Schwarztaxler für arabische Touristen in Zell am See

21. August 2012 - 8:00
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Illegale Taxilenker aus Deutschland schlagen Kapital aus dem enormen
Zustrom arabischer Gäste in der Region Zell am See.
Foto: Jeff_Black / flickr

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Salzburg

Araber lieben Zell am See – vor allem die klare Luft, den natürlichen Wasserreichtum und den sommerlichen Schnee am nahe gelegenen Gletscher des Kitzsteinhorns. Jährlich nächtigen über 150.000 Muslime in dem Salzburger Urlaubsort. Damit ist man nach Wien das wichtigste Reiseziel arabischer Gäste in Österreich.

Schon lange hat der „Halal-Tourismus“ in den dortigen Beherbergungsbetrieben Einzug gefunden. Speisen, die nach islamischen Vorschriften zubereitet werden, eigene Gebetsräume in den Hotels und Einkaufsfahrten in die nahegelegene Landeshauptstadt sind nur ein kleiner Auszug aus der vielfältigen Angebotspalette für die betuchten Gäste. Der Tourismusverband konnte es sich vor kurzem sogar leisten, die Werbung im arabischen Raum einzustellen, weil die Gästeentwicklung praktisch ein „Selbstläufer“ sei.

Doch die zahlungskräftigen Gäste aus dem Nahen Osten sorgen auch für ein Aufblühen der Schattenwirtschaft. Wie der ORF Salzburg berichtet, mehren sich im Raum Zell am See in letzter Zeit illegale Taxi-Lenker. Mit dunklen Limousinen oder in elfenbeinfärbig lackierten Kleinbussen mit getönten Scheiben transportieren die aus Deutschland stammenden ausländischen Fahrer vorwiegend arabische Gäste. Sie besitzen weder einen Gewerbeschein für das konzessionierte Taxigewerbe, noch liefern sie dem heimischen Fiskus Steuern für ihre Fahrten ab. Behördlichen Kontrollen entziehen sich die illegalen Taxifahrer, in dem sie sich als Verwandte ihrer Fahrgäste ausgeben.

Araber mieten sich ein Taxi und machen Geschäft

Der Piesendorfer Reisebürounternehmer Erich Oberkofler zählte bei der Talstation der Seilbahn zum Kitzsteinhorn über 50 Schwarztaxis, ehe er entnervt aufgab. „Ägypter und Tunesier von Hamburg, von München, von überall her. Personen, die halt die Sprache beherrschen. Die haben überhaupt kein Gewerbe angemeldet, weder in Deutschland noch in Österreich“, erzählt Oberkofler. Der Kapruner Taxi-Unternehmer Hermann Malau berichtet von in Deutschland lebenden Arabern, die sich während der Sommerzeit ein Taxi mieten und am Flughafen München ihre Fahrdienste anbieten. Selbiges gelte auch für Wien. „Die gehen keinen Schritt zu Fuß und wollen einen Wagen samt Chauffeur.“

„Wir haben 40 kontrolliert und drei erwischt“, beruhigt Strafamtsleiter Martin Reichholf von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See. Gewerbebehörde, Strafamt und Polizei würden weiterhin schwerpunktmäßig kontrollieren. Das Problem sei jedoch nicht so dramatisch. Wer ein Taxi ohne Konzession lenkt, müsse beim ersten Vergehen mit einer Mindeststrafe von 1.453 Euro rechnen. Die drei bei der jüngsten Kontrolle ertappten Lenker wurden angezeigt.

Kurztitel: 
Schwarztaxler für Araber in Zell am See
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Kommentare

Eines ist ja wenigstens erfreulich! Der durch die laschen Gesetzgebungen schlüpfende Personenkreis wird immer größer und wird sich seine Gesetzgebung selbst machen! Da faselt es sich immer von Mafia da und dort... Die schlechteste Mafia hat mehr Charakter als der sich im Augenblick anbietende Personenhaufen,der angeblich das Beste für Europa will!

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Schäm Dich, Zell am See!

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Lieber vermehrte Betriebsprüfungen bei österreichischen KMB, da tut man sich sprachlich leichter, kann mehr herauspressen und die "Kundschaft" läuft auch nicht gleich davon: ganz im Sinne des "Grundsatzes der Verfahrensökonomie" eben...

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