Ungarn: Aufruhr nach Zigeuner-Mord an Polizei-Psychologin
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Kata Bandy, Laszlo Pentek, Polizei, Fünfkirchen, Pecs, Zigeuner, Todesstrafe, Jobbik, Fidesz, Gábor Vona
Foto: Csörföly Dániel / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
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UngarnEs war der 8. Juli, als Kata Bándy, eine 25-jährige Polizeipsychologin, am frühen Morgen vergewaltigt und kaltblütig ermordet wurde. Der Tatverdächtige ist der Zigeuner László Péntek, der wegen wiederholtem Raubs mehrere Jahre in Haft war. Er soll laut Angaben der Polizei zum Zeitpunkt des Mordes unter Drogeneinfluss gestanden sein und beim Verhör keine Reue gezeigt haben. Die Leiche wurde wenige Tage nach Bándys Verschwinden in Fünfkirchen (Pécs) gefunden.
Ermittlungen abgeschlossen
Die Polizei ist dem Täter durch DNS-Spuren auf der Leiche auf die Schliche gekommen. Der mutmaßliche Vergewaltiger und Mörder soll in einem komplett heruntergekommenen Sozialwohnheim in Fünfkirchen gewohnt haben. Péntek sagte noch während seines Verhörs, dass er allein die Verantwortung übernehmen werde. Zunächst glaubte die Polizei an Komplizen, doch nun wurden die Ermittlungen eingestellt und behauptet, er sei der einzige Täter.
Jobbik-Chef und Fidesz-Politiker fordern Todesstrafe
Seit der Ermordung der Polizei-Psychologin führt die rechtsnationale Jobbik-Partei eine Kampagne zur Wiedereinführung der Todesstrafe. Parteiobmann Gábor Vona begründet diese in einem Blogeintrag so: "Die Morde geschehen. Die Täter stammen zu 90 Prozent aus ein- und demselben soziokulturellen Milieu. Sprechen wir es aus: Sie sind Zigeuner. Die Opfer hingegen sind zu 100 Prozent Ungarn. Deshalb brauchen wir die Todesstrafe." Der Forderung schlossen sich vereinzelt auch Politiker der regierenden rechtskonservativen Fidesz-Partei an. Westliche Medien weisen unterdessen auf die Diskriminierung der Zigeuner hin.









Kommentare
Zigeuner bleibt Zigeuner
Sehr gut veranschaulicht, @consuela!Und bitte Forumstrolle wie animalex einfach ignorieren, dann kann er für sich allein vor sich hin giften.
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Das Zigeunerproblem besteht ja auch bei uns ( etwa die Bettlerei in den Öffis in Wien) und in der Slowakei.
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Todesstrafe? Nein, danke!
Wegen tragischer Anlassfälle, egal ob beim Norweger Brevik oder beim Zigeuner Laszlò, immer gleich nach der Todesstrafe zu rufen, ist abzulehnen.
Eine freie Gesellschaft sollte sich auch im Strafrecht über die "Blutrache" (das ist der historische Ausgangspunkt der Todesstrafe) hinaus weiterentwickelt haben.
Betrachtet man, in welchen Ländern die Todesstrafe angewendet wird, nämlich USA (jaja, beim linken Friedensnobelpreisträger Obama), China, Nordkorea, sowie im muslimischen Raum, so wird deutlich: Das "Todesstrafen" ist Metier der Linken und der Muslime.
Von beiden möchte ich mich gesellschaftlich, kulturell, sowie auch im Strafrecht abgegrenzt wissen.
Es gibt Delikte, da betrachte ich die Täter
nicht als Menschen. Obwohl ich mich in jeder Beziehung neutral fühle. Für mich ist nur die Frage der Grenzen und Objektivität die Problematik.
Weisse
Der Spiegel hat mal wieder nur Halbwissen.Im Ex-Ostblock werden die Zigeuner scho immer"Schwarze"genannt und die Zigeuner nennen die Europäer "Weisse" das ist dort ganz normal und niemand denkt sich etwas dabei.Das ist dort so wie wir eben Südländer sagen.
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Übrigens hat in der Tschechei(ich glaub es war noch im Kommunismus) schon vor sehr langer Zeit eine Punkband über das Zigeuner Problem gesungen und damals gab es nur halb soviele.
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Natürlich
werden die Zigeuner diskriminiert. Haben denn wir Frauen noch immer nicht verstanden, daß, wenn ein Mann übergriffig wird, wir ihm zu Willen sein sollten? Erst recht, wenn derjenige aus einem schlechteren Milieu stammt, weil für die Prostituierten hat der ja kein Geld. Also, liebe Frauen, machen wir es den Zuwanderern und Zigeunern nicht so schwer, seien wir lieb zu ihnen, reden wir nicht mehr von Anpöbeleien, Übergriffigkeiten, Belästigungen oder gar Vergewaltigungen, wir sind schließlich selbst schuld. Geben wir nicht freiwillig, müssen die sich das ja nehmen, das kann ja nicht so schwer zu verstehen sein.
Sie...
...verstehen aber schon, warum hier Diskriminierung angeführt wird? Es wird hier wieder einmal auf eine ganze Gruppe geschlossen. Aber ich glaube ich habe ohnehin schon vergeblich versucht Ihnen das klar zu machen.
Wer vorurteilsfrei ist, werfe den ersten Stein.
Du Linker .......
Animalex,
natürlich verstehe ich, warum hier Diskriminierung angeführt wird.
Nun, ich wünschte, Sie würden verstehen, wie es ist, als Frau diskriminiert zu werden, und das werden Frauen täglich. Früher konnte ich alleine in einem Park sitzen, oder in einem Kaffeehaus, heute wird man binnen kürzester Zeit belästigt, und zwar vehement. Sagt man, man möchte bitte nur in Ruhe gelassen werden, wird dieses Gesocks immer penetranter, sie akzeptieren ein "NEIN" nicht. Sie werden sogar böse, ja, stellen Sie sich das einmal vor! Und so kommt es, daß ich schließlich die Böse bin, weil ich mich für diese aufdringlichen Zwerge nicht zur Verfügung stelle. DAS ist Diskriminierung, lieber Animalex, und zwar massivste! Ich hoffe, ich konnte Ihnen hier etwas klarmachen.
Es...
...tut mir leid für Sie, wenn Sie belästigt werden. Aber weil es ein paar oder von mir aus auch viele Idioten gibt, heißt das nicht, dass alle Idioten sind. Und nichts mehr als diese Verallgemeinerungen meine ich. Solchen Idioten, die meinen Sie hätten das Recht gegnüber Frauen herablassend zu sein, sollten die Grenzen aufgezeigt werden, keine Frage.
Zum Thema "verallgemeinernde Diskrimierung"
Es mag vielleicht auch am ungarischen Nationalcharakter liegen, eher aber wohl an der immensen Häufung einschlägiger Delikte, dass im Ungarischen das Wort "cigánybűnöző" mittlerweile sprachliches Allgemeingut geworden ist. Wenn Sie mal nachgoogeln, werden Sie merken, dass es sich bei den Berichten keineswegs ausschließlich um Jobbik-Propaganda handelt.
Auch anderswo wird übrigens "verallgemeinernd diskriminiert": Google <Rumänische Polizisten in Köln> gibt die Antwort!
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