Al-Kaida-Unterstützer Katar kauft Teile des größten Flughafens von Europa
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Damit erhält es umfangreiches Wissen – auch für mögliche Terroranschläge.
Foto: mgrenner57 / flickr
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GroßbritannienDer Londoner Flughafen Heathrow ist mit 70 Millionen ankommenden und abfliegenden Passagieren der größte Flughafen in der Europäischen Union. Er ist größer als der Pariser Flughafen Charles de Gaulle oder der Madrider Flughafen Barajas, weist mehr als das Dreifache des Verkehrsaufkommens des New Yorker JFK-Flughafens auf und wird von Fluggesellschaften aus der ganzen Welt angeflogen. Die Betreibergesellschaft von Heathrow, BAA Limited, betreibt mehrere Flughäfen in Großbritannien, darunter zwei in London und zwei in Schottland. Die jüngste Schlagzeile: Ein Fünftel der Unternehmensanteile wurden eben an das Emirat Katar verkauft. Unzensuriert.at veröffentlicht eine autorisierte Übersetzung des englischsprachigen Artikels von Daniel Greenfield mit freundlicher Genehmigung von Frontpage Magazine, Sherman Oaks, CA.
Khalid Sheikh Mohammed, der als Hauptdrahtzieher des 11. September gilt, ist ein ehemaliger Angestellter der katarischen Regierung. Mohammed hatte gemeinsam mit seinem Neffen Ramzi Yousef die Operation "Bojinka" geplant, einen massiven Bombenanschlag aus der Luft sowie mehrere Attentate, unter anderem gegen den damaligen Papst Johannes Paul II., die jedoch verhindert werden konnten. Ramzi Yousef wurde als einer der Haupttäter bei dem Anschlag auf das World Trade Center im Jahre 1993 verurteilt. Für diesen Anschlag hatte ihm sein Onkel zuvor Geld aus Katar überwiesen.
Im Bericht der 9/11-Kommission heißt es, dass Khalid Sheikh Mohammed nach dem Bombenanschlag auf das World Trade Center aufgrund der Intervention eines prominenten Kataris entkommen konnte. Es wird allgemein angenommen, dass es sich dabei um Sheikh Abdullah bin Khalid Al Thani handelt, ein Mitglied der Emirsfamilie von Katar und seinerzeit Minister für islamische Angelegenheiten. Heute ist Sheikh Abdullah bin Khalid Al Thani Innenminister des Staates Katar.
Die Unterstützung durch Sheikh Al Thani ermöglichte es Khalid Sheikh Mohammed, weitere Anschläge gegen die Vereinigten Staaten zu planen, was eine direkte Spur hin zum 11. September legt. Es war ebenso Sheikh Al Thani, der Khalid Sheikh Mohammed aufforderte, von seinem Fluchtort in Pakistan wieder nach Katar zurückzukehren. Von Katar aus beteiligte sich Khalid Sheikh Mohammed an der Planung von terroristischen Anschlägen, während er gleichzeitig offiziell als Angestellter für die katarische Regierung tätig war.
Offensichtliche Verbindungen Katars zur Terrororganisation Al-Kaida
Die Querverbindungen Katars zur Al-Kaida sind wohl eines der schlechtestgehüteten Geheimnisse der Golfregion. Mitglieder der Emirsfamilie Al Thani haben der Al-Kaida Unterstützung gewährt und es gibt Berichte, dass die Dschihadisten sogar über ein eigenes Ausbildungslager in Katar verfügten. Aus US-Geheimdienstberichten geht hervor, dass Osama Bin Laden als Gast von Sheikh Abdullah bin Khalid Al Thani empfangen wurde - und zwar noch vor dem Bombenanschlag auf die Khobar Towers, bei dem 19 Amerikaner getötet wurden.
Die Regierung Katars hat Berichten zufolge alljährlich Millionen Dollar an die Al-Kaida überwiesen. Von Wikileaks veröffentlichte Kabeldepeschen der US-Botschaft in Doha, der Hauptstadt Katars, beweisen, dass US-Regierungsbeamte sich über die Katar-Verbindung mit 9/11 im Klaren waren und von Katar als dem "schlimmsten" Land für die Anti-Terror-Bestrebungen in der Region sprachen - eine dramatische Einschätzung, wenn man bedenkt, dass Katar hier mit solchen Regimen wie Saudi-Arabien und Kuwait verglichen wird.
