Langthaler-Firma kassierte vom Umweltministerium fast eine Million Euro
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Umweltministerium, Nikolaus Berlakovich, Josef Pröll, Monika Langthaler, Die Grünen, Brainbows, ÖVP, Klimaenquete, Lebensmittel, Emmissionshandel, Klimastrategie, Klimaschutzpreis, Herbert Kickl, FPÖ, Landwirtschaftsministerium
Foto: Lkult / Wikimedia (CC BY 2.0)
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UmweltWenn es darum geht, „gesunde Geschäfte“ abzuschließen, dann sind sich Schwarz und Grün offensichtlich einig. Seit 2005 haben die ÖVP-Minister Josef Pröll und Nikolaus Berlakovich die ehemalige Grüne Nationalratsabgeordnete und nunmehrige Unternehmerin Monika Langthaler mit unzähligen Aufträgen überhäuft. Gelaufen ist das alles über die Firma Brainbows, an der Langthaler beteiligt ist. Seit Jahren tummelt sich die langjährige Grün-Politikerin bereits im Umfeld der Volkspartei, unter anderem als Vorstandsmitglied des ÖVP-nahen „Ökosozialen Forum“, dessen aktueller Präsident der niederösterreichische ÖVP-Landesrat Stephan Pernkopf ist. Die ehemalige Grüne Abgeordnete gilt als grün-schwarze Verbindungsperson. Den Umfang ihrer Geschäfte mit dem Landwirtschafts- und Umweltministerium förderte eine parlamentarische Anfrage von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zutage.Â
Von Klimastrategie bis Fußball-Nachhaltigkeit
Die an Lanthalers Firma Brainbows zwischen 2005 und 2012 vergebenen Aufträge reichen von einem Lebensmittel-Internetportal über den Klimaschutzpreis, eine Klimaenquete, ein Emissionshandelssystem, den Fuhrpark der Zukunft bis hin zu einem Nachhaltigkeitskonzept für die Fußball-Europameisterschaft 2008. Insgesamt flossen nicht weniger als 977.124 Euro in die Brainbows-Kassa. Die fettesten Jahre waren 2005 (164.832 Euro) und 2009 (178.560 Euro).









Kommentare
Eigentlich sollten wir alle solche Geschäfte an Land ziehen.
Wegen ein paar tausende Millionen mehr Staatsschulden kann es ja auch nicht mehr ankommen.
Dann haben wir alle etwas davon, etwas daß dann nichts mehr Wert ist.
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