Besatzung machten. Die verhafteten Besatzungsmitglieder behaupten, dass sie in Venezuela von schwer bewaffneten und maskierten Männern entführt worden seien. Man habe ihnen gedroht, ihre Familien zu töten, wenn das mit Kokain beladene Flugzeug nicht nach Benin (Westafrika) käme. Die zuständigen Polizeibeamten in Las Palmas halten diese Aussagen für sehr unwahrscheinlich, da  bis heute kein Fall bekannt sei, in dem verbrecherische Organisationen Drogentransporte fremden Menschen überlassen hätten. Die Österreicherin bleibt daher für zumindest einen Monat in Untersuchungshaft.

Weitere Festnahmen in Venezuela

Aktuellen Angaben von Zeitungen in Venezuela zufolge wurden weitere 28 Menschen, darunter einige Nationalgardisten festgenommen, die unter Verdacht stehen, am Diebstahl bzw. der Entführung des Flugzeugs beteiligt gewesen zu sein. Genauere Informationen über das Thema werden noch von der spanischen Polizei und den Behörden in Venezuela zurückgehalten.  Der Vorfall ist für Venezuela insofern blamabel, als zwischen dem unerlaubten Abflug (2.26 Uhr) und dem Verlassen des venezolanischen Luftraums (3.41 Uhr) mehr als eine Stunde verging, ohne dass die Luftabwehr aktiv wurde.

Kurztitel: 
Drogenflieger-Crew behauptet Entführung
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Kommentare

Herr Flohr ist nicht nur einer der Großen als Drogenkurier, sondern auch als Steuerbetrüger nutzt
er die Mithilfe des Finanzamtes Münchens 300 Mio € Steuern zu hinterziehen.Dies gelingt mit reichlich Schmiergeld
und der Unterstützung seines kriminellen Steuerberaters Herrn Kurtz zugleich GF einer seiner Tochterfirmen
(Comprendium).Damit wird dann das notwendige Eigenkapital für die -Drogenflotte - Vistajet generiert und leider auch
noch legalisiert.Warum schaut da die deutsche Drogen- und Steuerfandung einfach weg???

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Gibt´s inzwischen neue Infos zu 9H-FED?

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Jeder der Brannche weiss,dass Vistajet Besitzer Thomas Flohr sich so finanziert.Man sollte viel mehr Vista Jet Flugzeuge kontrollieren...
 
 
 
 

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Was redest Du denn für einen Stuß daher? Scheinst die "Branche" kaum zu kennen. Mal ganz nebenbei: Das Flugzeug wird von Hyperion Aviation mit Sitz auf Malta betrieben. Aber das wüßtest Du ja, wenn Du auch nur ein kleines bischen was mit der Branche zu tun haettest. Und was hat jetzt VistaJet damit zu tun? Weil der Flieger mal bei denen betrieben wurde? Das ist so normal wie sonst was und völlig normal, Du Vollidiot.

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halten die Venezolaner die Österreicherin für eine Australierin ...

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Hier ein Originalbild von 9H-FED, ursprünglich geliefert nach München:

http://www.flickr.com/photos/jersey-airport/6836892686/

Operator ist "Hyperion Aviation of Malta" (www.hyperion-aviation.com - derzeit "under construction")

9H-FED hieß zuvor OE-LAF, es soll Zusammenhänge geben (selber Eigner, teilweise dieselbe Crew). Die Namen der Crew wurden hier bekanntgegeben (nicht verifiziert): http://tinyurl.com/cmngvzf

Profis in Pilotenforen halten die "Entführungs"-Geschichte (und die Piloten) für verrückt. Es ist gut möglich, dass man wesentliche Details bisher bewusst noch nicht veröffentlicht oder aber auch gezielt falsche Fährten gelegt hat. Ein Kommentator, der sich offenbar gut auskennt: >>Es muss laufend jede Menge solcher Flüge geben, die nicht abgefangen werden und ihren Bestimmungsort in Afrika sicher und erfolgreich erreichen.<<

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Bild des Benutzers der faule Willi

... Suchtgift-Transporte, die nicht unter der Patronanz der CIA durchgeführt werden, fliegen natürlich auf und werden der Öffentlichkeit dann als "Erfolge gegen die Drogenkriminalität" vorgesetzt.

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dfW