Das Al-Jazeera-Netzwerk, also das Lieblings-Propagandaspielzeug des Al-Thani-Clans, war die Plattform, über die auch Osama Bin Laden am liebsten seine Videos verbreitete. So wurde Bin Ladens erste öffentliche Erklärung, die fünf Tage nach dem 11. September erfolgte, von Al-Jazeera ausgestrahlt, was auf eine relativ rasche interne Abwicklung schließen lässt. Die Videobänder von Bin Laden brachten Al-Jazeera sehr hohe Einschaltquoten und selbst die Tatsache, dass das Netzwerk unter strenger Zensur von Katars Informationsminister Sheikh Hamad bin Thamer Al Thani steht, tat seiner Popularität keinesfalls Abbruch.
Katar erhält umfangreiches Insider-Wissen
In Anbetracht von all dem ist es äußerst beunruhigend zu erfahren, dass Katar jetzt ein Fünftel der BAA erwirbt, also jenes Unternehmens, das sechs Flughäfen kontrolliert und früher sogar vier amerikanische Flughäfen betrieben hat, darunter den Baltimore-Washington International Airport und den Logan International Airport, mithin die Abflugsorte von zweien der in die 9/11-Ereignisse verstrickten Flugzeuge. Es ist klar, dass Katar dadurch umfangreiches Insider-Wissen über die interne Logistik der von der BAA kontrollierten Flughäfen erhält, auch wenn es noch nicht über eine Mehrheitsbeteiligung verfügt. Aber auch so hält Katar durch den Ankauf einen beträchtlichen Teil der früheren Anteilsrechte des Mehrheitsaktionärs der BAA und wird diesen Anteil, wenn sich die Dinge analog zu früheren Verkaufsszenarien entwickeln, in Zukunft sicherlich noch weiter ausbauen.
Auch der Glasgow International Airport, ein weiterer der von der BAA verwalteten Flughäfen, war schon einmal das Ziel von moslemischen Terroristen (der Anschlag misslang) und Heathrow ist ebenfalls seit langem ein potenzielles Ziel für Terroristen. In Hinkunft hingegen wird die gleiche Regierung von Katar, die zuvor schon einmal einem Terroristen wie Khalid Sheikh Mohammed zur Flucht verholfen hatte, über umfangreiche Insider-Informationen betreffend diese beiden Flughäfen verfügen.
Heathrow ist somit ein weiteres Stück von London, das der Emirsfamilie von Katar zum Opfer gefallen ist. Angefangen von Harrods über Barclays, die Londoner Börse und Canary Wharf bis hin zu Shard, dem neuen pyramidenförmigen gläsernen Wolkenkratzer, der sich über London in den Himmel erhebt, scheint der Al-Thani-Clan das House of Windsor als die neue, über scheinbar unversiegbare finanzielle Ressourcen verfügende Monarchie abgelöst zu haben.
Golfstaaten sichern sich zunehmend Einfluss in Europa
Katar ist nicht das einzige Emirat, das sich für die Londoner Flughäfen interessiert. Die Abu Dhabi Investment Authority hat ebenfalls bereits eine Beteiligung am Londoner Flughafen Gatwick erworben; Gatwick ist der zweitgrößte internationale Flughafen der britischen Hauptstadt und der zweitgrößte Flughafen Großbritanniens, was das Verkehrsaufkommen betrifft. Dieselbe Abu Dhabi Investment Authority bekundete zuvor auch schon ihr Interesse am Erwerb einer 50-prozentigen Beteiligung an der Manchester Airports Group, dem größten den Briten vorerst noch verbliebenen Flughafenbetreiber.
Die in Besitz der Emirsfamilie stehende Abu Dhabi Etihad Airways besitzt ebenfalls Anteile an verschiedenen westlichen Fluggesellschaften, darunter 30 Prozent der Air Berlin. Und quasi um die weitgestreuten Ambitionen der Golfstaaten unter Beweis zu stellen, hat die Emirates Group auch bereits einen 20-prozentigen Anteil am zweitgrößten internationalen Flughafen Chinas, Guangzhou Baiyun, erworben.
Der BAA-Kauf weist einige Parallelen mit dem Dubai-Ports-World-Skandal auf; die dortige Emirsfamilie hatte versucht, die Kontrolle über die großen amerikanischen Seehäfen von New York, New Jersey, Massachusetts und Maryland zu übernehmen. Hier wie dort wollte ein Golfstaat, dem Zusammenhänge mit dem Terrorismus nachgesagt werden, das Management von wichtigen Transporteinrichtungen einer ausländischen westlichen Gesellschaft übernehmen. Im Unterschied zu den Vereinigten Staaten hat man sich jedoch in Großbritannien offenbar bereits daran gewöhnt, dass die lokalen Verkehrsmittel nach und nach von den reichen Golfstaaten aufgekauft werden.
