Hatte Helmut Kohl Mitschuld an der Eurokrise?
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Helmut Kohl, CDU, Euro, Wiedervereinigung, Europäische Union, Eurokrise, Währungspolitik, Kurt Biedenkopf, Konrad-Adenauer-Stiftung, Focus, Hans-Peter Schwarz
Foto: Medienmagazin pro / flickr (CC BY-NC 2.0)
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DeutschlandZum dreißigsten Mal jährt sich heuer die Übernahme der Kanzlerschaft in Deutschland durch Helmut Kohl. Der ehemalige CDU-Vorsitzende und Kanzler wird durch die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und andere CDU-nahe Institutionen gefeiert. Der Verdienst des Langzeitkanzlers für die deutsche Wiedervereinigung scheint unbestritten. Seine Rolle als Wegbereiter einer Währungsunion und damit der Eurozone gerät durch neue Dokumente und die Ausführungen seines Biographen Hans-Peter Schwarz in Schieflage. Wegbegleiter, die bereits in den neunziger Jahren vor dem Euro gewarnt haben, melden sich wieder zu Wort. Ein Beitrag im deutschen Nachrichtenmagazin Focus gibt dieser Sichtweise nun neue Nahrung.
Der deutsche Kanzler wollte sich Denkmal setzten
Eines gilt heute als sicher: Helmut Kohl wollte sich nach der erfolgten deutschen Wiedervereinigung auch mit der Einführung des Euro ein politisches Denkmal setzen. Dafür nahm er auch Einschätzungsunschärfen und wirtschaftspolitische Fehler in Kauf. Hans-Peter Schwarz, Kohl-Biograph und Verfasser des neuen Werkes „Helmut Kohl - Eine politische Biographie“ gesteht den Altkanzler zu, dass er „Konstruktionsmängel“ beim Euro übersehen hat. Im Focus wird auch ein anderer Weggefährte Kohls zitiert: Dieter Spethmann, Ex-Thyssen-Vorstandsvorsitzender: „Kohl kannte die vielen berechtigten Einwände gegen die Einführung des Euro. Aber er hat sie alle beiseite gewischt. Deshalb trägt er heute auch einen großen Teil der Verantwortung für die Euro-Krise.“
Kohls Wegbegleiter Biedenkopf diagnostiziert falsche Einschätzung
Aber auch der ehemalige CDU-Generalsekretär Kurt Biedenkopf, nach der Wende Ministerpräsident von Sachsen, nimmt sich zu Kohls Rolle beim Eurokein Blatt vor den Mund: „Schon während der Verhandlungen zum Stabilitätspakt war deutlich geworden, dass die meisten Länder eine strikte Sparpolitik und Haushaltsdisziplin als Einmischung in ihre politische Souveränität ablehnten.“ Und Kohl-Parteifreund Biedenkopf weiter: „Helmut Kohl war der Zeitplan letztlich wichtiger als die Stabilität, darum hat er auch sein politisches Schicksal mit dem Euro verbunden, was eine rationale Debatte verhinderte.“









Kommentare
Wiedervereinigung durch Kohl? Durch Gorbatschow?
Die Wiedervereinigung erfolgte auf Grund des nicht mehr leistbarer kommunistischen Apparatschiks. Die UdSSR konnte ihre Soldaten nicht mehr bezahlen und mit Essen versorgen. Davon aber hört man heute nichts mehr. Wenn so wie in Europa derzeit nur mehr Funktionäre (Freunderln) bedient werden, wer soll denn die bezahlen, wenn das arbeitende Volk selbst schon ausgeblutet ist.
Die Rolle Kohls? Wer ist mit den Geldkoffern nach Israel geflogen und wer hat Deutschland verkauft? Kohl führte die gleiche Politik wie Kreisky. Die Politik des Unterganges des deutschsprachigen Gebietes. Wahrscheinlich sogar den Untergang Europas. Eine Politik mit zwei Gesichtern. Das wahre Gesicht blieb immer verborgen. Die Gastarbeiter, die er holte und eben den Euro, den er förderte, sind bewußt gesetzte Handlungen.
Helmut Kohls "Wiedervereinigung".
Wiedervereinigung? Welche Wiedervereinigung?
Ohne 23% des deutschen Staatsgebietes in den Grenzen von 1937?
Oder zeichnet Kohl dafür verantwortlich, dass lediglich die 4 Besatzungszonen und Berlin verwaltungstechnisch zusammengelegt wurden?
Zu einem Verwaltungsgebilde unter Besatzungsrecht. Auf der Grundlage des sog. 2+4-Vertrages?
Was war der Preis für dieses Verbrechen an der Integrität unseres Volkes?
Dumme Frage - wir bezahlen ihn gerade!
C. Pichlo
zur strafe
muss er nun den niedergang im rollstuhl sitzend life miterleben - nur, UNS nutzt des a nix !
Sein erreichtes Ziel "DARF" er nur mehr
im Rollstuhl beobachten.
Ein Leibstuhl würde auch passen.
"sein politisches Schicksal mit dem Euro verbunden"
Ob es da nicht auch noch um ganz andere Interessen ging...?
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