Euro-Zukunft: Strache will Volk entscheiden lassen

27. August 2012 - 23:21
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HC Strache will das Volk über die künftige Währung Österreichs befragen.
Foto: www.hcstrache.at

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Politik

Eine verbindliche Volksabstimmung über Verbleib im oder Ausstieg aus dem Euro bestimmte das ORF-Sommergespräch mit FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Einen solchen direktdemokratischen Entscheid formulierte Strache als Bedingung für eine Regierungsbeteiligung der FPÖ nach den nächsten Nationalratswahlen. Die Zukunft der Europäischen Union und des Euro werde die entscheidende Frage für die kommende Wahl sein, die für Herbst 2013 geplant ist.

Direkte Demokratie nennt Strache als Grundbedingung für einen Regierungseintritt der FPÖ nach einer erfolgreich geschlagenen Nationalratswahl 2013. Generell - also nicht nur in der Euro-Frage - müsse dem Volk ein Initiativrecht zukommen, verbindliche Volksentscheide herbeizuführen. Für Österreich und andere potentielle Nordeuro-Staaten müsse es eine Möglichkeit geben, alternative Szenarien anzustreben. Dies könne neben einer Nordeuro-Zone, bestehend aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich, auch eine Rückkehr zu nationalen Währungen sein. Entscheidend sei, dass die Bevölkerung aktiv in diesen Meinungsbildungsprozess eingebunden werde, hielt Strache fest.

Österreich muss auf seine eigenen Interessen schauen

In diesem Zusammenhang müsse Österreich auf seine eigenen Interessen schauen. Es nütze nichts, wenn man ausschließlich auf die Exportchancen der österreichischen Wirtschaft schiele, auf der anderen Seite aber für Griechenland und andere marode Volkswirtschaften mit dem ESM Haftungen eingehe, die ein Zigfaches der Exporterlöse ausmachen, und damit den scheinbaren Exporterfolg mehr als relativiere.

Kurztitel: 
Euro: Strache will Volksentscheid
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Kommentare

Wie stellt ihr euch das eigentlich vor? Wenn wir wieder den Schilling einführen, binden wir ihn dann an den Euro wie seinerzeit an die D-Mark? Und wenn nicht, und es wird eine starke Währung, kaufen wir dann so wie die Schweiz Euro in dreistelliger Milliardenhöhe, um unsere Exportwirtschaft zu schützen? Glaubt ihr wirklich, dass das Volk bei einer Abstimmung darüber nachdenkt?

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nicht für dümmer halten - wie die Politiker und deren Sippen es glauben.
Das ist fataler Fehler.

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Bild des Benutzers der faule Willi

... und alle anderen Euro-Unterstützer so, als hätten wir niemals einen Schilling gehabt und wenn, dann hätten wir damals alle Hunger gelitten und wären gänzlich ohne Wirtschaft (Import-Export) dagestanden.
Nein, wenn überhaupt, dann hingen wir unseren Neu-Schilling ganz locker an z.B. den Schweizer Franken.
Es stehen den 57% Exporten derzeit 54% Importe gegenüber.
Auch muß Import-Export nicht immer nur Gutes bewirken. Wenn ich daran denke, daß mit EU-Fördergeldern Kartoffel zum Schälen, zum Schneiden, zum Frittieren in ganz Europa herumgekarrt werden und zum Verpacken wieder zurück (überzogenes Symbolbeispiel), ...
Auch muss eine Diskussion über den EU-Austritt erlaubt sein und in den Medien wertfrei und unvoreingenommen Argumente diskutiert werden dürfen. Dadurch könnte z.B. heimische Produktion gegen ferne Produkte besser geschützt werden.
Was brauchen unsere verzogenen Schrazen jedes halbe Jahr ein neues Ei-Pott, bloß weil der noch verzogenere Neureichen-Bengel auch eines hat?

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dfW

Bild des Benutzers der faule Willi

Ich unterstelle der FPÖ und dem Strache ein klein wenig Feigheit vor der politischen Korrektness.
Es ist natürlich eine Gratwanderung, wenn man möglichst viele Stimmen für eine Wahl lukrieren will. Manchmal ist es aber besser, wenn man dem Volk die Wahrheit sagt, selbst wenn man dafür von den politischen Gegnern, ja selbst von Gerichten, verurteilt wird.
Jeder, der einigermaßen bis 3 zählen kann, weiss, dass der Euro für den Großteil der Bevölkerung nur Schaden gebracht hat.
Das anzusprechen hat sich Strache als ehrlicher Politiker endlich getraut!
Ebenso die kommende EU-Diktatur, die mit dem ESM eingeläutet wurde, hat er endlich angesprochen und auch einen Austritt aus der EU erwogen.
Ich für meinen Teil verzichte gern auf unkontrollierte Grenzen und darauf, bei Reisen ins europäische Ausland kein Geld mehr wechseln zu müssen.

Bravo Strache!

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dfW

Stronach hat endlich bewirkt, daß die Freiheitlichen auch für einen Ausstieg sind, oder zu sein scheinen, damit die Wähler nicht zu Stronach abdriften.

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