Millionäre und Milliardäre: Der Geldadel drängt in die Politik
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Frank Stronach, Hans Peter Haselsteiner, USA, Kongress, Repräsentantenhaus, Christoph Blocher, New York, Michael Bloomberg, Senat, Mitt Romney, Strabag, Republikaner, Nationalrat
Foto: Steindy / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
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PolitikWas treibt Superreiche in die Politik? Millionäre oder gar Milliardäre wollen einen Platz in den Bänken der Parlamente ergattern. Frank Stronach erregte großes Aufsehen, als er die Gründung einer Partei bekanntgab. In der Schweiz hat sich der Selfmade-Milliardär Christoph Blocher als politischer Fixstern etabliert. Dominieren Wählerstimmen oder Millionenguthaben auf Konten die Politik?
Amerikanischer Geldadel
Politische Ämter scheinen unter Superreichen nahezu zum guten Ton zu gehören. Geld allein regiert die Welt nicht, doch die Vereinigten Staaten zeigen, dass Geld beim Regieren hilft. Das Wirtschaftsmagazins Format präsentierte aufschlussreiche Zahlen. Ein Senator bringt es im Durchschnitt auf knapp 14 Millionen Dollar. Ein Abgeordneter des Repräsentantenhauses immerhin auf fünf. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mitt Romney, nennt stolze 250 Millionen US-Dollar sein Eigen. Doch unangefochtener Spitzenreiter im Club der Polit-Milliardäre ist vermutlich der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg. Der berühmte Medienzar darf sich über ein Vermögen von 16 Milliarden Dollar freuen. Seinen Job als Bürgermeister übt er für einen symbolischen Dollar pro Jahr aus.
Ist Einfluss käuflich?
Das ungleich kleinere Österreich hat ebenfalls einiges zu bieten. Auch in unserem Land drängt es den Geldadel in höhere Ämter. Hans Peter Haselsteiner, Chef des Baukonzerns Strabag, saß jahrelang für das Liberale Forum im Nationalrat. Doch im Vergleich zu den 2,4 Milliarden des Möchtegern-Neopolitikers Frank Stronach wirken dessen 770 Millionen Euro Vermögen geradezu spärlich. Gerüchte, wonach Stronach versucht haben soll, Abgeordnete mit Geld von einem Wechsel in seine neue Bewegung zu überzeugen, tauchten in den Medien auf. Angeblich will der Austro-Kanadier 25 Millionen Euro in seine Partei investieren. Wählerstimmen kann man nicht mit Geld kaufen, Einfluss möglicherweise schon. Stronach selbst bestreitet allerdings derartige Ambitionen.









Kommentare
Österreichfreundliche Reiche sind mir lieber als verarmte
Österreichverräter, die unser Land für die welche Zwecke auch immer verkaufen.
Verräter, die über und mit dem ESM dem Volk die Mitsprache verwehren und dann scheinheilig eine Befragung über eine nicht zur Debatte stehenden Sache wie die Wehrpflicht abstimmen lassen möchten tun wollen scheinen werden fragen.
Lieber PapaJoe!
Ich habe einen Verdacht: Dieser Stronach ist nix anderes als eine Marionette des Esteblishments, die dafür gebraucht wird, mit tönenden Worten Änderung, Revolution, nieder mit dem bisherigen, ungehörigen, ... System zu rufen. Ich bin sicher, daß ihm der ORF unheimlich viel Sendezeit zur Verfügung stellen wird, um seine Partei in allen Einzelheiten unserem Wahlvolk nahezubringen.
Die beiden "großen" Parteien SPÖVP sehen voll Panik ihre Wähler schwinden und allsamt zur FPÖ driften. Da müssen sie was dagegen tun. Also wird eine neue Partei aus dem Hut gezaubert, die dem Wähler das "Blaue" vom Himmel verspricht und mit dem prominenten Namen mindestens 10% macht, die dann aber fast nur der FPÖ fehlen wird.
Ich selbst bin kurz auf seine Worte hereingefallen, bis mir die übliche Taktik der SPÖVP einfiel. Immer vor Wahlen irgendwas konstruieren, um Stimmen von der FPÖ abzuziehen.
Wenn der Stronach tatsächlich 10%+ macht, ist er nur Hiwi für SPÖVP gegen FPÖ.
dfW
Nix ist fix, alles ist möglich.
