Linke Anarchisten rasten bei Hamburger Schanzenfest aus
Foto: fbausch / flickr (CC BY-SA 2.0)
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LinksextremismusAuch beim diesjährligen linksalternativen Schanzenfest in Hamburg in der Nacht von 25. auf 26. August 2012 kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen und massiven Sachbeschädigungen. Mehrere hundert Linksextremisten nutzten die Veranstaltung, um gegen die Polizei und eine Sparkassenfiliale mit Gewalt vorzugehen. Zentrum der Auseinandersetzungen war wieder einmal das Gelände rund um das linke Kulturzentrum „Rote Flora“. Schon in den vergangenen Jahren war es beim Schanzenfest immer wieder zu massiver linksextremistischer Gewalt gekommen.
Gewalt bei Schanzenfest hat Tradition
Alljährlich sind rund um die „Rote Flora“ Straßenschlachten zwischen Polizei und Randalierern an der Tagesordnung des Festes. 2010 war es zu massiven Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Heuer stand das Schanzenfest unter dem Motto „„Kapitalismus, Krise, Widerstand: Schanzenfest auf Griechisch“. Offenbar Grund genug, für linksextremistische Element, ihre Gewaltbereitschaft auszuleben.
Sparkasse und Polizei angegriffen
In den Abend- und Nachtstunden des 25. August 2012 wurden vor der „Roten Flora“ Böller und Feuerwerkskörper gezündet. Darüber hinaus begannen vermummte Aktivisten mit der Entzündung von Müll. Im Anschluss versuchte eine Gruppe von bis zu 40 Linksextremisten, eine Sparkassenfiliale aufzubrechen. Als die Polizei gegen diese Gruppe vorging, versammelten sich rund um das linke Kulturzentrum „Rote Flora“ bis zu 300 Aktivsten und griffen die Polizei mit Flaschen, Steinen und Böllern an. Dabei wurde immer wieder die Parole „Ganz Hamburg hasst die Polizei“ gerufen. Als Opfer sind mehrere verletzte Polizisten zu beklagen. Daneben gab es auch ein Opfer durch eine Messerstecherei. Insgesamt wurden 13 Personen festgenommen.









Kommentare
in der taz steht was von nicht-linken
wollte nur mal in die Diskussion einwerfen, dass laut "taz" Personen, die die Brände löschten, ein paar extrembraune Sprüche von den Zündlern/ Randalierern zu hören bekommen haben (Wortlaut geb ich hier nicht wieder, wegen Obszönität)
Schön, daß bei unzensuriert alle gegen Extremisten sind,
gegen Linke UND Rechte.
Auch wenn das manche hier anders darstellen wollen. Mit der Nazikeule und anderen Untergriffen.
Wo bleiben die Beschwichtigungsversuche der Sozen?
Wartet mal ab.
"Autonome" (Gewaltbereite Linksextremisten werden gerne so bezeichnet) feierten ein friedliches Straßenfest in einer lauen Sommernacht.
Einige "Wenige" agierten verhaltensoriginell und begehrten gegen die rechte(!) Polizei auf, die das bunte (und friedliche!) Treiben einschränken wollte.
Die Hamburger sind entsetzt über das feige Vorgehen der Polizei.
So oder so ähnlich könnt's beim ORF berichtet werden...
Oder
Die Linksextremisten werden einfach als Rechtsextremisten bezeichnet und schon ist die (linke) Welt wieder in Ordnung.
Oder2:
Die rechte Polizei ist grundlos gegen die lieben Autonomen vorgegangen. Alle Verletzungen der Polizei hat sich diese selbst zugefuegt.
Sie...
...befürchten wohl umsonst eine rote Verschwörung. Der Bericht auf orf.at lautet nicht viel anders als dieser hier. Alles andere wäre wirklich schlimm, denn solche Idioten gehören sicher nicht unterstützt, egal in welcher Weise.
Lieber Animalex,
jetzt habe ich wegen Ihnen sogar den ORF-Bericht gelesen. :)
Da gibt es durchaus Unterschiede:
Der ORF zeichnet zunächst das pastorale Bild des linken, friedlichen Sommernachttraums.
Ist ungefähr so sinnlos, wie bei einer Kriegsberichterstattung zu erwähnen, dass die Armeen bis zum Schlachtausbruch friedlich waren.
Die Verhaftungen und -ach ja- die kleine Messerstecherei wurden beim ORF auch zufällig vergessen. (In der APA-Meldung steht's noch drinnen.)
Für mich eine Beschönigung und Verharmlosung.
Aber einen Konsens hätten wir beide trotzdem erzielt, nämlich die Ablehnung extremistischer Gewaltaktionen (egal von welcher Seite).
Bitte,...
…gern :)
Auf ORF steht zu lesen, dass es dieses Jahr den Anschein hatte, dass das Schanzenfest erstmals seit Jahren friedlich ablaufen würde. Deshalb den Vergleich mit einem friedlichen Sommernachtstraum anzustellen, ist auch nicht ganz objektiv. Und mit Verlaub, Ihr Vergleich mit Krieg hinkt doch ziemlich. Auch weil nur ein paar gewaltbereite Idioten daran beteiligt waren. Mich würde es auch nicht wundern, wenn diese erst zu später Stunde zu dem Fest gestoßen wären, solche Anlässe werden ja gerne für solche Aktionen missbraucht.
Die Verhaftungen werden nicht erwähnt, das stimmt. Bei der Messerstecherei allerdings frage ich mich, ob die wirklich direkt damit zu tun hat, wird es hier doch auch nur nebenbei erwähnt.
Mich würde jetzt noch interessieren, woher Sie Ihre Informationen normalerweise beziehen, wenn das Lesen auf orf.at ein Ausrutscher war :)
In der ZIB auch nur kurzer
und harmloser als "WAR" Darstellung. Keine Erwähnung von verletzten Polizisten. Das Minimum, um nicht ZU offensichtlich zu berichten.