Ein Großteil der britischen Infrastruktur ist heute bereits in ausländischem Besitz und der letzte noch in britischem Besitz verbliebene Hafen wurde im vergangenen Jahr verkauft. Die Öl-Monarchien konnten ihre Kolonialisierung von westlichen Verkehrsknotenpunkten erfolgreich weiter ausbauen. Es geht dabei um die Errichtung eines globalen Reiches, das sich vom Nahen Osten bis Afrika, Ost-Asien und Nord-Europa erstreckt.
Parallelen mit der Geschichte Englands
Im Jahr 1938 hielt Winston Churchill eine seiner berühmten Reden im Unterhaus des britischen Parlaments. Am Schluss sagte er: "Historiker werden noch in 1000 Jahren von unserer mysteriösen Vorgangsweise verwirrt sein. Sie werden nie verstehen, wie es möglich war, dass wir, eine siegreiche Nation, die alles in der Hand hatte, uns derartig erniedrigen ließen und alles, was wir durch zahlreiche Opfer und großartige Siege errungen hatten, einfach wieder aufgaben."
Diese Rede wurde als Teil einer Redesammlung publiziert, die den Titel "Als England schlief" trug. England schläft heute noch immer. Es verschläft, dass sich die Ölstaaten wie Katar, Kuwait und Saudi-Arabien an seine wichtigsten Schätze heranmachen und diese ausplündern bzw. sich ihre strategischen Funktionen zunutze machen. Es schläft weiterhin, während ihm bereits ein Strick um seinen Hals geknüpft wird. Aber auch die Vereinigten Staaten befinden sich in keiner wesentlich besseren Position.
Die Al-Kaida-Terroristen haben Flugzeuge entführt, ihre Geldgeber okkupieren nunmehr die Flughäfen. Die Selbstmordattentäter haben hunderte Menschen getötet, der Verschwörung der islamistischen Staaten des Nahen Ostens hingegen fallen Millionen zum Opfer. Die Schreie der syrischen Christen, die heute, während des jüngsten von Katar finanzierten Krieges, ermordet werden, sind natürlich im eleganten Geschäftsviertel von Canary Wharf nicht zu vernehmen. Doch ebensowenig hatte man in England im Jahre 1938 nach Chamberlains "Peace for our time"-Rede die Schreie der verratenen Tschechen im Sudetenland vernommen. Es wird diejenigen, die heute den fröhlichen Ausverkauf ihrer Heimat betreiben, vielleicht überraschen, wenn eines Tages das Schicksal der ägyptischen Christen und syrischen Christen sie selber treffen wird.
Daniel Greenfield ist journalistischer Mitarbeiter am David Horowitz Freedom Center in New York. Er beschäftigt sich als Autor schwerpunktmäßig mit dem radikalen Islam und veröffentlicht in Bälde ein Buch über die internationalen Herausforderungen, mit denen Amerika und die Welt im 21. Jahrhundert konfrontiert sind.









Kommentare
Wir werden uns selbst den Strick kaufen..
auf den sie uns aufhängen werden, wenn wir nicht bald uns auf die eigene Energie besinnen, welche wir im Überfluss haben, aber aus Trägheit nicht imstande sind , diese für unsere Fortbewegung zu nutzen.
Es ist die Solarenergie, welche wir mittels PV und Elektromotor direkt mit 10% Wirkungsgrad auf die Strasse bringen können. Wir vermeiden damit eine weitere weltweite Tyrannisierung durch den Islam und deren Proponenten, sowie keine Abgase und keinen Lärm.
Worauf warten wir?
Â
Starke Meldung
Der "Terrorpate" und jetzige Innenminister von Katar, ein naher Verwandter und somit natürlich ein enger Vertrauter des Oberscheichs!
Frau Mikl-Leitner, haben Sie gewusst, was für nette Kollegen Sie da unter den Wüstenscheichs haben?
Bundespräsident Fischer und Gattin hatten sicher keine Ahnung über die Familienverhältnisse, als sie hier lächelnd Hände schüttelten:
http://newshopper.sulekha.com/margit-fischer-sheikh-hamad-bin-khalifa-al...
Oder vielleicht doch?
...lächelnd Hände schütteln:
Aber sicher!
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