Ich habe auch nicht vor, meinen Verstand auszuschalten. Ich hinterfrage für mich alles, auch einen HC Strache oder eben Frank Stronach. Für einen Verdacht schreibe ich mir gerne die Finger wund. Warum weiß ich nicht, denn auch ohne Nachwuchs denke ich zu glauben, daß ich es tun würde. Es wäre schön, wenn man die Welt verändern könnte. Aber unser Eiterpatzen im Hirn dürfte das verhindern. Wenn glückliche Naturvölker mit unserer Zivilisation in Berührung kommen, dann springt der Geizistgeilvirus über und zerstört das Hirn zu eben diesen Eiterpatzen. Ich kann es gar nicht glauben, daß wir heutzutage so gute Kommunikationsmittel haben und die Menschheit im 3. Jahrtausend noch immer unter dem Neandertalerniveau herumfleucht.
Geldweltregierung
Ja, wer Geld hat und das genügend, kann sich alles kaufen, was man sich wünscht. Herr Stronach ist dabei, Mr. Arnold Schwarzenegger zu "kaufen", um ihn in die Politik zu bringen um möglicher weise bei den Wahlen besser abzuschneiden. Viele leisten sich Villen, Ferraris und andere extrem luxeriöse Dinge wie z.B. Superprostituierte. Alles kann man mit Geld kaufen, aber eine innere Befriedigung wird es dabei
nie geben. Man schadet nur der Seele, die mit falschen Dingen genährt wird und bleibt doch innerlich leer.
Wenn ich mir mit Geld Recht kaufen kann, Recht
das mir auch zusteht, dann hätte ich gerne unendlich viel davon. Dann würde ich gerne jeden sein Recht kaufen. Auch wenn daraus Pflicht wird und es die Heimreise bedeutet.
Wer suchet, der findet!
Die FPÖ wußte und weiss bescheid. Im Parlament wird es auch offen angesprochen, bloß die Information des Volkes bleibt aus!!!
http://www.youtube.com/watch?v=twZCdHokbQA
also FPÖ, bereitet die Information auf, so daß es auch der einfache Schöpfer auf der Straße verstehen kann und es ihn auch interessiert. Macht dem Volk klar, daß es um seine Freiheit und seinen bescheidenen Wohlstand geht. Druckt Plakate, macht einen Privatsender ala Radio Graz oder Antenne oder ähnliches und informiert dieses Euer Volk, für das ihr vorgebt einzutreten. Gebt die Information über die Machenschaften der Bankster und ihrer Vasallen, der Systempolitiker, an das Volk weiter.
Es ist euer zukünftiger Souverän, aber nur dann, wenn das Volk auch weiss, warum es FPÖ wählen soll!!!
dfW
Im Übrigen bin ich überaus enttäuscht von der FPÖ!!!
Wenn selbst der ORF eine Sendung darüber macht, kann mir niemand erzählen, daß die Oberen in der FPÖ davon nichts gewusst haben.
Wo blieb die flächendeckende Plakataktion über die Machenschaften von Goldman/Sachs und anderer Wallstreet Bankster?
Wo blieb die Aufklärung des Volkes, für das sich die FPÖ und Strache soooo sehr einzusetzen vorgibt?
Es gibt offenbar 2 Möglichkeiten:
- Die FPÖ duckt sich unter der Banken- und Politischen Korrektheits Direktive und macht gezielte Stimmenfang-Politik, um dann etwas ändern zu können.
- Oder noch schlimmer, sie machen dasselbe, bloß um endlich auch mal ganz oben sein zu können. Dann aber machen sie das Spiel mit den Bankstern mit, deshalb gibt es auch keine großartigen Aktionen gegen DIE.
Ich bin knapp vor dem Austritt aus dieser Partei!
Leider gibt es keine echte Alternative.
Ist aber auch gar nicht mehr nötig, denn die Eliten haben ohnehin den Untergang unserer Zivilisation in nächster Zukunft beschlossen.
dfW
Selbst der ORF hat eine gute Dokumentation gesendet.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=WbCDFLG75lw
Nachdem ich das gesehen habe, frage ich mich:
Wo sind denn nun all die "Wutbürger", warum ist niemand auf der Straße und zeigt den Banken und korrupten Politikern, wer hier der Souverän ist?
Man kann den Leuten in Österreich (in ganz Europa) offenbar die Wahrheit direkt auf die Nase binden und sie werden nichts tun. Sie werden ihre Augen schließen und sich die Ohren zustopfen, sie wollen nix wissen. Solange sie ihre Tschick und ihr Bier kaufen können, werden sie nichts tun!
Es kann locker 50km weiter eine Atombombe hochgehen und sie werden weiter ihre Tschick rauchen und ihr Bier saufen. Solange dabei nicht die Sportnachrichten ausfallen, werden sie auf ihrem Sofa sitzenbleiben!
dfW
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