Seichter Film dichtet der Schweiz ein Imageproblem an
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Schweiz, Image, Europäische Union, Schweizer Rundfunkgesellschaft, SRG, Weltwoche, Rico Bandle, Simon Baumann, Andreas Pfiffner, Klischee, Borat
Foto: kuebi / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
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Filme„Fortschrittliche“ Filmemacher haben es geschafft, die Schweizer Bevölkerung auf die Palme zu bringen. Mit einem „Imagefilm“ nach dem Vorbild von „Borat“ versucht das Filmprojekt „Image Problem“, die Schweizer durch den Kakao zu ziehen. Die beiden Filmemacher Simon Baumann und Andreas Pfiffner behaupten einen schlechten Ruf der Schweiz im Ausland, den sie korrigieren wollen. Mit ihrem Werk, so die Kulturschaffenden, wollen sie den Mangel an Solidarität und die zunehmende Fremdenfeindlichkeit im Kleinstaat bloßstellen - und bedienen dabei alle noch so oberflächlichen Klischees über die Schweiz und die Schweizer. Beim Filmfestival in Locarno stand der Film jedenfalls im Zentrum des Interesses.
Differenziertes Bild war gar nicht beabsichtigt
Ländliche Einfamilienhäuser werden gezeigt, Gartenzwerge und Geranienkisten haben Platzhalterfunktion, dazu kommt das Bild übergewichtiger männlicher Schweizer mit Schnurrbart. Im zweiten Teil des 92 Minuten dauernden Films formuliert man einen Brief an die „Ausländer“, in dem man sich im Namen der Schweiz für die Ausbeutung der Dritten Welt, die Banken und Rohstoffkonzerne sowie den Nichtbeitritt zur EU entschuldigt. "Ein Differenziertes Bild der Schweiz war gar nicht unsere Absicht", bekennt Simon Baumann ganz offen.
Das Schweizer Publikum jedenfalls empfindet durch den Film „Image Problem“ vielfach „Verarschung“. Dies beweisen Fragerunden, die nach der Ausstrahlung stattgefunden hatten. Dazu kommt dass der Film öffentlich finanziert wurde, etwa durch die Schweizer Rundfunkgesellschaft (SRG), den Staat und den Kanton Bern. Hart geht auch der Journalist Rico Bandle in der Schweizer Weltwoche mit den Produzenten ins Gericht. Unter dem Titel „Land der Schwachköpfe“ gibt er zum Machwerk einen gepfefferten Kommentar ab. Bandle bezeichnet den Film als „dümmliches und subventioniertes Werk“. und zitiert dazu einen Premierebesucher der Filmfestspiele in Locarno: „ Ein dümmlicher Film von dümmlichen Filmemachern für dümmliche Schweizer“.









Kommentare
Unglaublich
Unglaublich, wie die Schweizer mit ihrer eigenen Wahrheit nicht umgehen können. Sie sehen ihrem eigenen Auge entgegen und dann wollen sie den Tatsachen gar nicht ins Auge sehen. Sowas nennt man normalerweise Ignorantenvolk!
Gut möglich ...
... dass die Schweiz bei vielen Leuten ein schlechtes Image hat. Aber sind diese maßgeblich? Wie Gutmenschen und EU-Speichellecker ticken, ist hinlänglich bekannt. Ein Problem haben nur jene Schweizer, die diesen Leuten gefallen wollen. Den anderen - und das ist die Mehrheit - kann dieser "Befund" herzlich egal sein. Denn wie heißt es so treffend: Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter.
Dass die FPÖ dieses Imageproblem nicht sieht, war klar...
Das ist allerdings der beste Satz in diesem Volksschüler-Ausatz:
Das Schweizer Publikum jedenfalls empfindet durch den Film „Image Problem“ vielfach „Verarschung“. Dies beweisen Fragerunden, die nach der Ausstrahlung stattgefunden hatten.
Â
Ein dümmlicher Artikel von dümmlichen Schreiberlingen für dümmliche Leser...
Gast
Und schon wieder sondert der dümmliche Gutmensch vom Dienst einen dümmlichen Kommentar ab... Wie überraschend...
UND
mit duemmlichen Kommentar.
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